Preußen

Danket dem Herrn wir danken dem Herrn

Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich sie währet ewiglich, sie währet ewiglich Lobet den Herrn! Ja, lobe den Herrn auch meine Seele vergiß es nie, was er dir Guts getan was er dir Guts getan, was er dir Guts getan Sein ist die Macht! Allmächtig ist Gott sein Tun ist

Geistliche Lieder | 1810


Muttersprache Mutterlaut

Muttersprache, Mutterlaut wie so wonnesam, so traut Erstes Wort, das mir erschallet süßes erstes Liebeswort erster Ton, den ich gelallet klingest ewig in mir fort Sprache, schön und wunderbar ach wie klingest du so klar Will noch tiefer mich vertiefen in den Reichtum, in die Pracht: Ist mir´s doch, als ob mich riefen Väter aus der Grabesnacht Ach wie schwer

Heimatlieder | Kriegserziehung im Kaiserreich | 1811


Der Lenz ist angekommen

Der Lenz ist angekommen! Habt ihr es nicht vernommen? Es sagen´s euch die Vögelein, es sagen´s euch die Blümelein: Der Lenz ist angekommen! Ihr seht es an den Feldern, ihr seht es an den Wäldern; der Kuckuck ruft, der Finke schlägt, es jubelt, was sich froh bewegt: Der Lenz ist angekommen! Hier Blümlein auf der Heide, dort Schäflein auf der

Frühlingslieder | 1811


Stimmt an mit hellem hohen Klang

Stimmt an mit hellem hohen Klang, stimmt an das Lied der Lieder, des Vaterlandes Hochgesang! Das Waldtal hall es wider. Des Vaterlandes Hochgesang! Das Waldtal hall es wider. Der alten Barden Vaterland, dem Vaterland der Treue, dir, freies, unbezwungnes Land dir weihn wir uns aufs neue Zur Ahnentugend wir uns weihn, zum Schutze deiner Hütten; wir lieben deutsches Fröhlichsein und

Deutschlandlieder | 1811


Jung Siegfried war ein stolzer Knab

Jung Siegfried war ein stolzer Knab Ging von des Vaters Burg herab. Wollt´ rasten nicht in Vaters Haus, Wollt´ wandern in die Welt hinaus. Begegnet‘ ihm manch Ritter wert Mit festem Schild und breitem Schwert. Siegfried nur einen Stecken trug; Das war ihm bitter und leid genug. Und als er ging im finstern Wald, Kam er zu einer Schmiede bald.

Kinderlieder | Kriegspropaganda | 1812


In dem wilden Kriegestanze (Auf Scharnhorsts Tod)

In dem wilden Kriegestanze brach die schönste Heldenlanze Preußen, euer General Lustig auf dem Feld bei Lützen sah er Freiheitswaffen blitzen doch ihn traf der Todesstrahl „Kugel, raffst mich doch nicht nieder! Dien euch blutend, werte Brüder führt in Eile mich gen Prag Will mit Blut um Östreich werben ist´s beschlossen, will ich sterben wo Schwerin im Blute lag.“ Arge

Soldatenlieder | 1813


Ich bin der Schlächter Bonapart

Ich bin der Schlächter Bonapart Ich schlacht das Vieh nach meiner Art Ich mach die graden Glieder krumm Und die gescheiten Menschen dumm Ich stamm vom Metzger Bona her Und würge wie ein wilder Bär Und meine gnädige Mamma War eine Magd in Corsika Auch heiße ich Napoleon Ich stahl mir einen blut’gen Thron Allein es währt nur kurze Zeit

Balladen | Politische Lieder | 1813


Kennt ihr das Land so wunderschön

Kennt ihr das Land so wunderschön in seiner Eichen grünem Kranz? Das Land, wo auf den sanften Höh´n die Traube reift im Sonnenglanz? Das schöne Land ist uns bekannt es ist das deutsche Vaterland. Kennt ihr das Land vom Truge frei wo noch das Wort des Mannes gilt? Das gute Land, wo Lieb und Treu den Schmerz des Erdenlebens stillt?

Deutschlandlieder | 1814


Sah ein Knab ein Röslein stehn

Sah ein Knab ein Röslein steh´n Röslein auf der Heiden War so jung und war so schön Lief er schnell es nah zu seh´n sah´s mit vielen Freuden Röslein, Röslein, Röslein rot Röslein auf der Heiden Knabe sprach: „Ich breche dich, Röslein auf der Heiden.“ Röslein sprach: „Ich steche dich, Daß du ewig denkst an mich, Und ich will’s nicht

Liebeslieder | 1815


Lobt froh den Herrn ihr jugendlichen Chöre

Lobt froh den Herrn, ihr jugendlichen Chöre! Er höret gern ein Lied zu seiner Ehre Lobt froh den Herrn, lobt froh den Herrn! Es schallt empor zu deinem Heiligtume aus unserm Chor ein Lied zu deinem Ruhme der uns als Kinder auserkor! Vom Preise voll, lass unser Herz Dir singen! Das Loblied soll zu deinem Throne bringen das Lob, das

Geistliche Lieder | 1815


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