Die Lieder zu: Hunger (1)

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Hunger in allen Gassen (Rote Frontsoldaten)

Hunger in allen Gassen Elend in jedem Haus. Schieber, die schlemmen und prassen. Arbeiterwehren heraus! Rote Faust als Zeichen am Purpurroten Band. Rote Frontsoldaten werden wir genannt. Lange genug habt geduldet ihr weiße Garden im Land. Alles habt selbst ihr verschuldet nehmet die Waffen zur Hand Rote Faust als Zeichen am Purpurroten Band. Rote Frontsoldaten werden wir genannt. Nieder der

Politische Lieder | 1928


Elend und Hunger bedrücken uns schwer

Elend und Hunger bedrücken uns schwer versklavt, unterjocht ist der Arbeiter Heer Weißer Terror rast erbarmungslos vorwärts, Proleten, zum Gegenstoß Rote Raketen erhellen die Nacht zeigen den Weg zur Entfaltung der Macht Arbeiter, Bauern, in Stadt und Land reicht euch zum Kampfe die Hand Rotes Rußland, du Arbeiterstaat gingst uns voran mit befreiender Tat Aus Unterdrückung und Knechtschaft entstand frei

Arbeiterlieder | Politische Lieder | 1928


Die Hungerschlacht von Crimmitschau

Kein Hurra braust, keine Büchse kracht Kein wilder Schlachtradau Und doch tobt eine wilde Schlacht Im sächsischen Crimmitschau Kein Heerhauf steht dort im Gefecht In rotem und blauem Frack Dort kämpft verzweifelt um’s gute Recht Das hungrige „Weberpack“ Die hungrigen Weber von Crimmitschau, die müde der langen Frohn, stehn Schulter an Schulter, Mann und Frau in trotziger Rebellion. Sie wollen

Weberlieder | 1904


Mutter ach Mutter es hungert mich

Mutter, ach Mutter es hungert mich Gib mir Brot sonst sterbe ich Warte nur, mein liebes Kind Morgen wollen wir säen geschwind Und als das Korn gesäet war rief das Kind noch immerdar Mutter, ach Mutter es hungert mich! Gib mir Brot sonst sterbe ich Warte nur, mein liebes Kind Morgen wollen wir ernten geschwind Und als das Korn geerntet

Kinderlieder | Lieder von Arm und Reich | 1856


Nun höret und schweiget still (Graf Wattenwill)

Nun höret und schweiget still Ich sing vom Grafen Wattenwill Wie es ihm ist ergangen Er ist gezogen in den Ungarschen Krieg Von den Türken ward er gefangen Er trug einen langen leinenen Rock Keinen Hut hat er auf seinem Kopf Kein Schuh kein Strumpf an den Füßen Die Lebensmittel die er hat Muß er mit den Hunden genießen Er

Balladen | 2012


Eine faule Grille sang (Die Grille und die Ameise)

Eine faule Grille sangEinen ganzen Sommer langUnd war immer ohne SorgenFür den andern MorgenWeil der Sommer Speisen hatWurde sie auch täglich sattAber als der Winter kamUnd der Flur das Leben nahmAlles tot und öde standUnd kein Würmchen mehr sich fandDa trieb sie der Hunger hinZu der Ämse: – NachbarinIch bin hungrig, gib mir dochEin klein wenig nur zu leben Deine

Gedichte | 2011


O Soldat du unschuldiges Blut

O Soldat du unschuldiges Blutwann wirst du kommen wieder mit deinem MutAber wenn dich hat die Kugel geschossenso kommst du ja nicht mehr zurück Jetzt müssen wir ziehen in den Krieg, ins Feldmüssen wir liegen auf der blossen Erdeauf Jahre lang, viel tausend Stundim Kriege stehen und das tut weh Wenn man will ein Wunder gesehenso braucht man nur nach

Soldatenlieder | 2011


Wenn ich morgens früh aufstehe (Gotteslob)

Wenn ich morgens früh aufsteheund zu meiner Arbeit gehebitt ich Gott um seinen Segendaß er mir die Gnad möcht gebenmich bewahren vor der Sünddie mich ins Verderben bringt Wenn ich bin beim lieben ViehIch gedenke also wiedas mein Jesus musste leidenFrost und Kälte zwischen beiden Tierlein, Ochs und Eseleinals er lag im Krippelein Wenn ich bin im grünen FeldUnterm blauen

Geistliche Lieder | 2011


Wenn Euch die Leute fragen (Tschechische Version)

Vas-li se nekdo taze kde je Absolon? Za odpoved mu dejte: hle, tarn visi on! Ani na provaze ani na hrebu nybrz na svobody rudem praporu! Ven, ven, ven, ven na barikad rudoku republiku spejme zbudovat ! Die Melodie des „Absalon-Liedes“ wurde von dem Übersetzer J. B. Pecka für ein neues tschechisches Arbeiterlied verwendet: Priroda nam kaze netrpeti hlad („Die

Allgemein | 2010


Eia Popeia das ist eine Not

Eia Popeia das ist eine Not wer schenkt mir einen Dreier für Zucker und Brot Verkauf ich mein Bettchen und leg mich aufs Stroh quält mich kein Hunger dann bin ich so froh Text und Musik: anonym – als 2. Strophe zu “ Suse liebe Suse “ in Lieder- und Bewegungsspiele (1922) —

Essen und Trinken | Lieder von Arm und Reich | Schlaflieder | 2010


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