Die Lieder zu: Wirtshaus (4)

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Die Muhme sprach zu mir: Mein Kind da hast du Gulden sieben (Kuckuck)

Die Muhme sprach zu mir: “Mein Kind, da hast du Gülden sieben, nimm deinen Stab und zieh geschwind zum Waldgebirge drüben. Der Holler steht im Blütenschmuck ein Vogel schreit: Kuckuck, kuckuck. Der soll am ersten Maien dein Glück dir prophezeien.” “Vernimmst du seines Rufes Klang beginn dein Geld zu zählen, und schreit er wacker, schreit er lang wirds nie an

Trinklieder | 1900


Do henn se de Vehrele ins Exame geno

Do henn se de Vehrele ins Exame geno´ do het der Vehrele g´seit: “Sie were mi scho wieder goh lasse go,” so het der Vehrele g´seit Do henn se’n g’frogt us der Theologie do het der Vehrele g’seit: “Der Bischof ist der stärkste Wi,” so het der Vehrele g’seit Do henn se’n g’frogt us der Astronomie do het der Vehrele

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Studentenlieder | 2006


Dort oben auf dem Berge (Bergmann)

Dort oben auf dem Berge Da steht ein schönes Haus Da schauen all früh morgen Drei junge Bergleut raus. “Ach Mutter, liebste Mutter mein Der erste der ist mein! Der mit den schwarzbraun Äugelein Der soll mein Schatz schon sein!” “Ach Tochter, liebste Tochter mein Der Bergmann bringt nichts ein Der Bergmann bringt nichts Guts ich geb dir all mein

Bergmannslieder | Liebeslieder | 1900


Drunt in Erdberg is a Wirtshaus

D´runt in Erdberg Is a Wirtshaus Sitzt a Mensch drin Hat a Filzlaus Kummt der Wachternatzl Spirrt´s ins Arbeitshaus Z´ weg´n dera Filzlaus Wenns in Erdberg zwölfe laiten Da wogelt dö Turm Und dö Menschen da drunten Dös san lauter Hurn Wenns in Erdberg zwölfe laiten Da laiten´s z´ mittag Do rennen die Maderle Da Volkskuchl nach Um zwa Kreuzer

Erotische Lieder | Vagabundenlieder | 1910


Ei Büble wennst mich so gern hast – verstehst?

Ei Büble, wennst mich so gern hast – verstehst? So kämst nit so selten zu mir Wennst allweil mit ändern umgehst – verstehst? Ist mir nit g´holfa mit dir. Mit dein schön Benehma Da darfst mir nit käma Es wird mir´s auf einmal zu dick! Vons Geld biste allweil entblößt – verstehst? Da macht mers auch weiter kein Glück. Du

Frauenlieder | 1855


Ei ei Herr Reiter sein Roß will ja nicht weiter

Ei Ei Herr Reiter sein Roß will ja nicht weiter mich dünkt, es wird schon müde sein dann kehr er hier im Wirtshaus ein Geb er dem Rößlein frisches Heu nehm er selbst einen Trunk dabei so so Herr Reiter nun kann er wieder weiter Ei Ei Herr Reiter sein Roß will ja nicht weiter Sein Roß, das will beschlagen

Kinderlieder | 1852


Ein lustiger Musikante marschierte einst am Nil (o tempora, o mores)

Ein lust´ger Musikante marschierte einst am Nil o tempora, o mores! Da kroch wohl aus dem Wasser ein großer Krokodil o tempora, o mores! Der wollt´ ihn gar verschlucken wer weiß, wie das geschah? Jucheirassa! O tempora! Gelobet seist du jederzeit, Frau Musika! Da nahm der Musikante seine alte Geig´n o tempora, o mores! und tät mit seinem Bogen gar

Lob der Musik | Scherzlieder | Trinklieder | 2006


Ein Mann aus früherer Zeit (daß du mich liebst das weiß ich)

Ein Mann aus frührer Zeit versorgt die Frau allein heut aber, wie man sagt soll umgekehrt es sein Wenn sich ein Pärchen liebt und es will sein getraut so sagt der Bräutigam zu seiner holden Braut daß du mich liebst das weiß ich drum arbeit nur recht fleißig Hast tausend Mark erspart du dann Mein Schätzchen, frag mal wieder an

Couplet | Scherzlieder | 1891


Einst zog auf Schusters Rappen (Ski-Lied)

Einst zog auf Schusters Rappen man mühsam übers Feld heut flieg auf schlanken Fuchsen ich durch die Wunderwelt Fürwahr, fürwahr das ist ganz wunderbar Hei hussa heisa vallera Fürwahr, fürwahr das ist ganz wunderbar Heio! Wie sind sie flüchtig wie laufen sie im Saus Paßt auf! Und faßt sie tüchtig sonst reißen sie euch aus Fürwahr, fürwahr….. Geht´s erst steil

Ski-Lieder | 1932


Es blühen die Rosen die Nachtigall singt

Es blühen die Rosen die Nachtigall singt mein Herz ist voll Freude voll Freude es springt Ein Reiter zu Pferde so reit’ ich durch´s Land für Kaiser und König und Vaterland Im Wirtshaus am Wege da kehren wir ein und trinken ein Gläschen vom funkelnden Wein Ei, du Hübsche, du Feine komm setz´ dich zu mir ein Ringlein von Golde,

Soldatenlieder | 1914


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