Die Lieder zu: Wirtshaus (3)

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Das war der Graf von Rüdesheim (Rüdesheimer Wein)

Das war der Graf von Rüdesheim mit Gütern reich beglückt der hat des Winzers holder Maid zu tief ins Aug´ geblickt Doch als er ihr die Lieb gestand lacht´ sie ihm ins Gesicht der Graf lief tief gekränkt nach Haus und mied des Tages Licht. Und er sass und vergass in seiner Burg am Rhein seinen Schmerz, denn das Herz

Trinklieder | 1875


Das war die Frau von Potiphar

Das war die Frau von Potiphar die ungemein erfahren war in allen Liebessachen, so Sachen, so Sachen, Jedoch ihr Gatte, au contrair der war schon alt und konnt’ nicht mehr ti-ri-li, ti-ri-la, ti-ri-li, ti-ri-la, die schöne Frau bewachen, bewachen, bewachen Drum pfiff sie auf die Sittsamkeit und machte sich nen Schlitz ins Kleid und fuhr hinauf nach Theben, um dort

Erotische Lieder | Scherzlieder | 2019


Denke dir mein Freundchen

Denke dir mein Freundchen was ich im Traum gesehn ich war in einer Kneipe und konnte nicht mehr stehn Ich sah wie auf dem Tische in Strömen floß guter Wein und wie die Stöpsel so knallten Mein Freund da dacht ich dein Denn so wie du so durstig und so dumm Freund, glaube mir läuft keiner mehr herum Still in

Trinklieder | 2011


Der Auszug nach Weiler (1848)

Für die Bauern war von den neuen Forderungen [im März 1848] keine so wichtig wie die Befreiung des Bodens, die Aufhebung der Feudallasten. In manchen Orten fehlte die Geduld, um auf gesetzliche Regelung zu warten, vielleicht auch der Glaube daran. In Baden kam es zuerst seit dem 6. März da und dort zu Ausschreitungen, die zumeist auf Zerstörung der Akten

Volkslied-Forschung | 1848


Der Bierlala war der einzige Sohn

Der Bierlala war der einz´ge Sohn auf seines Vaters Gut. “Du bist mein Sohn, erbst all mein Gut sieh du nur zu, wie du´s machen thust!” “Is recht”, seggt Bierlala “comme ça, is recht”, seggt Bierlala. Als Bierlala ins Wirtshaus kam, ein lust’ger Bruder war er; Frau Wirtin stand wohl vor der Tür, sie hatte ‘ne weiße Schürze für, komm

Lieder von Alt und jung | Trinklieder | 1883


Der heilig Herr sant Matheis

Der heilig Herr sant Matheis Der schleußt uns auf die Thür Um seinen Tag zerbrichts Eis Der Pflug der kommt herfür So naht es sich dem Sommer Der Vögel Traum vergaht Verlassen ihren Kummer Krähen mit großem Brummer Das macht die Habersaat. SantJörg, der edel Ritter schon Der bringet uns den Maien Daß die Frauen und die Mann Sehn mit

Bauernlieder | Geistliche Lieder | 1600


Der Kuckuck auf dem Tore sass

Der Kuckuck auf dem Tore zideredum fideleri duderi dralala Der Kuckuck auf dem Tore sass Er ist geflogen zum Tore zideredum fideleri duderi dralala Er ist geflogen zum Tore hinaus Zum Tor hinaus ins hohe zideredum fideleri duderi dralala zum Tor hinaus ins hohe Wirtshaus Er ist geflogen auf ein volles zideredum fideleri duderi dralala er ist geflogen auf ein volles

Dialoglied | Liebeskummer | 1933


Der Peter will nicht länger bleiben (Peter in der Fremde)

Der Peter will nicht länger bleiben, Er will durchaus fort in die Welt. Dies Wagestück zu hintertreiben, Der Mutter immer schwerer fällt. „Was willst du,“ spricht sie, „draußen machen? Du kennst ja fremde Menschen nicht; Dir nimmt vielleicht all deine Sachen Der erste beste Bösewicht.“ Der Peter lacht nur ihrer Sorgen, Wenn er die Mutter weinen sieht, Und wiederholt an

Gedichte | 1811


Die Freiheit und der Äppelwein

Die Freiheit und der Äppelwein sind heuer gut geraten; Drum, freie Bürger, kommt herein Hier macht man Demokraten. Alle Völker sollen leben Die vom Freiheitsdrange glühn Aus den Gräben sich erheben und dem Lenz entgegenblühn. Die Freiheit pfeifet nun drauflos, Der Michel schlägt den Takt, Und alle Fürsten, klein und groß, Tanzen sich contract. Ihr habt uns lang genug gefuchst,

Freiheitslieder | 1848


Die Herren treiben´s gar zu toll (Weberlied)

Übersetzung: In dem Gebirge, o, da geht´s Mich muß es auch wundern immer noch Mit den Fabriken,o, da stinkt´s Und tut sich machen wieder doch. Wenn’s auch in einem Triebe wär Daß man wüßte wie und wenn Die Leute haben halt keine Ehre Die nicht bezahlen können Die Weberei geht ja gar so schlecht Sie geben ja fast keinen Schuß

Arbeiterlieder | Weberlieder | 1850


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