Die Lieder zu: Sonntag (3)

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Denk ich an de Zick zoröck (Kölle vör Johre)

Denk ich an de Zick zoröck Wo uns prächtig Kölle Blöhte zu der Minsche Glöck Adig un em Stelle. Sinn em Geiß ich wand’re mich Durch die Stroß un Gasse, Wo mer nit su fürchterlich Doch broch opzopasse Wie hück zo jeder Stund E Zweiradd braht uns nit en Geff, De Schürreskaar maneerlich blevv. Mer sooch och nix vun nem

Karnevalslieder | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | 1925


Der Krieg als heiligstes menschliches Handeln (1913)

Das Leben für die Brüder, für das Vaterland, für Kaiser und Reich, für den Sieg zu geben, damit die Lebenden Frieden und die Toten Ruhe haben, lehrt nicht nur der heidnische, sondern auch der christliche Glaube. Darum ist der Krieg die hehrste und heiligste Aeusserung menschlichen Handelns. Er gibt Gelegenheit, nach Gottes Geheiss das Höchste für die Brüder zu opfern,

Kriegserziehung im Kaiserreich | 1913


Der liebe Sonntag kommt heran

Der liebe Sonntag kömmt heran mit fröhlichem Geläute und seiner freut sich jedermann im ganzen Dorfe heute Man hat die Woche viel zu tun und sitzt gewiß nicht müßug drum wünscht man auch sich ausznruhn sonst wird mans überdrüßig´ Wer immer gute Tage hat weiß davon nichts zu sagen so wie die Herren in der Stadt die seidne Kleider tragen

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1787


Der Sonntag der Sonntag in aller Früh

Der Sonntag der Sonntag in aller Früh Der hat mir zerrissen das Herz allhie Der hat mich um all meine Freuden gebracht Und alle meine Tage voll Weinens gemacht Den Sonntag den Sonntag in aller Früh Vergißt das sinnende Mädchen nie Da hat mein Trauter Abschied genommen Und ist und ist nicht wieder gekommen Nun wein ich bis tief in

Liebeskummer | 1800


Der Sonntag ist gekommen

Der Sonntag ist gekommen Ein Sträußchen auf dem Hut Sein Aug ist mild und heiter Er meint´s mit Allen gut Er steiget auf die Berge Er wandelt durch das Tal Er ladet zum Gebete Die Menschen allzumal Und wie in schönen Kleidern Nun pranget Jung und Alt Hat er für sie geschmücket Die Flur und auch den Wald Und wie

Geistliche Lieder | Sommerlieder | 1874


Der Sonntag kommt mit leisem Tritt

Der Sonntag kommt mit leisem Tritt und bringt viel Freud und Segen mit sei uns willkommen Tag des Herrn wir sehn dich alle herzlich gern Wie freundlich hat uns Gott bedacht daß er den Sonntag hat gemacht zu ruhen von der Hände Werk daß Leib und Seel sich wieder stärk´ Von innen und von außen rein soll jedes Kind am

Religiöse Lieder für Kinder | 1916


Des Sonntags in der Morgenstund

Des Sonntags in der Morgenstund wie wandert´s sich so schön am Rhein, wenn rings in weiter Rund die Morgenglocken gehn Ein Schifflein zieht auf blauer Flut da singt´s und jubelt´s drein; du Schifflein, gelt, das fährt sich gut in all die Lust hinein? Vom Dorfe hallet Orgelton es tönt ein frommes Lied Andächtig in der Frühe schon das Volk zu

Heimatlieder | Wanderlieder | 1838


Des Sonntags wenn die Sonn anbricht

Des Sonntags wenn die Sonn anbricht halt ich´s nicht aus daheim muß wandern mit dem Morgenlicht frisch in den Tag hinein Die Käfer singen summ, summ, summ die Vöglein tirili Die Glocken läuten bimm bamm bumm des Sonntags in der Früh Die Bäume rauschen lustig drein in alter Melodie Gott weiß, es kann nie schöner sein als Sonntags in der

Wanderlieder | 1927


Die junge Arbeiterin

An meinem Werktisch kalt und kahlverirrt sich – könnt’s auch anders sein?-kein Vogelfang, kein Sonnenstrahlnur Dämmerlichter fallen fahl durch staubgekrönte Scheiben einDa hock ich nun jahrein, jahrausdie Spindel springt im RädertanzKein Sonntag füllt die Leere aus hab ich mir auch den schönsten Straußmit heimgebracht aus seinem GlanzUnd stell die Blumenpracht ich auchmir in ein Wasserglas – wie baldverduftet all ihr

Weberlieder | 2004


Die Kirchenglocken läuten den Sonntag morgen ein

Die Kirchenglocken läuten den Sonntag morgen einwer nicht ein schlechter Ketzer, muss jetzt zur Andacht seinDer Wanderer Schar geht trutzig nur vorbeiin diesem dumpfen Hallen wird nie die Menschheit frei Der Wirt steht in der Türe, es glänzt sein feines Gesichter nimmt gern unseren Groschen, mag sonst Proleten nichtder Wanderer Schar geht trutzig hier vorbeihier drinnen waltet Fusel mit seiner Sklaverei Jedoch im kühlen Wald

Freiheitslieder | 2008


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