Am Sonntag am Sonntag da ißt der Meister Bohne

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Am Sonntag am Sonntag da ißt der Meister Bohne

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Am Sonntag, am Sonntag
da ißt der Meister Bohne
und was ein jeder hat getan
das will der Meister lohne
Heidlidum – was soll das sein?
Und lustig müss´n wir Bursche sein
Küratschjo Plümatschjo!

Am Montag, am Montag
da schlaf ich bis um viere
Da kommt ein lustger Spießgesell
da gehen wir zu Biere.

Am Dienstag, am Dienstag
da schlaf ich bis um zehne,
und wenn mich dann der Meister weckt
dreh ich mich um und gähne.

Am Mittwoch, am Mittwoch
da ist die Mitte der Wochen,
da hat der Meisters ’s Fleisch verzehrt
behalt er auch die Knochen.

Am Donnerstag, am Donnerstag
da ist es gut zu spassen
da nehm ich’s schwarzbraun Mägdelein
und geh mit auf der Gassen.

Am Freitag, am Freitag
da kommts Gewerk zusammen
da eß ich drin zum Abendbrot
die schönste Butterbamme.

Am Sonnab’nd, am Sonnab’nd
da ist die Woch  zu Ende
da geh ich zur Frau Meisterin
und hol mir ’n reines Hemde.

Text und Musik : Verfasser unbekannt – aus Pommern 1808
Lied fahrender Handwerksburschen aus dem 19. Jahrhundert
in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1617 „Gesellen-Woche“)
Lied im Dialekt aus Pommern in Professor von Hagens Handschrift. Er hatte es 3. März 1808 von Prorektor Gottbold in Küstrin erhalten: „Am Sßontak ta ischt ter Maischter Pohne“… Abdruck: Erk I. 5, Nr. 12
vergleiche auch diese Version

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1808)
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