Liederlexikon: Erk

| 1807
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Erk Ludwig
Erk Ludwig

Ludwig Erk, geboren am 6. Januar 1807 in Wetzlar; gestorben am 25. November 1883 in Berlin, war einer der bedeutendsten Volksliedsammler. Unter anderem „Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen“ 13 Hefte. Davon bilden je sechs einen Band. I – 1838-1841, II 1841-44, III 1845 (bloß ein Heft) – (Angaben nach Böhme : Deutsches Kinderlied und Kinderspiel von 1895)

Werke von Ludwig Erk



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Erk im Archiv:

Wlasta (Valaska) . Ende des Matriarchats in Böhmen

Unter Libussa’s Frauenzimmern aber war eine Jungfrau, mit Namen Wlasta (etliche nennen sie Valaska). Dieselbe hatte einen hohen Geist, war eine rechte Mannin und konnte dazu wahrsagen. Derselben hatte Libussa ihre anderen Frauenzimmer auf ihrem Todbette, samt dem Schlosse Libus, befohlen. Als sie aber das Schloß in ihre Verwahrung genommen, dachte sie höher zu steigen und mehr Gewalt zu überkommen.

Libussa und Primislaus (Libuše und Přemysl)

Als Krokkus, der zweite heidnische Fürst der Böhmen, starb, hinterließ er keinen männlichen Erben, sondern drei Töchter, welche Zauberinnen und Wahrsagerinnen waren. Die älteste hieß Bela, oder, wie einige schreiben, Brela, welche das Schloß Brelum erbauet, die andere Tetcha oder Techa (auch Therba und Therbiza von einigen genannt), die jüngste aber Libussa. Tetcha soll noch das Schloß Thetin oder Diewin

Hildebrandlied

Ich hörte das sagen, dass sich als Herausforderer einzeln mühten: Hildebrand und Hadubrand zwischen zwei Heeren. Sohn und Vater richteten ihre Scharen aus , richteten ihre Kampfgewänder, gürteten sich ihre Schwerter um, die Helden, über die Rüstung, als sie zu dem Kampf ritten. Hildebrand sagte, Heribrands Sohn, er war der ältere Mann, des Lebens erfahrener, er begann zu fragen, mit

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