Arbeitslieder-Handwerkerlieder

Handwerkerlieder: 360 Lieder der Handwerksgesellen, Handwerkerlieder, Lieder über die Arbeit oder bei der Arbeit gesungen von Schustern, Kesselflickern, Schneidern, Bergleuten, Tischlern, Dachdeckern, Handwerksgesellen und Handwerksmeistern.
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´s war einst ein braver Junggesell (Kolping)

´s war einst ein braver Junggesell er lebe ewig hoch! Sein Name klingt so weit, so hell Vater Kolping lebe hoch Er machte Schuhe blank und fein als er die Welt durchzog Doch blieb sein Herz stets fromm und rein Vater Kolping lebe hoch Der Schuster ward ein Priester dann Gott war es, der in wog Hört, welch ein Werk

Liederzeit: | , | 1913


Ach ach ach und ach (Abschied Wien)

Ach ach ach und ach es ist ein schwere Buß wenn wenn wenn und wenn wenn ich von Wien weg muß doch fällt mir dieser Trost noch ein ich kann nicht allzeit in Wien sein ich will mein Glück probieren marschieren Jetzt jetzt jetzt und jetzt jetzt nimm ich mir schon vor hinaus hinaus hinaus hinaus hinaus zum Kärnthnertor dieweil ich bin

Liederzeit: | 1843


Ach englische Schäferin gewähr mir ein Bitt

Ach, englische Schäferin gewähr mir mein Bitt und laß mich eingehen in deine Schäferhütt “Ach herzlieber Jäger das kann ja nicht sein die Tür ist geschlossen laß niemand herein!” “Ach, englische Schäferin warum denn so stolz euer Hüttchen und Bettchen ist nure von Holz” Tät ich mich hineinlegen so wär mir ein Spott, und adje englische Schäferin jetzt reis ich nun fort “Du kannst fortreisen

Liederzeit: | 1900


Ach hilf mir, lieber Herr (Schiffergebet)

Ach hilf mir, lieber Herr! Dein Meer ist gar so groß, mein Schifflein ist so klein. Drum hilf mir, lieber Herr, und laß mich nicht allein! Text und Musik: Verfasser unbekannt – Aus der Bretagne.

Liederzeit: | 1844


Ach ich bin wol ein armer Baur

Ach ich bin wol ein armer Baur Mein Leben wird mir mächtig saur Ich mein, ich könn oft nimmermehr: Ach daß ich nie geboren wär! Mein, horcht mir nur ein wenig zu: Mit Wyden bind ich meine Schuh Kein Frucht hab ich schier in der Scheur Und muß doch geben meine Steur. Vor Weihnachten iß ich auf, Das Vieh ist

Liederzeit: | | 1761


Ach lieber Schuster

Ach, liebster Schuster du flick du mir meine Schuh die Schuh, die sind entzwei der Schuster macht sie neu Wer weet, wi dat noch kommen kann Wer weet, wi dat noch kömmt wer weet, wer mi noch nehmen deit wer weet, wer mi noch nimmt Andere Fassung; Ei, so wickeln wir, ei, so wickeln wir reißen, reißen, haun, haun, haun

Liederzeit: | 1900


Ach was wird denn meine Mutter sagen

Ach was wird denn meine Mutter sagen wenn ich einst kehr zurück wenn ich dann einen Spitzbart trage mein Sohn, was bist jetzt du? Ich bin Polier, fideri, fidera sauf nur noch Bier, fideri fidera Ich bin Polier, sauf nur noch Bier Ach was wird denn meine Mutter sagen wenn ich einst kehr zurück wenn ich dann einen Schnurrbart trage

Liederzeit: | , | 1900


Ach, was soll ich Weber machen…

Ach, was soll ich Weber machen Was soll ich denn fangen an Es ist mir nicht mehr zum Lachen Weil man kaum mehr leben kann Von dieser lieben Weberei Ja, ich sag es ohne Scheu Für 36 Groschen Lohn Muß man 200 Ellen weben Dazu von drei Wirkstühlen schon Gewerbesteuer geben Die Klassensteuer wird erhöht Sobald der dritte Stuhl dasteht

Liederzeit: | 1830


Alles schweige Jeder neige (Bergmannsversion: Glück auf)

Alles schweige! Jeder neige Ohr und Herz und merke auf Schallet nicht der Klang der Klänge tönend laut durch uns´re Sänge Bergmanns freudiges Glück auf Traute Brüder ruft es wieder zu den Wolken tönt´s hinauf unser Vaterlandes Ruhm deutscher Männer Heiligtum schalle feiernd ein Glück auf Blut und Leben, treu ergeben bringen freudig wir zu Hauf Wollen unter Schwerterblitzen Deutschlands heil´ge Grenzen

Liederzeit: | 2008


Als ein Denkmal jener Tage (Das eherne Kreuz)

Als ein Denkmal jener Tage überstandner Leidenszeit als ein Sinnbild harter Plage war das eh´rne Kreuz geweiht eines Mannes Brust zu schmücken der mit unerschrock´nen Blicken und mit eisernem Gemüt der Gefahr ins Auge sieht Stark und fest wie dieses Eisen müsse sich des Bergmanns Mut stets fürs Vaterland beweisen ungebeugt von Feindeswut Wie es in dem Feuer glühet unterm

Liederzeit: | 1900



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