Schäferlieder

Ach, englische Schäferin
gewähr mir mein Bitt
und laß mich eingehen
in deine Schäferhütt

„Ach herzlieber Jäger
das kann ja nicht sein
die Tür ist geschlossen
laß niemand herein!“

„Ach, englische Schäferin
warum denn so stolz
euer Hüttchen und Bettchen
ist nure von Holz“

Tät ich mich hineinlegen
so wär mir ein Spott,
und adje englische Schäferin
jetzt reis ich nun fort

„Du kannst [...] ...

Liederzeit: | 1900


Bin ich im Wald ferne von dir
ist doch dein Bild ewig bei mir!
Hörst du mein Horn?
Es erschallt so weit,
bringt dir mein Leben
klagt dir mein Leid

Hörst du mein Horn?
Es klingt so trüb!
Hab‘ dich, mein Herz
so innig lieb!
O komm zu mir
und beselige mich!
Bleibst du mir ferne

Liederzeit: | 1886


Der Schäfer über die Brücke kam
hei dilti dilti dei hei dilti dilli dei
da begegnet ihm ein Edelmann
zum falleridera und hopsasa
da begegnet ihm ein Edelmann

Der Edelmann zog sein Hütlein ab
und bot dem Schäfer ein guten Tag

Ach Edelmann laß dein Hütlein stohn
ich bin ein armer Schäferssohn

Bist du ein armer Schäferssohn
und [...] ...

Liederzeit: | 1856


Dort wo die klaren Bächlein rinnen
sah ich von fern ein Hüttchen steh´n
Dort wohnt von allen Schäferinnen
die schönste, die ich je geseh´n
Und böte man mir Gold und Kronen
so dächt ich doch in meinem Sinn
Im Hüttlein möchte ich lieber wohnen
dort bei der schönen Schäferin

Treibt sie des Nachts beim Mondenschimmer
Die [...] ...

Liederzeit: | 1820


Ei Schäfer, wo eilest du hin?
Oder führst du was Falsches im Sinn?
Ei, du hättest ja können bei mir bleiben
und mir die Zeit vertreiben;
aber du hast mich verkennt
und du warst ja von der Liebe verblendt.

Wie komm ich mit dir zurecht?
Oder bin ich dir vieles zu schlecht?
Denn ich bin geboren im [...] ...

Liederzeit: | 1900


Ein Schäfer trägt Sorgen
des Morgens sehr füh
seine Schäflein zu weiden
hat niemals keine Ruh

Des Abends spät schlafen
des Morgens früh auf
denn die Sorgen bis am Morgen
die wecken ihn auf

Kein Feuer, keine Kohle
Kann brennen so heiß,
Als heimlich stille Liebe
Von der niemand nichts weiß.

Keine Rose, keine Nelke
Kann blühen so [...] ...

Liederzeit: | 1856


Es treibt ein Schäfer mit der Herde hinaus
fili juchhei
er treibt nach grüner Heide hin
dem zitterten Bim Bum bei

Und als er in den Wald nein kam
was begegnet ihm da Ein Edelmann

Der Schäfer der nahm den Hut wohl ab
und bot dem Edelmann guten Tag

Ach Schäfer setze dein Hütchen auf
er soll sich [...] ...

Liederzeit: | 1843


Ein Schäfermädchen sass im Grünen
und pflückte sich der Blumen viele
Da dachte sie in ihrem Sinn:
O, wär ich eine Jägerin

Und als sie dasaß in Gedanken
da schlich ein Jäger durch die Ranken
Er sprach zu ihr ganz liebevoll:
„Mein Kind, kennst du die Rose wohl?“

Sie setzten sich ins Grüne nieder
Er küsste sie [...] ...

Liederzeit: | 1850


Ein Schäfermädchen weidete
zwei Lämmchen an der Hand
auf einer Flur, wo fetter Klee
und Gänseblümchen stand.
Da hörte sie wohl in dem Hain
den Vogel Kuckuck lustig schrein:
Kuckuck, kuckuck
kuckuck, kuckuck, kuckuck.

Sie setzte sich ins weiche Gras
und sprach gedankenvoll:
Ich will doch einmal sehn zum Spass,
wie lang ich leben soll!
Wohl bis [...] ...

Liederzeit: | | 1800


Eine Schäferin trieb ihre Lämmlein aus
tnd trieb sie vor eines Edelmanns Haus.
Fiderallala, fiderallala
und trieb sie vor eines Edelmanns Haus.

Der Edelmann öffnete gleich die Tür
und sah die munteren Lämmlein springen.
Fiderallala, fiderallala
und sah die munteren Lämmlein springen

Ach Edelmann schenke mir doch dein Geld,
Ich bin so ’ne arme Schäferin.
Fiderallala, fiderallala

Liederzeit: | 1900




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