Schreiber


mp3 anhören CD buch

Aus Schreibern und Studenten werden der Welt Regenten

Aus Schreibern und Studenten – Ein gmeines Sprichwort ist – Werden der Welt Regenten Wie männiglich bewußt Sie kommen hoch zu Ehren Mit ihrer freien Kunst; Man hat sie lieb und geren Zu ihnen trägt man Gunst. Die Feder thut regieren Die ganze weite Welt Thut manchen Menschen zieren Verdient ihm Gut und Geld Ihr kann man nicht entbehren Man

Liederzeit: | 1900


Die niederländschen Mägdelein die gingen früh ins Gras (um 1740)

Die niederländschen Mägdelein die gingen früh ins Gras sie gingen in den Garten und da der Schreiber saß Der Schreiber breitt sein Mäntelein wohl in das grüne Gras er bat die Herzallerliebste sein und daß sie zu ihm saß Ei soll ich zu euch sitzen so hab ich doch kein Gras ich hab ein zornigs Mütterlein die schlägt mich alle

Liederzeit: | 1740


Es war eine schöne Jüdin (1841)

Es war eine schöne Jüdin Ein wunderschönes Weib Sie hat ne schöne Tochter das Haar war ihr geflochten zum Tanz war sie bereit Ach liebste liebste Mutter Was thut mir mein Herz so weh Ach laßt mich eine Weile Spazieren auf grüner Heide bis daß mirs besser wird Die Mutter wandt den Rücken Die Tochter sprang in die Gaß Wo

Liederzeit: | 1841


Es zog ein Herr wohl in den Krieg

Es zog ein Herr wohl in den Krieg übergab dem Schreiber seine Liebste. Und als ein Jahr verflossen war da wollt er bei ihr schlafen. “Ach nein, ach nein, lieber Schreiber mein mein Herz hat mirs verboten!” Der Schreiber ward voller Zorn und Grimm und sattelt geschwind sein Pferdchen. Er reitet den Wald wohl durch und durch bis er den Herrn alleine

Liederzeit: | 1900


Mein Mütterlein mein Mütterlein

Mein Mütterlein, mein Mütterlein Das fraget aber mich: Ob ich wollt einen Schreiber? “Au weh nein” sprach ich “Nahm ich denn ein’ Schreiber zu einem Manne; So hieß man mich Frau Schreiberin, und ein Dintenzeterin: wär mir ein Schande, Kein Ehr im Lande.” um 1520 Vergleiche auch das Lied “Stolze Jüdin”

Liederzeit: | 1520


Papiers Natur ist Rauschen (Schreiber-Lied)

Papiers Natur ist Rauschen Und Rauschen will es viel Man kanns nit wol vertuschen Dann es stets rauschen will; Es rauscht an allen Orten Weil sein ein Stücklein ist: Desgleichen die Gelehrten duschen ohn argen List Aus Lumpen thut man machen Unedlen Schreibern Zeug; es möcht wohl jemand lachen Führwahr es ist nit Leng: Alt Lumpen schon gewaschen darzu man

Liederzeit: | | 1550



Mehr zu Schreiber im Archiv:

Alois Schreiber

Der Lehrer, Professor der Ästhetik, Hofhistoriker, Schriftsteller und Reisebuchautor Aloys Wilhelm Schreiber wurde am 12. Oktober 1761 in Bühl (Baden) geboren. Er starb am  21. Oktober 1841 in Oos (Baden-Baden).

Rostocker Liederbuch

Das Rostocker Liederbuch ist ein für den norddeutschen Raum einzigartiges Liederbuch und enthält 51 geistliche und weltliche Lieder, zum Teil mit Melodien. Entstanden ist das kleine Liederbuch im späten 15. Jahrhundert, vermutlich im Umkreis der Rostocker Universität. Es ist anzunehmen, dass das Rostocker Liederbuch im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts vom anonymen Hauptschreiber der Papier-Gebrauchshandschrift angelegt und gegen Ende des Jahrhunderts durch weitere

Augsburger Liederbuch

Mit Augsburger Liederbuch werden zwei Liederbucher bezeichnet: Das ältere Augsburger Liederbuch bezeichnet die Handschrift Cgm 379 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München . Sie enthält 97 Lieder ohne Melodien und wurde 1454 von einem einzigen Schreiber mit den Initialen “m.k.” angefertigt. Sie enthält nur Lieder mit weltlicher Thematik die sich meist um die Liebe drehen. Verfasser sind unter anderem Oswald von Wolkenstein, Muskatblüt,

Meistgelesen in: Schreiber