Schuster


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´s war einst ein braver Junggesell (Kolping)

´s war einst ein braver Junggesell er lebe ewig hoch! Sein Name klingt so weit, so hell Vater Kolping lebe hoch Er machte Schuhe blank und fein als er die Welt durchzog Doch blieb sein Herz stets fromm und rein Vater Kolping lebe hoch Der Schuster ward ein Priester dann Gott war es, der in wog Hört, welch ein Werk

Liederzeit: | , | 1913


Ach ich bin wol ein armer Baur

Ach ich bin wol ein armer Baur Mein Leben wird mir mächtig saur Ich mein, ich könn oft nimmermehr: Ach daß ich nie geboren wär! Mein, horcht mir nur ein wenig zu: Mit Wyden bind ich meine Schuh Kein Frucht hab ich schier in der Scheur Und muß doch geben meine Steur. Vor Weihnachten iß ich auf, Das Vieh ist

Liederzeit: | , | 1761


Ach lieber Schuster

Ach, liebster Schuster du flick du mir meine Schuh die Schuh, die sind entzwei der Schuster macht sie neu Wer weet, wi dat noch kommen kann Wer weet, wi dat noch kömmt wer weet, wer mi noch nehmen deit wer weet, wer mi noch nimmt Andere Fassung; Ei, so wickeln wir, ei, so wickeln wir reißen, reißen, haun, haun, haun

Liederzeit: | 1900


Als im Jahre Pifftabak die Elbe brannte

Als im Jahre Pifftabak die Elbe brannte und die Hunde und Katzen nicht genug Stroh zusammenbringen konnten, da kam ich an das adriatische Meer. Da sah ich drei Schiffe stehen. Das eine hatte keinen Boden, das zweite keine Seitenteile, und das dritte war gar nicht da. Da nahm ich das, das gar nicht da war, und fuhr hinüber. Als ich

Liederzeit: | , | 1911


Anna Kathrinchen Schlenkerbein

Anna Kathrinchen Schlenkerbein kommt die ganze Nacht nicht heim hat gesungen, hat gesprungen mit dem scheiben Schusterjungen bei Lewalter , mündlich aus Kassel , 1911 Nr.394 ähnlich Böhme I 1392 ( Kassel ), Dillmann 303, Schmitz: Volkstümliches aus dem Siebengebirge , Bonn 1901, S.16. Zeitschrift 17 S. 391 Nr. 113a ( Thüringen ), Dähnhardt I 103 (Anfang auch 102), Hruschka

Liederzeit: | 1900


Beim Tobakkrämer kummen d Leut zsämma

Beim Tobakkrämer kummen d’ Leut zsämma Die gern rauchen und gern schnupfa tuan Echte Kestelreiber, alte Kuchelweiber, Denen ist däs schnupfen ängeburn Sie, da bringen ‘s Dosen, ah, da müßen ‘s losen Mancher hät kan Boden nimmer drin; Letzthin kummt ani verwichen, hat ‘s gar mit Päp verstrichen, Es wär gewiß an älte Schusterin. Drauf is ani kumma, hät ‘s an schwärzen gnumma

Liederzeit: | 1898


Bin ein fahrender Gesell

Bin ein fahrender Gesell kenne keine Sorgen Labt mich heut ein Felsenquell tut es Rotwein morgen. Bin ein Ritter Lobesam reit auf Schusters Rappen, führ den lock´ren Zeisighahn und den lust´gen Spruch im Wappen: Ja immer lustig Blut und heitrer Sinn ja futsch ist futsch und hin ist hin Zieh ich in ein Städtchen ein spür’ ich´s im Gehirne, wo

Liederzeit: | , | 1894


Das Bandelmachen (Bandwebern)

Ims Schniernmachen worsch ne wichtel weitache das brochte bald ei jeder Schuster schunn doch heut, ihr gudn Leut, is eine Blache und do drbei sein keine Wunder mitzu luhn 2-3-4 Stühle möchte itz besorche röm springen drbei, wie net gescheit und immer off dann Stuhlgang horchn Na’s Webern hout mich ofte schunn gereut. Itz eimal ei en Montche früh dou

Liederzeit: | 1928


De kölsche Kappesboore (Kongo-Polka)

De kölsche Kappesboore die han kein Arbeit mih zick durch die neu Stadtmoore ehr Gähde sin futtüh Der Chress, et Nies un and’re die trecke fott vun Huus: Noh Afrika se wand’re met ihrem Brassel us. Dat Port´monee voll Füß su rofe se: Adjüss! Heut sehn wir uns zum allerletztenmal jetzt geht’s nach Afrika, jetzt gehts nach Afrika heut seh’n

Liederzeit: | | 1885


Der Fleischer mit der Fleischbank (Das schlesische Himmelloch)

Der Fleischer mit der Fleischbank der macht halt den Anfang in das Himmelloch, in das Himmelloch in das Himmelloch hinein Ei, so gehn wir alle, all miteinander in das Himmelloch in das Himmelloch in das Himmelloch hinein Der Schneider mit dem Bügeleisen der wird uns den Weg weisen in das Himmelloch, in das Himmelloch in das Himmelloch hinein. Ei, so gehn

Liederzeit: | 1900



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Rote Raketen

Die „Roten Raketen” entstanden im Herbst 1927. Anstoß für ihr Wirken war ein bunter Abend, ein Pressefest der „Roten Fahne”, des Zentralorgans der KPD. Das Programm hätte einheitlicher, aktueller, spritziger sein können, fanden sie. „Macht es,” sagte die „Rote Fahne”. Sie versuchten es. Sechs Berliner Jungs waren sie, teils Arbeiterkorrespondenten, teils Genossen des Kommunistischen Jugendverbandes. Sie konnten ein wenig singen,

Molters Peter

Peter Gangloff  aus Hambach in Lothringen wurde 1840 geboren und starb 1919. Den im Dorf bekannteren Beinahmen Molter hatte er , wie Udils-Kättel , vom Namen seiner Mutter. Auch er war einer von den guten Alten, der aus seiner Jugendzeit noch manches alte und sehr alte Lied wusste, vor allem “gruseliche Geschichten” (Balladen). Seines Zeichens war er Schuster und verbrachte sechs

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