Die Fabrikante z’Dideldum die mänet bschädeli wol

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DieFabrikante z´Dideldum
die mänet bschädeli wol;
Sie bschauet ´s Stückli um und um
Und gend eim fast kei Lohn

Der Weber hockt ofem Ofenbank
Und passet of de Lo
Er hebet bedi Händeli uf
Und springt grad met davo

Und wo n er dovor’s Hus hi chunt
Do zellt er no si Gelt;
Do is e nützigs Lüstli cho
Und freut’s ihm in die Welt

Text und Musik; Verfasser unbekannt
in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1641 „Gegen Fabrikanten, Weberlied“, ohne Melodie) –
Mitte 19. Jahrhundert . Altes Weberlied aus dem Toggenburgischen , Kanton St. Gallen. Abgedruckt in Alpenrosen 1867, S. 206 — Senn, Charakterbilder 1. 197. —  Tobler 1. 159

Liederthema:
Liederzeit: (1867)

Region:


Anmerkungen zu "Die Fabrikante z’Dideldum die mänet bschädeli wol"

Erklärung:

  • 1,3 bescheidenlich (d. h. ziemlich gut) meinen sie es (ironisch gesagt)
  • 2, 2 wartet auf den Lohn.
  • 2, 4 gerade damit.
  • 3,3 nichtig, von nüts = nichts.