Die Lieder zu: Krauter (1)

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Krauter Favoriten:

Es wohnte ein Krauter zu Frankfurt an dem Maine
Am Sonntag da frißt der Krauter Bohnen
Der Syndikus
Ach wie traurig ist das Leben eines armen Kunden
Am Sonntag am Sonntag da ißt der Meister Bohne
Als ich eines Montags von der Herberge kam
Es ist im Leben hässlich eingerichtet
Hört ihr Brüder wie es uns geht
Wenn das Glöcklein sechs Uhr schlägt
Und wenn das Glöcklein sechs Uhr schlägt

Ach wie traurig ist das Leben eines armen Kunden

Ach wie traurig ist das Leben eines armen Kunden doch an den Kleidern, an den Trittchen überall im schweren Bruch Denn die Krauter wolln nichts geben weil wir sind in dem Verband und so muß der arme Kunde ziehen fort von Land zu Land In der Herberg angekommen geht er zur Verpflegstation holt sich dort den schweren Pickus schlummert sanft auf

Vagabundenlieder | 1930


Als ich eines Montags von der Herberge kam

Als ich eines Montags von der Herberge kam Zum trulala zum Siegellack zum Trulala Ein freundliches Madel das lächelt mich an Zum trulala zum Siegellack zum Trulala Gesell du brauchst nicht so zu eilen du kannst ein wenig bei mir verweilen Zum trulala zum Siegellack zum Trulala Und als wir nun kamen an des Krauter sein Haus Zum trulala zum

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Erotische Lieder | 1900


Am Sonntag am Sonntag da ißt der Meister Bohne

Am Sonntag, am Sonntag da ißt der Meister Bohne und was ein jeder hat getan das will der Meister lohne Heidlidum – was soll das sein? Und lustig müss´n wir Bursche sein Küratschjo Plümatschjo! Am Montag, am Montag da schlaf ich bis um viere Da kommt ein lustger Spießgesell da gehen wir zu Biere. Am Dienstag, am Dienstag da schlaf ich bis um zehne,

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1900


Am Sonntag da frißt der Krauter Bohnen

Am Sonntag, am Sonntag Da frißt der Krauter Bohnen Und was wir G´sellen hab´n geschafft Das muß der Krauter lohnen! Heideldum, was wird das sein? Und lustig sollen Gesellen sein. Courage, Courage! Am Montag, am Montag Da penn ich bis um viere Und treff ich einen Saufkumpan So gehen wir zu Biere. Heideldum, was wird das sein? Und lustig sollen

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1900


Der Syndikus

Gegen früher, welche Wandlung !Früher bei der Lohnverhandlungwaren es Prolet und Krauter,die, mal leise, manchmal lautermanchmal grob, manchmal in zartenFlüstertönen offenbartenihre unverblümte Meinung¸,schließlich kam es dann zur EinungAuch zum Streiken, je nachdemes dem Gegner unbequem.- Heute – welch ein Hochgenuß! –schmeißt den Kram der Syndikusauf der Unternehmerseitemancher sagt, dies sei ´ne Pleiteallen Unternehmergeistes;denn der Syndikus – so heißt es –sei

Weberlieder | 2004


Es ist im Leben hässlich eingerichtet

Es ist im Leben hässlich eingerichtet dass bei der Penne gleich die Krauter steh´n Und wie der Kunde immer sinnt und dichtet am Schlusse muss er doch nach Arbeit seh´n In seinen Augen konnte man es les´n von Arbeitsgeist und Schaffenslust kein Schein Behüt dich Gott, es war so schön in Gnes´n wie wird es in Posen sein? Das Haupt gesenkt,

Vagabundenlieder | Wanderlieder | 1900


Es wohnte ein Krauter zu Frankfurt an dem Maine

Es wohnte ein Krauter zu Frankfurt an dem Maine; Der hatte Gesellen zu Zweien und zu Dreien Und der erste, der sprach: Es ist mir gar nicht wohl Der zweite war besoffen, der dritte, der war faul. “Gesellen, Gesellen, seid unter euch verschwiegen! Wir lassen dem Krauter die Arbeit heute liegen! Denn wir wollen ein wenig spazieren gehen zu Frankfurt

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Vagabundenlieder | 1900


Hört ihr Brüder wie es uns geht

Hört ihr Brüder wie´s uns geht, wie es traurig um uns steht. Denn in unsern jungen Jahren müssen wir schon viel erfahren. Viel Hunger und viel Durst. Viel Hitze und viel Frost. Von zu Hause reiste ich fort an einen fremden Ort. In der Ferne da blieb ich stehen, ach Gott, wie wird es mir gehen. Wenn ich kein Geld

Wanderlieder | 1900


Ich bin nur Schäferin Hannchen

Ich bin nur Schäferin Hannchen Nicht häßlich und nicht schön Doch schwerlich tauscht ich mit manchen Die stolz ihr Köpfchen drehn Laß manche prunken und scheinen Ich schmücke mich nur leicht Mit selbstgesponnenen Leinen Geblümt und hell gebleicht Wann Tau am Grase noch blitzet Treib ich weil Hurtig bellt Vom Halmenhute beschützet Des Vaters Herd ins Feld Die Schäfchen blocken

Schäferlieder | 1790


Lasst uns mal das Lied anfangen (Hamburger Gesellenaufstand 2)

Lasst uns mal das Lied anfangen, wie´s in Hamburg ist gegangen auf der Zimmerherberg Rau, rau, rau, diedeldau, rum mit de Buddel, ick sup di to, auf des Krauters Kosten. Tut an anderen Orten ihr kommen, sagt die Meister hab´n genommen Geld aus unserer Lade. Gesellen gingen nach Altona raus, blieben in dem Herbergshaus, liessen die Arbeit ruhen. Als sechs

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Freiheitslieder | 1750


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