Bremer Stadtmusikanten

Es waren zwei Königskinder (1924)

Es waren zwei Königskinder
die hatten einander so lieb
sie konnten beisammen nicht kommen
das Wasser war viel zu tief

„Lieb Herze, kannst du nicht schwimmen?
Lieb Herze, so schwimme zu mir
Ich will dir zwei Kerzlein aufstecken
Und die sollen leuchten zu dir

Das hörte ´ne falsche Muhme
in ihrer Kammer, o weh
Sie tat die Kerzen auslöschen
lieb Herze blieb in dem See

Es war eines Sonntags Morgen
die Leute war´n alle so froh
nicht also des Königs Tochter
die Augen, die saßen ihr zu

Ach Mutter, herzlichste Mutter
die Augen tun mir so weh
Kann ich nicht gehen spazieren
am Strand von der rauschenden See?

Die Mutter ging zur Kirche
die Tochter ging an den Strand
sie ging solange spazieren
bis sie einen Fischer fand

Ach  Fischer, ach liebster Fischer!
Du kannst verdienen groß´ Lohn
senk mir dein Netz in das Wasser
fisch mir den Königssohn

Er warf sein Netz ins Wasser
es senkte sich auf den Grund
er fischte und fischte so lange
der Königssohn war sein Fund´

Da nahm die Königstochter vom Haupt
ihre goldene Kron
Sieh da, du wohledler Fischer
das Ist dein verdienter Lohn

Sie nahm ihn in ihre Arme
den Königssohn, und oweh
Das Herzlein, das tat ihr brechen
O Vater, o Mutter, ade

Diese Version der Königskinder in Alpenrose (1924)

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Liederthema: Liebeskummer
(1924)
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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.