Liederlexikon: Muhme

| 1970

Muhme bedeutete früher zumeist Tante , die männliche Form von Muhme ist Oheim. Die Bezeichnung „Muhme“ ist heute veraltet, wird zeitweise höchstens noch scherzhaft als vertrauliche Anrede oder literarisch verwendet. Früher wurde die Schwester der Mutter (oder Schwägerin der Mutter) oft als „Muhme“ bezeichnet, die Schwester des Vaters hingegen war die „Tante“ (entsprechend „Oheim“ gegenüber „Onkel“). Als „Muhme Mählen“ wurde “ Frau Holle “ bezeichnet.




"Muhme" im Archiv:

Ich will dir was erzählen

Ich will dir was erzählen von der alten Mählen wenn sie keine Kartoffeln hat kann sie keine schälen in Kasseler Kinderliedchen (1891, Nr. 70) — Deutsches Kinderlied und Kinderspiel Lewalter , mündlich aus Kassel 1911 , Nr. 135  ,  – (siehe auch Muhme Mählen ) auch in: Macht auf das …

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Wo wohnt die Muhme Röschen

Es spinnt Seide Guten Tag Wo wohnt´s Muhm´ Röschen? „Oben droben“ Was macht es „Es spinnt Seide“ Wie klar? „Wie seine eignen Haar“ (zur Muhme gekommen:) Guten Tag, Muhm´ Röschen! Ich möchte gern ein Töpfchen „Du hast ja eins“ Ach, es kam ein Fisch der rannt ´ an mein´n Tisch es …

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Es fuhr ein Bauer ins Holz

Es fuhr ein Bauer ins Holz, es fuhr ein Bauer ins Holz, heißa Viktoria, es fuhr ein Bauer ins Holz. Der Bauer nahm sich ein Weib …. heißa Viktoria… Das Weib nahm sich ein Kind …. heißa Viktoria… Das Kind nahm sich eine Muhme …. heißa Viktoria… Die Muhme nahm …

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