Liederlexikon: Muhme

| 1970

mp3 anhören CD buch

Muhme bedeutete früher zumeist Tante , die männliche Form von Muhme ist Oheim. Die Bezeichnung “Muhme” ist heute veraltet, wird zeitweise höchstens noch scherzhaft als vertrauliche Anrede oder literarisch verwendet. Früher wurde die Schwester der Mutter (oder Schwägerin der Mutter) oft als „Muhme“ bezeichnet, die Schwester des Vaters hingegen war die „Tante“ (entsprechend „Oheim“ gegenüber „Onkel“). Als “Muhme Mählen” wurde ” Frau Holle ” bezeichnet.




"Muhme" im Archiv:

Wo wohnt die Muhme Röschen

Es spinnt Seide Guten Tag Wo wohnt´s Muhm´ Röschen? “Oben droben” Was macht es “Es spinnt Seide” Wie klar? “Wie seine eignen Haar” (zur Muhme gekommen:) Guten Tag, Muhm´ Röschen! Ich möchte gern ein Töpfchen “Du hast ja eins” Ach, es kam ein Fisch der rannt ´ an mein´n Tisch es kam ein Pferd das rannt an mein´n Herd da ging´s

Es fuhr ein Bauer ins Holz

Es fuhr ein Bauer ins Holz, es fuhr ein Bauer ins Holz, heißa Viktoria, es fuhr ein Bauer ins Holz. Der Bauer nahm sich ein Weib …. heißa Viktoria… Das Weib nahm sich ein Kind …. heißa Viktoria… Das Kind nahm sich eine Muhme …. heißa Viktoria… Die Muhme nahm sich eine Magd …. heißa Viktoria… Die Magd nahm sich

Die Muhme sprach zu mir: Mein Kind da hast du Gulden sieben (Kuckuck)

Die Muhme sprach zu mir: “Mein Kind, da hast du Gülden sieben, nimm deinen Stab und zieh geschwind zum Waldgebirge drüben. Der Holler steht im Blütenschmuck ein Vogel schreit: Kuckuck, kuckuck. Der soll am ersten Maien dein Glück dir prophezeien.” “Vernimmst du seines Rufes Klang beginn dein Geld zu zählen, und schreit er wacker, schreit er lang wirds nie an

Mehr zu "Muhme"