Aas

Das Wort Aas leitet sich aus „Az“ für „Essen, Speise, Futter“ und „As“ für „Fleisch zur Fütterung von Hunden, Raben“ (beide mit langem „A“ aus dem Mittelhochdeutschen) – das Wort ist auch verwandt mit „Äsen“ (Fressen beim Wild) und einem Fachbegriff aus der Gerber- und Kürschnersprache „Aasen“ = Fleisch von der Haut schaben

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Andreas Hofer

Andreas Hofer war ein Freiheitsheld im Kampf gegen die französischen Besatzertruppen unter Napoleon in Tirol. Geboren wurde er 1767 am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier in der Grafschaft Tirol, er wurde am 20. Februar 1810 in Mantua hingerichtet. Das bekannteste Hofer-Lied ist sicher „Zu Mantua in Banden„, es gibt aber etliche mehr.

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Annemarie

Annemarie taucht als Name in zahlreichen Liedern auf, besonders im Kontext des Ersten Weltkriegs. Oft handelt es sich dabei um Soldatenlieder. Die Soldaten phantasieren dabei eine junge Frau oder ein Mädchen, das sich mit den Männern einlässt und schwanger wird.  Siehe dazu auch Männerphantasien von Klaus Theweleit.

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Apfel

Wilde bezw. verwilderte Apfelbäume sind schon zu Tacitus´ Zeiten, wie wir bemerkten, in Germanien einheimisch gewesen. Apfelschnitze finden sich schon in den Pfahlbaufunden Oberösterreichs (Höfler). Wie um die alten ehrwürdigen Waldfruchtbäume werden sich auch um den Apfelbaum heidnische Gebräuche frühzeitig gewoben haben.*) Auch die hohe Bedeutung des Apfels in der germanischen Mythologie scheint das zu bestätigen. Uralt ist z. B. die

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Aprikose

Das Heimatland der Aprikose ist Armenien. Erst im späteren Altertum, zur Zeit Alexanders des Großen, ist die Aprikose nebst Pfirsich und Zitrone nach Südeuropa eingeführt worden. Alle drei Früchte wurden von den Griechen als Apfelarten bezeichnet: melon armeniakon, persikon, medikon. Vielleicht ist erst zur Zeit der Kreuzzüge die Aprikose nach Frankreich (le damas = Pflaume aus Damaskus) und dann nach

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Arbeitslieder

Zumeist werden als Arbeitslieder jene Lieder bezeichnet, die den Arbeitsrhythmus direkt begleiten, indem sie eine Gruppe von Arbeitern zu gleichmäßigem Arbeitsrhythmus vereinigen. Der Rhythmus des Liedes regelt dann den Fortgang einer gleichförmigen körperlichen Arbeit. Diese Lieder sind kennzeichnend für Arbeiten, die eine große gemeinschaftliche, ruckweise verlaufende und wiederholte Kraftanspannung verlangen. Man kann sie als Arbeitstaktlieder bezeichnen. Sie verschwinden mit der

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