Polizei

Polizei-Lieder: Volkslieder und Volkstümliche Lieder

Mit Polizei im Titel:

Noten dieses Liedes
Wo zweie stehn und flüstern da sieht die Polizei den Himmel sich umdüstern und riecht Rebellerei fängt an zu arretieren denn´s könnt zu Aufruhr führen… ...

Noten dieses Liedes
Eins zwei – Polizei drei vier – Offizier fünf sechs – alte Hex sieben acht – gute Nacht neun zehn – auf Wiedersehn elf zwölf… ...

Noten dieses Liedes
„Witz und Humor bei der Polizei“ , herausgegeben von Heinrich Langmaack erschien 1929 bei Deutscher Polizei-Verlag , Lübeck – das Buch enthält 555 Anekdoten, Witze,… ...

Alle Lieder zu "Polizei":

  • Als wir jüngst verschütt jegangen waren

    Als wir jüngst verschütt´ gegangen waren Mussten wir im “Grünen August” mit rumfahren Mauerleute, Zimmerleute und ein Vagabund alle mussten fahren mit dem “Grünen August” rund. Refrain: Und die Fahrt im grünen August die war schön Schwere Jungen müssen in den Bunker gehen und die Sittenpolizei, hält am Rhein die Wacht. Das auch keiner von … Weiterlesen …

  • Auf auf zum Kampf (1919)

    Auf, auf zum Kampf ! Zum Kampf ! Zum Kampf sind wir geboren. Auf, auf zum Kampf ! Zum Kampf ! Zum Kampf sind wir bereit ! Dem Karl Liebknecht haben wir´s geschworen der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand Wir fürchten nicht, ja nicht den Donner der Kanonen wir fürchten nicht, ja nicht den … Weiterlesen …

  • Auf des Heubergs rauhen Höhen

    Auf des Heuberg rauhen Höhen dicht von Stacheldraht umspannt ist das Lager wo Marxisten Vom Faschismus hin verbannt. Hinter Stacheldraht und Riegel wird erschossen wer sich wehrt statt Brot da gibt´s nur Prügel nur der Hass, der wird genährt Menschenrechte sind erloschen Und Beschwerden gibt es nicht. statt Fleisch da gibt´s nur Knochen, Gutes Essen … Weiterlesen …

  • Aus dem Tagebuch des Varnhagen von Ense (1844)

    Berlin , 27. August 1844 „Zu Hause den Besuch des Generals von Rühle empfangen; persönliche Mitteilungen; politische Erörterungen; merkwürdige Urteile und Ansichten über den Schuß, es gibt Leute, die nicht an die gefundenen Kugeln glauben, andre die sich eine politische Verschwörung nicht ausreden lassen; alle Einzelheiten der Geschichte werden verschieden erzählt, alle Angaben bestritten, und auch gerichtlich soll wenig mit … Weiterlesen …

  • Bei einer Pfeif Tabak

    Bei einer Pfeif Tabak Bei einer Pfeif Tabak Bei einer guten Pfeif Tabak Und einem Glase Bier Politisieren wir Juja juja, gar glücklich ist fürwahr der Staat Der solche Bürger hat Der solche Bürger hat Da wird dann viel erzählt Da wird dann viel erzählt Gar viel und mancherlei erzählt Gestritten und gelacht Und mancher … Weiterlesen …

  • Bei Müllers hats gebrannt

    Bei Müllers hats gebrannt, brannt, brannt. Da bin ich hingerannt, rannt, rannt. Da stand ein Polizist, zist, zist, Der schrieb mich auf die List, List, List. Die List, die fiel in´n Dreck, Dreck, Dreck. Da war mein Name weg, weg, weg. Da lief ich schnell nach Haus, Haus, Haus Zu meinem Onkel Klaus, Klaus, Klaus. … Weiterlesen …

  • Brüder lasst uns froh (Hier am Mississipi)

    Brüder, laßt uns froh jetzt das Glas erheben, denn wir können frei nur im Ausland leben: Können ohne Paß überall spazieren, ohne Polizei, täglich kommersieren. Hier am Mississippi Freies Denken gilt so wie freies Sprechen nirgend, nirgend hier für ein Staatsverbrechen. Hier macht kein Gendarm jemals uns Bedrängnis, und kein Bettelvogt führt uns ins Gefängnis. … Weiterlesen …

  • Das Christkind flog nach Crimmitschau

    Das Christkind flog nach Crimmitschau Es rührte froh die Schwingen: Den armen Weberkindern wollt´ Es Weihnachtsgaben bringen. Doch als es an das Stadttor kam, da mocht´ es schier verzagen es packte ein sächsischer Landgendarm das Christkindlein beim Kragen Man schleppt‘ es in das Wachtlokal; Und als man aus seinen Papieren Ersah, daß es kein Streikbrecher … Weiterlesen …

  • Das Lied vom treuen Robert Blum 1849

    Die Resonanz dieser Lieder (auf Robert Blum) im Jahre 1849 in der Bevölkerung und ihre Verfolgung durch die Behörden zeigen uns anschaulich die Akten einer Disziplinaruntersuchung von Chemnitzer Bürgerschullehrern i. J. 1849, auf die zuerst Paul Willert die Aufmerksamkeit  gelenkt hat. Die Lehrer wurden, wie es in einem Schreiben des Polizeiaufsehers heißt, beschuldigt, „ihre republikanischen Ideen“ … Weiterlesen …

  • Delmenhorster Industrie (Zwei Versionen)

    Ihr lustigen Delmenhorster, seid ihr alle beisammen Ihr lustigen Delmenhorster, seid ihr alle beisammen Ein Lied woll´n wir singen ein Lied soll erklingen soll durch die Lüfte brausen wie noch nie von der Delmenhorster Industrie Die Wollkämmerei und die schöne Jutespinnerei Die Wollkämmerei und die schöne Jutespinnerei Von der Jute macht man Säcke, von der … Weiterlesen …

  • Der Bimperlwirt der hat ne schöne Frau

    Der Bimperlwirt, der Bamperlwirt Der hat ne schöne Frau Sie wäscht sich nicht, sie putzt sich nicht Sie ist ne alte Sau Der Bimperlwirt, der Bamperlwirt Der weiß jetzt was er tut Er steckt sie in den Zuber nei Und wart‘ bis schwitzen tut Beim Bimperlwirt, beim Bamperlwirt Da kehrt der Kaspar ein Er kauft … Weiterlesen …

  • Der Mord an einem Schneidergesellen

    In der Lüneburger Heide nachts ein armer Schneider riß (reiste) sah ein Licht zu seiner Freude schimmern in der Finsternis Und er eilt zur Wirtshausstube Wirt und Wirtin waren froh dich der Wirt, der war ein Bube und die Wirtin, die war roh Und es schlief die arme Seele Wirt und Wirtin traten ein schnitten … Weiterlesen …

  • Die Getränke sind frei (Trinklied-Parodie)

    Die Getränke sind frei wir wollen einen heben Wer immer es sei: der Spender soll leben Man darf nicht vergessen drei Bier sind ein Essen Drum Leber verzeih: die Getränke sind frei Die Getränke sind frei und gut für die Nieren Drum kommet herbei und lasst euch kurieren Die Ärzte empfehlen für durstige Kehlen oft Bier als Arznei die Getränke sind frei Die … Weiterlesen …

  • Die Hungerschlacht von Crimmitschau

    Kein Hurra braust, keine Büchse kracht Kein wilder Schlachtradau Und doch tobt eine wilde Schlacht Im sächsischen Crimmitschau Kein Heerhauf steht dort im Gefecht In rotem und blauem Frack Dort kämpft verzweifelt um’s gute Recht Das hungrige „Weberpack“ Die hungrigen Weber von Crimmitschau, die müde der langen Frohn, stehn Schulter an Schulter, Mann und Frau … Weiterlesen …

  • Die Lumpenbauern wollen uns nichts mehr ins Kloster nein bringen

    Die Lumpenbauern wollen uns nichts mehr ins Kloster nein bringen da wollen wir ihnen aber auch kein Vesper mehr singen da haben sie sich denn einst bedacht und haben uns drei Heringe gebracht Drei Heringe kling klang gloribus und was ich euch singen und sagen muss Orationibus Die Lumpenbauern wollen uns nichts mehr ins Kloster … Weiterlesen …

  • Die Zigeunerfrieda

    Ach ein schlimmer Zug der Zeit ist die Unverträglichkeit die nur keift, wenn andere lachen und sich mal gemütlich machen Die des Lebens finstere Seite eifrig sucht mit großer Freude die mit Willen im Verdruß findet einen Hochgenuß Solche Leute sind zu meiden denn ihr Lebenszweck ist Streiten und das Ende gant gewiß führt zu … Weiterlesen …

  • Drei Chinesen mit dem Kontrabaß

    Drei Chinesen mit dem Kontrabaß saßen auf der Straße und erzählten sich was. Da kam die Polizei: „Was ist denn das?“ Drei Chinesen mit dem Kontrabaß. Dro Chonoson mot dom Kontroboß soßen of dor Stroße ond orzohlton soch wos Do kom do Polozo Wos ost donn dos? Dro Chonoson mot dom Kontroboß Dru Chunusun mut … Weiterlesen …

  • Ein Jüngling hatte einen Schatz

    Ein Jüngling hatte einen Schatz den sich sein Herz erkor. Er wohnte am Louisenplatz und sie am Hall´schen Tor Sie trafen sich, von Lieb entbrannt einst in nem Omnibus Drei Tage drauf in Moabit Da kam´s zum ersten Kuß Allein die Sache stand sehr schief denn bei der letzten Wahl Ihr Vater wählte konservativ der … Weiterlesen …

  • Ein Städtchen liegt im roten Königreich (Crimmitschau 1904)

    Ein Städtchen liegt im roten Königreich in dem ein Kampf jetzt zittert ein Kampf, der tobt, dem bisher keiner gleicht so heftig und erbittert Sie fanden´s gut, die noblen Herrn viel tausend Weber auszusperrn Der Ort, es kennt ihn jeder ganz genau es ist das Weberstädtchen Crimmitschau Gar eifrig steht die hohe Polizei wie´s Brauch … Weiterlesen …

  • Ein strammes Landesschützenbataillon

    Ein strammes Landesschützenbataillon jawoll jawoll jawoll singt heut voll Stolz mit frischem freien Ton jawoll jawoll jawoll Wir sind Kameraden vom guten alten Schlag halten zusammen was auch kommen mag Das Vaterland braucht heute jeden Mann jawoll jawoll jawoll und darum treten wir noch einmal an jawoll jawoll jawoll Wir sind Kameraden….. Und kommt der … Weiterlesen …

  • Eins zwei Polizei

    Eins zwei – Polizei drei vier – Offizier fünf sechs – alte Hex sieben acht – gute Nacht neun zehn – auf Wiedersehn elf zwölf – einige Wölfe bei: Dunger Nr. 226 Eins zwei – Polizei drei vier – Offizier fünf sechs – alte Hex sieben acht – gute Nacht neun zehn – auf Wiedersehn … Weiterlesen …

  • Es brüllt Herr Horst und macht sich breit (Nordwolle Delmenhorst)

    Es brüllt Herr Horst und macht sich breit: „Was sind Vertrag und Briefe? Wie haben eigene Arbeitszeit und machen selbst Tarife. Was? Auch der Arbeitsmann ist frei? Daß ihn der Teufel hole! Wir haben doch unsere Werkspolizei mit scharfgeladener Pistole. Hungern können in Lumpen und Dreck die da schaffen in Qualen. Was ihr uns erschuftet … Weiterlesen …

  • Es fiel ein Furz vom Dach Fridolin

    Es fiel a Fortz vum Dach, Fridolin A macht a gruß Gekrach, Fridolin Er fiel zwischen Dornen und Disteln hinein Und fuhrte kenn enzga Schiefer sich ei Rosabella Fridolin Da Fortz, dar woar zerplotzt, Fridolin Do hotta sa wieder zomma gerofft, Fridolin Do koama se oll vum Polezeiroat Du machta sich anne saure Fortzsoaloat Rosabella … Weiterlesen …

  • Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt am Rhein (1914)

    Es saßen sechs Studenten zu Frankfurt am Rhein (!) mit gebundnen Händen sechs Studenten drein sie saßen dort gefangen schon sechs Wochen lang weil sie der Freiheit sangen daß die Stadt erklang Der Kerkermeister selber klärt sich täglich aus: „Bei mir, Herr Bürgermeister reißt auch keiner aus!“ aber sie sind verschwunden bei so großem Sturm … Weiterlesen …

  • Es war ein reicher Kaufmannssohn (Der Deserteur)

    Es war ein reicher Kaufmannssohn den König von Bayern den kennet er schon Er bildet sich ein, er werde bald sein Offizier Und als er zum Fürsten von Wallenstein kam der nahm diesen Burschen mit Freuden gleich an „Willkommen, mein Sohn, wie alt bist du schon?“ Achtzehn Jahr Der Bursche wurde gleich einmontiert und dann … Weiterlesen …

  • Es war im Böhmerwald (Zigarette)

    Es war im Böhmerwald da war ich hingeknallt und unterm Apfelbaum da konnt ich Äpfel klaun da kam der Polizist und schrieb mich auf die List da lief ich schnell nach Haus und blies die Lampe aus dann legt ich mich ins Bett und raucht ’ne Zigarett Text: Verfasser unbekannt Musik: auf „Tief drin im … Weiterlesen …

  • Fordere niemand mein Schicksal zu hören (1843)

    Fordre niemand, mein Schicksal zu hören von Euch allen, die Ihr in Arbeit steht. Ja, wohl könnte ich Meister beschwören es wär doch bis morgen schon zu spät Aus der Wanderschaft lustigen Tagen setz ich Kleider und Reisegeld zu. Und so hab ich denn nun weiter nichts zu tragen als mein´ Rock und mein´ Stock … Weiterlesen …

  • Furchtbar reift des Bösen Saat (Attentat Zar Alexander)

    Furchtbar reift des Bösen Saat Himmel, welch ein Attentat Salomon, der Weise, spricht Nihilisten traue nicht Wenn doch alle Nihilisten Auf der Stell krepieren müßten Die den Kaiser von den Russen haben in den Bauch geschussen In den dumpfen Bergeshöhlen Sammeln sich die schwarzen Seelen Um ein helles Feuer und Schließen einen Teufelsbund Dann aus … Weiterlesen …

  • Gastarbeiter in Deutschland – Eine Million

    11.September 1964 GASTARBEITER NUMMER 1000000 Köln. „Großer Bahnhof“ für den millionsten Gastarbeiter in der Bundesrepublik auf dem Bahnhof von Köln-Deutz! Mit Blaskapelle, Fahnenschmuck, Ansprachen und Beifallsgeklatsche wurde Senor Armando Sa Rodrigues (38)aus der kleinen portugiesischen Stadt Vale de Madeiros gestern morgen empfangen Ermüdet von der 48stündigen Fahrt, unrasiert, blaß und verlegen stand der Vater von … Weiterlesen …

  • Grob und schmutzig ist mein Kragen

    Grob und schmutzig ist mein Kragen Und mein Hemd längst nicht mehr ganz Meine Schuh sind abgetragen Und mein Rock hat schäb´gen Glanz. Ja, ihr geht mir aus dem Wege Solchen Lump, den streift man nicht Aber ich, trotz dieser Schläge Lach euch höhnisch ins Gesicht Schreit, um euch vom Bann zu lösen Nur nach … Weiterlesen …

  • Grün ist die Hoffnung

    Grün ist die Hoffnung und grün ist das Blatt und grün ist der Jüngling der keinen Schnurrhart hat oder Grün ist die Hoffnung und grün der Salat und grün ist der Jüngling der den Schnurrhart nicht hat oder Grün ist die Hoffnung und grün ist das Blatt und grün ist der Schutzmann der nichts zu … Weiterlesen …

  • Hallelujah hallelujah wir wandern nach Amerika

    Hallelujah, hallelujah wir wandern nach Amerika was nehmen wir mit ins neue Vaterland, wohl allerlei, wohl allerhand: Viele Bundestagesprotokolle, manch Budget und manche Steuerrolle eine ganze Ladung von Schablonen zu Regierungsproklamationen weil es in der neuen Welt, sonst dem Deutschen nicht gefällt Hallelujah, hallelujah wir wandern nach Amerika was nehmen wir mit ins neue Vaterland, … Weiterlesen …

  • Heckerlied ein Studentenlied – aus Heidelberg? (1962)

    Nachweisbar ist das Heckerlied im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts „in den deutschsprachigen Universitäten weit verbreitet gewesen; und zwar nicht als republikanisches Kampflied, sondern als „Juxlied“ der Korpsstudenten, als „Anstich- und Randalierlied“. „Ratschintschin, ratschintschin Kriwali krawali krum! Die Revolution! die Revolution! Blut muß fliessen knüppeldick Vivat hoch die Republik Sechsunddreißig Jahre währt die Knechtschaft schon nieder mit … Weiterlesen …

  • Hoch ragte der Sintflut entstiegen (Lob der edlen Turnkunst)

    Hoch ragte, der Sintflut entstiegen das struppige Urwaldgeschlecht da turnte in lärmenden Riegen der Affen behendes Geschlecht Sie liefen so sicher, so zierlich die Palmen hinauf und hinab und baumelten quadrumanierlich am Wickelschwanz lotrecht herab Da sprach eines Tags ein Schimpanse „Ihr Brüder, ich sag es euch frei es fehlt uns wie ich das Ding … Weiterlesen …

  • Hopsa hopsa rüber (Schlesischer Bauernhimmel)

    Hopsa Hopsa rüber und drüber gib mir´n Kuss – ich geb ihn dir wieder Hopsassa Wenn wir werd´n in´n Himmel kommen, Hat die Plag ein End genommen. Hopsasa! Hopsa Hopsa rüber und rüber… Da ist kein Amtmann und kein Schinder Kein Soldate und kein Sünder Hopsa Hopsa rüber und drüber … Da ist kein Prügel, … Weiterlesen …

  • Hört ihr braven Crimmitschauer

    Hört ihr braven Crimmitschauer Simserim juchheirassa Fabrikanten sind in Trauer Simserim sim sim sim sim Weil das böse Arbeitsvolk Tätärä tätätä den Zehnstundentag gewollt Tätärä tätätä auch noch höhere Löhne Wau wau wau wau wau auch noch höhere Löhne Schnedderengteng Schnedderengteng Schnedderengteng derengtengteng Als Antwort gab´s in Massen Kündgungsscheine zum Entlassen Aus den Buden mußte raus alt und jung, … Weiterlesen …

  • Hört ihr nun ihr lieben Leute

    Hört ihr nun ihr lieben Leute was sich jetzo euch besing wie von lauter Schlechtigkeiten einer einen Mord beging und zuletzt in Klagenfurt einen reichen Mann ermurt Schon noch als ein kleiner Knabe steckt in ihm viel Zeitvertreib riß die Mädchen bei die Haare schmiß mit Schneebällen die Leut´ trat die Pferdchen auf den Fuß und erregt viel Ärgernuß Als … Weiterlesen …

  • Ich bin ein guter Untertan

    Ich bin ein guter Untertan, Das leidet keinen Zweifel Mein Fürst, das ist ein frommer Mann, O wär´ er doch beim teu- ren Volke immer, so würd´ es niemals schlimmer. Wir haben ihn wohl oft betrübt, doch nimmermehr belogen, Er sagte, daß er uns geliebt, doch hat er uns betro- ffen oft auf Taten, die … Weiterlesen …

  • Ich kehrte einst in Hamburg ein

    Ich kehrte einst in Hamburg ein Beim hellen lichten Mondenschein Ich wollt mal strippen, strappen, struh Dirallalla, struh dirallalla Die ganze Nacht Da kam ich vor ein großes Haus Ein hübsches Mädchen schaut´ hinaus Hier können Sie strippen, strappen Ach lieber Herr, kommen Sie doch rein Wir sind ja beide ganz allein Sie legte sich … Weiterlesen …

  • Ich stromre dreißig Jahre bald herum im Vaterlande

    Ich stromre dreißig Jahre bald Herum im Vaterlande, Und noch war nicht der Staatsanwalt Zu fassen mich imstande. Gensdarmerie und Polizei Sind mir nicht grad gewogen, Und darum schleich ich mich vorbei Um sie im großen Bogen. Und will die Schlummermutter mir Nachts nicht mit Herberg dienen, Dann nehm ich mir ein Freiquartier Und schlaf … Weiterlesen …

  • Ihr Leut, vernehmt die Moritat (Sokrates)

    Ihr Leut, vernehmt die Moritat die einstmals sich ereignet hat vor vielen, vielen tausend Jahr Sonderbar. sonderbar In Griechenland, da kann man seh´n an einem Fluss die Stadt Athen Da lebt zur Zeit des Perikles Sokrates. Sokrates Sein Vater Sophroniskus, der war von Beruf ein Bildhauer Schuf Statuen aus Marmelstein Wunderfein. Wunderfein (groß und klein) … Weiterlesen …

  • Ihr Leute tretet näher ran (vor 1848)

    Ihr Leute tretet näher h´ran und nehmt euch ein Exempel dran! Hört, was neulich an der Spreen in der Hauptstadt ist geschehn Jedes treue Preußenherz ebt die Blicke himmelwärts und erkennt, wie jeden Morgen Gott tut für den König sorgen Ravaillac bracht Heinrich um Ankerström war auch nicht dumm und Fieschi, der Verräter war ein arger … Weiterlesen …

  • Ihr lieben Leute gebet acht

    Ihr lieben Leute gebet acht ein Schalk hat sich ein Lied erdacht spricht: „Freiheit, schönstes Mägdelein sag an, wer mag dein Vater sein? Du bist so hehr, so stolz gesinnt fürwahr, bist keines Lumpen Kind! „Ja, ja“, so spricht die Maid dazu: „Mein Vater ist auch mehr als du.“ Der Kaiser ist ein großer Mann … Weiterlesen …

  • Im dem Tal der Guadelupe

    In dem Tal der Guadelupe Wohnt kein Fürst, kein Edelmann Kennt man keine Fronarbeiten Zehnten und Gerechtigkeiten Kein Regal und keinen Bann In dem Tal der Guadelupe Gibt es keinen Herrn und Knecht: Niemand wird der Willkür Beute, Alle sind wir freie Leute, Haben ein Gesetz, ein Recht. In dem Tal der Guadelupe Fragt mich … Weiterlesen …

  • Im Grunewald im Grunewald ist Holzauktion (1892)

    Im Grunewald, im Grunewald ist Holzauktion Ist Holzauktion, ist Holzauktion Im Grunewald, im Grunewald ist Holzauktion Ist Holzauktion Links um die Ecke rum Rechts um die Ecke rum Überall ist große Holzauktion Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler, nen Taler Der ganze Klafter Süßholz kost nen Taler nen Taler kost er nur … Weiterlesen …

  • In aller Herrgottsfruh (Der Saumarkt)

    In  aller Herrgottsfruh da geht´s schon lustig zu die Kunden sind mobil und schießen übers Ziel. Und alles schreit Hurrah! Der Saumarkt, der ist da ja hat die ganze Zunft Zusammenkunft. Von draußen da kommen’s rein, die Kunden groß und klein Ob Kunde oder Schicks, das macht am Saumarkt nix Der Eine schwer im Bruch … Weiterlesen …

  • In der Heimat ist es schön (Köln, 1925)

    In der Heimat ist es schön wo gefüllt die Kerker stehen wo die Kinder auch im Winter barfuß laufen wie die Sünder oft davon zugrunde gehen, in der Heimat ist es schön In der Heimat ist es schön, wo Invaliden betteln gehen wo die Not aus allen Ecken, läßt die Wangen bleich erschrecken Tausend Polizisten … Weiterlesen …

  • In einem Kerker saßen (1895)

    In einem Kerker saßen zu Frankfurt an dem Main Mit geschlossnen Händen Sechs Studenten drein Sie hatten treu gefochten für der Brüder Glück. Vivat! Ihr Studenten! Vivat! Republik! Und der Kerkermeister sprach sich täglich aus „Bei mir, Herr Bürgermeister wischet keiner aus!“ Eines Abends plötzlich kam der Nachtgendarm suchte ganz entsetzlich den Studentenschwarm Ja! Sie … Weiterlesen …

  • In Hamburg da bin ich gewesen

    In Hamburg da bin ich gewesen In Samt und in Seide gehüllt Meinen Namen den darf ich nicht nennen Denn ich bin ja ein Mädchen fürs Geld Wenn ich nachts vor der Haustüre stehe beim hellerlichten Mondenschein dann denk ich an die Heimat so gerne an die Heimat, so ganz allein Mein Bruder, der hat … Weiterlesen …

Brunnen Eier Eins zwei drei Feuer Fuchs Gelb Heiland Heimat Heiter Himmel Hunger Jungfrau Katze Kloster Marschmusik Mutter Nachtigall Napoleon Polizei Preußen Ritter Rot Sonntag Taube Wirtshaus