Streik
Streik-Lieder: Volkslieder und Volkstümliche Lieder
Mit Streik im Titel:
Nun Brüder stehet wie ein Mann (Der Streik)
In Sachsen liegt ein Städtchen (Crimmitschau Streik)
Still ruht der Bau die Maurer streiken
Karle wollte das Streiken hier nicht recht behagen
Still ruht der Bau die Maurer streiken (2)
Ihr Weber jung und alt (Der Cunewalder Streik 1928)
Alle Lieder zu "Streik":
- Bierburg war ein schönes Städtchen
Bierburg war ein schönes Städtchen wegen seiner holden Mädchen war´s bekannt so fern und nah und der Geister Capua nannten es die Dichter Drinnen wohneten die reichen Börsenmäkler und dergleichen Draußen aber rundherum gab´s viel schwarzes Publikum zwischen den Fabriken Ganz besonders abendnächtig war die Gegend dort verdächtig Ganze Haufen konnt´ man sehn schimpfend stets … Weiterlesen …
- Brüder seht die rote Fahne
Brüder, seht, die rote Fahne weht uns kühn voran Um der Freiheit heil´ges Banner schart euch, Mann für Mann Haltet stand, wenn Feinde drohen Schaut das Morgenrot Vorwärts! ist die große Losung. Freiheit oder Tod Sind die ersten auch gefallen rüstet euch zur Tat Aus dem Blute unsrer Toten keimt die neue Saat Weint nicht … Weiterlesen …
- Das Christkind flog nach Crimmitschau
Das Christkind flog nach Crimmitschau Es rührte froh die Schwingen: Den armen Weberkindern wollt´ Es Weihnachtsgaben bringen. Doch als es an das Stadttor kam, da mocht´ es schier verzagen es packte ein sächsischer Landgendarm das Christkindlein beim Kragen Man schleppt‘ es in das Wachtlokal; Und als man aus seinen Papieren Ersah, daß es kein Streikbrecher … Weiterlesen …
- Das Vaterland ist Republik (Republikanische Nationalhymne)
Das Vaterland, das Vaterland ist Republik Und Deutschland über alles bläst die Blechmusik Ebert ist Präsident Thront auf dem Postament Ebert wärmt den Herrschersitz Ebert ist Präsident Kreuzhimmelsakrament Vivat hoch der dicke Fritz Die Fahne für die Republik ist schwarz-rot-gold Und wem sein Leben lieb ist, trägt sie eingerollt Links weht die Fahne rot Rechts … Weiterlesen …
- Der Streik fängt an
Der Streik fängt an, der Streik fängt an Der Streik fängt jetzt erst richtig an Die Schlichtung ist ein faules Ei Nur Vollstreik bringt den Sieg herbei Der Streik fängt an, der Streik fängt an Drum fängt der Streik erst richtig an Bei Thyssen und bei Mannesmann Sagt jede Frau und jeder Mann Wir woll’n … Weiterlesen …
- Der Syndikus (Tarifverhandlung)
Gegen früher, welche Wandlung ! Früher bei der Lohnverhandlung waren es Prolet und Krauter, die, mal leise, manchmal lauter manchmal grob, manchmal in zarten Flüstertönen offenbarten ihre unverblümte Meinung¸, schließlich kam es dann zur Einung Auch zum Streiken, je nachdem es dem Gegner unbequem.- Heute – welch ein Hochgenuß! – schmeißt den Kram der Syndikus … Weiterlesen …
- Du zahlst den Beitrag nicht ? Beitragsscheu!
„Nichts wissen wollen wir vom Verband,“ so zischten zwei Mädels bei Gelegenheit mich an. War das Erfahrungslehre? Ach, mitnichten; ein Ausspruch, nur aus Beitragsscheu getan. „Ich zahl den Beitrag nicht. Ich will verschnuppen an Schokolade lieber dieses Geld.“ So sagte eine dieser Puppen von J. P. Bemberg, Barmen-Langerfeld. „Eck well mek lewer en paar Dicken … Weiterlesen …
- Ein Buhler muss sich leiden viel
Ein Buhler muß sich leiden viel des bin ich innen worden Des Tage streikt er Affenspiel und führt Kartäuser Orden! Die ganze Nacht er überbracht mit Kreischen und mit Singen in Hagel und Schnee tut er ihm weh er hofft ihm solls gelingen Wann er des Morgens früh aufsteht Tut er sich schnell anlegen Er wart’t wann … Weiterlesen …
- Ein Städtchen liegt im roten Königreich (Crimmitschau 1904)
Ein Städtchen liegt im roten Königreich in dem ein Kampf jetzt zittert ein Kampf, der tobt, dem bisher keiner gleicht so heftig und erbittert Sie fanden´s gut, die noblen Herrn viel tausend Weber auszusperrn Der Ort, es kennt ihn jeder ganz genau es ist das Weberstädtchen Crimmitschau Gar eifrig steht die hohe Polizei wie´s Brauch … Weiterlesen …
- Erwacht im Erdenrund ihr Knechte!
Erwacht, im Erdenrund ihr Knechte! Erwacht aus Hunger, Qual und Fron! Im Erdkern grollen Eure Rechte, zum Endkampf auf, zur Rebellion! Räumet auf mit eisernem Besen! Sklaven all, erwacht! Erwacht! Sind wir bis heute nichts gewesen, jetzt wollen wir die ganze Macht! Leuchtend glühn die Fanale! Zum Kampf! Der Würfel fällt! Die Internationale erstürmt, befreit … Weiterlesen …
- Es braust ein Ruf so schnell wie Pest
Es braust ein Ruf so schnell wie Pest daß Warken sitzet im Arrest Vom Bildstock bis zu Von der Heydt sind wir gerührt in tiefem Leid Kam´raden, wir müssen einig sein Fest stehn wir treu zum Rechtschutzverein So lang ein Tropfen Blut noch rinnt und eine Faust das Fäustel schwingt So lang wir noch all´ … Weiterlesen …
- Falkenauer Plünderung 1918
Im schaine 18ner Joahr als der grouße Umsturz war Als man verkündet hat die Republik im Staat War man so selbstbewußt und voller Freiheitslust Man fing das Plündern an: „Der Freiheit freie Bahn“ Am Bergwerk wurde a grod g’streikt Drum war der Marktplatz voller Leit Woi narrisch san in’s Geschäft eig’schuam U woarn glei in … Weiterlesen …
- Guilelmus Rex unser Kaiser und Herr (Mansfelder Soldatenlied)
Guilelmus Rex, unser Kaiser und Herr der schickt seine Soldaten nach Mansfeld her Ein Dutzend Kompagnien und auch ein paar Schwadron´n und jeder Füsilier kriegt sechzig Patron´n Guten Tag auch, Lowise, wisch ab dein Gesicht Mit dir sprechen darf ich eigentlich nicht Denn würde unser Serschante das gewahr Bekäm ich wohl sicher ein halbes Jahr … Weiterlesen …
- Heilige Nacht – Heiß tobt die Schlacht
Heilige Nacht – Heiß tobt die Schlacht und es blitzt und es kracht „Friede auf Erden!“ die Christenheit singt während der Arme das Schwert mutig schwingt kämpfend für Freiheit und Glück. Heilige Nacht – heiß tobt die Schlacht, Arbeit ist aufgewacht! Wollte ein wenig vom Leben zurück Wollt‘ eine Stunde mehr Liebe, mehr Glück ! … Weiterlesen …
- Hört ihr braven Crimmitschauer
Hört ihr braven Crimmitschauer Simserim juchheirassa Fabrikanten sind in Trauer Simserim sim sim sim sim Weil das böse Arbeitsvolk Tätärä tätätä den Zehnstundentag gewollt Tätärä tätätä auch noch höhere Löhne Wau wau wau wau wau auch noch höhere Löhne Schnedderengteng Schnedderengteng Schnedderengteng derengtengteng Als Antwort gab´s in Massen Kündgungsscheine zum Entlassen Aus den Buden mußte raus alt und jung, … Weiterlesen …
- Ihr Weber jung und alt (Der Cunewalder Streik 1928)
Ihr Weber, jung und alt herbei aus Cunewald schwört einen heilgen Eid: „Wir wanken nicht im Streit!“ Uns soll kein Mensch am Kampfe hindern, kein Mensch uns die Begeisterung dämpft! Wir schau´n ins Antlitz unsern Kindern, dort steht es grell, wofür man kämpft. Uns lockten Trommeln nicht und Flöten uns lockte nicht der Ruhmsucht Ton … Weiterlesen …
- In der Heimat ist es schön (1904)
In der Heimat ist es schön wo die Fleißgen müßig gehn die man zwingt herumzulungern ohne Arbeit zu verhungern wollen sie nicht stehlen gehen in der Heimat ist es schön. In der Heimat ist es schön wo oft Siegesfahnen wehen wo man Elend, Not und Schrecken sucht durch Flitter zu verdecken Schurken ohne Ketten gehen … Weiterlesen …
- In Sachsen liegt ein Städtchen
In Sachsen liegt ein Städtchen das kennt fast jedermann da gibt´s ein Arbeitsvölkchen von siebentausend Mann Und dieses kleine Völkchen heißt Proletariat fürs Leben mehr ein Stündchen fünf Jahre lang es bat Umsonst war alles bitten um den Zehn-Stunden-Tag muß werden erst gestritten eh man´s erkennen mag Die Herren und die Fakse ihr werdet mich … Weiterlesen …
- In Sachsen liegt ein Städtchen (Crimmitschau Streik)
In Sachsen liegt ein Städtchen das kennt fast jedermann da gibt´s ein Arbeitsvölkchen von siebentausend Mann Und dieses kleine Völkchen heißt Proletariat fürs Leben mehr ein Stündchen fünf Jahre lang es bat Umsonst war alles bitten um den Zehn-Stunden-Tag muß werden erst gestritten eh man´s erkennen mag Die Herren und die Fakse ihr werdet mich … Weiterlesen …
- Karle wollte das Streiken hier nicht recht behagen
Karle wollte das Streiken hier nicht recht behagen Drum bestieg Er mit Vätern den Galawagen Und Anna die Seine im Anstandsrock Schwang Sich behänd´ auf den Kutscherbock Heidi, so ging es ohne Ruhe und Rast Zum Schachte hin mit der teueren Last Jedoch so ging es nur wenige Tage Der Anna, der wurde dies Spiel … Weiterlesen …
- Korn verkommt in vollen Speichern
Korn verkommt in vollen Speichern viele Zentner ungezählt daß die Reichen sich bereichern während uns der Hunger quält Kämpft, Proleten, schließt die Reihen setzt euch kühn zur Wehr Fordre, Arbeitslosenheer: Brot, Kartoffeln, Kohle her! Berge von Kartoffelhaufen lagern und verfaulen schon. Der Prolet kann nichts mehr kaufen von der Stütze und dem Lohn! Kämpft, Proleten, … Weiterlesen …
- Nun Brüder stehet wie ein Mann (Der Streik)
Nun, Brüder stehet wie ein Mann die ernste Stunde kam nun richtet vorwärts kühn den Blick nur Memmen kehren feig zurück verächtlich, ohne Scham Es war kein blöder Frevelmut der in den Streik uns rief Weiß Gott, es tat´s die bitt´re Not verkümmern will man uns das Brot das, Brüder, kränkt uns tief Und wär … Weiterlesen …
- Nun kämpft zum letzten Male!
Nun kämpft zum letzten Male! Stürmt an! Schon winkt uns dort Die Internationale, Der Menschheit Ziel und Hort! Auf! Auf! Ihr glückbetrog’nen Toren Auf! Sklaven ihr der Hungerzunft! Hört ihr’s im Krater nicht rumoren? Zum Durchbruch kommt die Weltvernunft Räumt auf mit allem morschen Plunder! Und vorwärts mit der Kraft des Stiers! Die alte Welt … Weiterlesen …
- Proletenjugend ist geknechtet
Proletenjugend ist geknechtet unterdrückt, verlacht, entrechtet Nach der Lehre, jeder weiß nächste Stufe Nachweis heißt. „Arbeitsdienstpflicht“ schreit der Bürger, Löhnedrücker, Streikabwürger Schluß damit, du Jungprolet Kämpf für Solidarität Sturmriemen los, Jungproleten Jugendaktiv, angetreten, Schließt die Front, eingereiht, Jugendaktiv, tatbereit Jugendaktiv wird stets bereitstehn wenn die Arbeiter im Kampf stehn, sammeln geht’s hinaus aufs Land Flugblatt … Weiterlesen …
- Rheinpreußen ruft Alarm
Ich hab ne toffte Wohnung Nichts lockt mich heut hinaus Der Schnupfen zwingt zur Schonung Drum bleibe ich im Haus Die Ruhe ist mir teuer Der Bildschirm flimmert bald Im Ofen brennt das Feuer Und draußen ist es kalt Ich lieg auf meiner Liege Rheinpreußen ruft: Alarm! Das Fell von einer Ziege Hält meine Nieren … Weiterlesen …
- Sibiriens Not und Leid für die Sowjetmacht
Sibiriens Not und Leid – für die Sowjetmacht! Des Hungers sdwvere Zeit – für die Sowjetmacht! Zuchthaus und Zarenstaat – für die Sowjetmacht! Potemkins Heldentat – für die Sowjetmacht! Mit dem Fünfjahresplan – für die Sowjetmacht! So stürmen wir voran – für die Sowjetmacht! Im Schacht und auf dem Feld – für die Sowjetmacht! Jetzt … Weiterlesen …
- Siebenzig vom Asyl (Streik Crimmitschau)
„Das Jahr geht zu Ende“-„Der Kampf ist heiß“ – „Und dauert so lange“ – „Wer weiß, wer weiß“ – So schallt’s durch den Saal um Mitternacht, wo die Schar der Ärmsten liegt und wacht. Sie zweifeln;- sie wissen auch gar zu gut, wie weh die Kälte, der Hunger tut… Sie kennen die Scherge der Staatsgewalt, … Weiterlesen …
- Sozialisten auf der Reis
Sozialisten auf der Reis´ jupheidi, jupheida! Singen ihres Strebens Preis jupheidi, heida! Unsre Lieder schallen laut wenn´s auch dem Philister graut Jupheidi, heidi, heida Jupheidi, Jupheida! Jupheidi, heidi, heida Jupheidi, heida! Wenn wir an dem Amboß steh´n jupheidi, jupheida wenn wir ackern, wenn wir mäh´n jupheidi, heida, wenn wir schaffen für die Herrn haben sie … Weiterlesen …
- Still ruht der Bau die Maurer streiken
Still ruht der Bau die Maurer streiken die Kelle liegt in guter Ruh der Kalk vertrocknet in dem Kasten weil man ihm gießt kein Wasser zu Still ruht der See die Maurer schlafen das Kalkfaß steht in guter Ruh Da kommt der Meester und setzt sich nieder und sieht den faulen Maurern zu Text: Verfasser … Weiterlesen …
- Still ruht der Bau die Maurer streiken (2)
Still ruht der Bau die Maurer streiken Der Herr Palier muß müßig stehn Die Mörtelweiber müssen weichen (?) Und denken Heut, heut habn mer’s schön Still ruht der See. Er schwankt nachhause Das Weib sie schimpft ihn fürchterlich O gutes Weib gib Dich zufrieden Auch Du. auch Du wirst schlafen gehn Still ruht der See: … Weiterlesen …
- Still ruht der Saal
Still ruht der Saal, die Stühle schweigen Der Schützen liegt in guter Ruh Ihr wolltet Eure Macht uns zeigen Nun schließet eure Buden zu Still ruht der Saal und die Maschinen Sowie die ganze Transmission Man darf nicht reden vom Verdienen (auch: Ich darf nicht reden vom Verdienen) Denn´s ist ja nur ein Sündenlohn Still … Weiterlesen …
- Sturmschritt marsch (Lied von der roten Betriebswehr)
Prolet vom Nachweis und Maschinen Prolet von Siemens, Krupp, I. G. Prolet vom Schreibpult und Turbinen Prolet, gib acht, zur Abwehr steh Fasse Schritt, fasse Schritt in der roten Betriebswehr fasse Schritt, fasse Schritt rote Arbeiterschutzwehr Hakenkreuz schlag entzwei Sturmschritt marsch, schließ die Reih in der roten Betriebswehr Zur Wehr dem Hunger und Militarismus zur Wehr … Weiterlesen …
- Um Spott und Hohn sich zu ersparen (Streikbrecher)
Um Spott und Hohn sich zu ersparen ließ Christian sich zum Schacht hinfahren Jedoch der Streikposten erwacht er hatte längst geschöpft Verdacht Er sprang hinzu, zu Christians Schreck ward weggerissen das Verdeck Jetzt sieht man wieder den treuen Knappen zum Schachte ziehn auf Schusters Rappen Text: anonym – aus dem Mansfelder Bergarbeiterstreik 1909 – Steinitz … Weiterlesen …
- Und am Montag schellt der Wecker (Wechselschicht)
Und am Montag schellt der Wecker und das geht durch Mark und Bein vier Uhr dreißig auf zur Frühschicht in der Trambahn schlaf ich ein Und dann frißt mich das Fabriktor und dann werd ich durchgekaut nach acht Stunden rausgelassen völlig leer und halb verdaut Und wie tot komm ich nach Hause wie ein Stein … Weiterlesen …
- Und hundert Tage und noch vielmehr (Den Ausgesperrten)
Und hundert Tage und noch vielmehr . . . Der Herd ist kalt und die Lade leer. Am Fest der Liebe kein Jubelton – und die Friedensbotschaft ward Hohn, ward Hohn! Schwer hängt der Himmel, wie Schiefer grau, über den Dächern von Crimmitschau Und Tausende harren, trotzig und stumm, – Feinde oben und Feinde ringsum! … Weiterlesen …
- Unsere braven Crimmitschauer (Wie lang sind die Bande)
Unsere braven Crimmitschauer Simse rim simsim simsim Fabrikanten sind in Trauer Simse rim simsim simsim Denn der blöde Fachverein Täterä tä tä tä Fragt beim Lohn – o welche Pein! – Täterä tä tä tä Wie lang sind die Bande? Wau, wau, wau, wau, wau, wau Wie lang sind die Bande ? Schnäderäng täng schnäderäng … Weiterlesen …
- Verboten sind die Weihnachtskerzen
Verboten sind die Weihnachtskerzen – Verboten ist das Weihnachtsfest – Das Jauchzen kleiner Kinderherzen Im Crimmitschauer Webernest Verboten sind der Liebe Gaben – Verboten ist der Lichter Strahl – Nun bleibt mir armen Weberknaben Nur eines noch – ich wag`s einmal: Rübezahl! Hört er`s ? – Er soll es heut erfahren, wie tief die Not … Weiterlesen …
- Wie lange noch dulden wir (Spanische Anarchisten-Hymne)
Wie lange noch dulden wir Druck der Ketten? Wie lange noch dauert Lohnsklaverei? Wie lange noch zögern wir, uns zu retten? Faßt den Entschluß: Tot — ja tot oder frei! Soll unser Schweiß mästen Adel und Bürger, Die uns verachten als Arbeitsvieh? Gegen die Schar der Bedrücker und Würger Gilt es den heißen Kampf für Anarchie. … Weiterlesen …
- Wir tragen am Arme das Wikingerschiff
Wir tragen am Arme das Wikingerschiff Am Kragen die Gardesterne Wir führen im Herzen die Heimat mit In der Zukunft dunkle Ferne Wir sind nach unserem Führer benannt Als Ehrhardt-Brigade im Reich bekannt Wir brachen der Bolschewisten Macht In Braunschweig, in Muenchen wir stritten Wir hielten an Schlesiens Grenze Wacht Wir haben geblutet, gelitten Man … Weiterlesen …
- Wir waren lang genug die Knechte (Generalstreik-Marsch)
Wir waren lang genug die Knechte wir wollen unsere Herren nicht mehr Wir setzen uns für unsere Rechte Für unsere Freiheit nun zur Wehr: Schläft denn das Volk? — Wir wollen es wecken! He Arbeitsmann, Rebell, wach auf, Nun gilt’s die müden Glieder recken, Der Wirbel dröhnt, nun dran und drauf. Auf Brüder zu den … Weiterlesen …
- Zu Frankfurt vor dem Tor
Zu Frankfurt vor dem Tor Da versammelt sich das Maurercorps: Wir sehen von Weiten Den Meister herreiten Nach seiner Manier. Lustge Maurer, lustge Maurer, Rendezrendezvous! Rendezrendezvous! Lustge Maurer hauen zu. Unser Meister ist uns nicht gut Er verlangt von uns das junge Blut; Wir wollens ihm nicht geben, Wolln lieber länger leben Nach unsrer Manier. … Weiterlesen …