Die Lieder zu: Pfaffe (1)

Seite 1 von 4

An den Darm der Pfaffen hängt den Edelmann

An den Darm der Pfaffen hängt den Edelmann hängt ihn zum Erschlaffen hängt ihn drauf und dran oder An den Darm der Pfaffen hängt den Edelmann laßt ihn dran erschlaffen bis er nimmer kann

Allgemein | 1848


Der Kaiser Karl saß auf dem Thron

Der Kaiser Karl saß auf dem Thron „Wohlan hochweise Pfaffenbringt neuen Ruhm der Kaiserkronwas frommte Euer SchaffenRauh blieb die Sitt´ des Vaterlandslaßt Rom erblühn im alten Glanzund pflegt mit guten Rentendie Stifts- und Domstudenten!“ Da stürzten ins Kollegiumpflichteifrig die Scholarenwas nützte all ihr Studiumsie blieben doch BarbarenEs sang nur Psalm und Litaneidie innere Scholastereiauch fehlte gar beim Choredie ganze exteriore

Studentenlieder | 2011


Wenn die Leute fragen lebt der Hecker noch

Wenn die Leute fragen Lebt der Hecker noch Sollt ihr ihnen sagen Ja er lebet noch Er hängt an keinem Baume Er hängt an keinem Strick Sondern an dem Traume Der freien Republik Gebet nur ihr Großen Euren Purpur her Das gibt rote Hosen Für der Freiheit Heer Ja 33 Jahre Währt die Sauerei Wir sind keine Knechte Wir sind

Politische Lieder | 2010


Trinke nie ein Glas zu wenig Glas zu wenig

Trinke nie ein Glas zu wenig, Glas zu wenigdenn kein Pfaffe oder König, oder KönigKann von diesem Staatsverbrechen, Staatsverbrechendeine Seele ledig sprechen Lieber eins zuviel getrunken, viel getrunkenetwas schwer ins Bett gesunken, Bett gesunkenund darauf in stiller Kammer, stiller Kammerbuße tun im Katzenjammer Um den Jammer zu vertreiben, zu vertreibenWill dir ein Rezept verschreiben, Rezept verschreibenOft schon hat es zugetroffen,

Trinklieder | 2008


Der bleiche Weber – Der Leineweber

Der bleiche Weber sitzt am Stuhl er wirft mit matter Hand die Spul – knick knack! – Er hebt den müden Fuß zum Treten: – „Herr Gott ! Jetzt kann ich nimmer beten – knick knack! – Du Linnentuch, du Linnentuch ! ein jeder Faden sei ein Fluch! Es webt und webt sein morscher Leib, am Boden liegt sein sterbend

Politische Lieder | Weberlieder | 2004


Heckerlied ein Studentenlied – aus Heidelberg? (1962)

Nachweisbar ist das Heckerlied im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts „in den deutschsprachigen Universitäten weit verbreitet gewesen; und zwar nicht als republikanisches Kampflied, sondern als „Juxlied“ der Korpsstudenten, als „Anstich- und Randalierlied“. „Ratschintschin, ratschintschin Kriwali krawali krum! Die Revolution! die Revolution! Blut muß fliessen knüppeldick Vivat hoch die Republik Sechsunddreißig Jahre währt die Knechtschaft schon nieder mit den Hunden von der Reaktion“

Allgemein | 1962


Es sassen sechs Kommunisten

Es saßen sechs Kommunisten zu Essen in der Stadt. Sie saßen dort gefangen, weil sie Freiheitslieder sangen. Sie saßen dort gefangen sechzehn Wochen lang. Heraus, heraus, heraus, Revolution ! Trullala, trullala,  Freiheitsrepublik ist da. Trullala, trullala,  Freiheitsrepublik ! Blut muß fließen  –  Knüppel-knüppeldick. Es lebe hoch Spartakus  –   Räterepublik. Völker, Rache ! Schwinkt das Henkerbeil! Die Fürsten und die Pfaffen,

Gefangenenlieder | Lieder der Maerzrevolution 1920 | 1920


Wo bei dem Schein von Gaslaternen

Wo bei dem Schein von Gaslaternen mit Grüßen, Schreien, Hutgerück entleeren sich die Mietskasernen und hungernd Volk geht zur Fabrik – Wo mächtig tost die Dampfmaschine Der Eisenräder dumpfer Schall Und himmelstrebende Kamine Ausspein der Dämpfe giftgen Schwall — Wo abends müd und abgerackert Der Arbeitstross beim Flackerlicht Nachdem für heut er ausgebaggert Sich dann für kurze Rast verkriecht —

Arbeiterlieder | Freiheitslieder | 1920


Wohin woher du wildes Tier (Nachtjäger)

Wohin woher du wildes Tier und allemal und alle Tag? Denn ich bin der Jäger und schieß dich hier und allemal bei der Nacht Bist du der Jäger, grad kreijst mich nit und allemal und alle Tag Denn meine Spring, und die weisst du gar nit Und allemal bei der Nacht Und deine Spring, o die weiss ich schon Und allemal und

Jägerlieder | 1918


Mein Michel was willst du noch mehr?

Du hast Bataillone, Schwadronen, Batterien, Maschinengewehr, du hast auch die größten Kanonen. Mein Michel, was willst du noch mehr? Du hast zwei Dutzend Monarchen, Lakaien und Pfaffen ein Heer, beseeligt kannst du da schnarchen. Mein Michel, was willst du noch mehr? Du hast ungezählte Paragraphen, die Gefängnisse werden nicht leer, du kannst auch in Schutzhaft drin schlafen. Mein Michel, was

Freiheitslieder | Politische Lieder | 1917


Meistgelesen in: Pfaffe