Vergißmeinnicht

Dich auch so grausam abzubrechen (Vergißmeinnicht)

Dich auch so grausam abzubrechen! – Nicht wahr, mein Blümchen, könntst du sprechen, Du würdest sagen: tu es nicht! – Allein vergib mir armen Knaben Ich tu es nur um Trost zu haben Gewiß! aus Mutwill tu ichs nicht. Ich hab’ ein Mädchen – o wir liebten Uns sonst so herzlich; wir betrübten Uns niemals, weder ich noch sie. Den

Kinderlieder | Liebeskummer | 1781


Freundlich glänzt an stiller Quelle (Vergißmeinnicht)

Freundlich glänzt an stiller Quelle Wie des Mondes Silberlicht Eine Blume zart und helle O verkenn dies Blümchen nicht Schimmernd wie des Aethers Bläue Wenn ihn kein Gewölk umflicht Ist es ein Symbol der Treue Das zum Herzen tröstend spricht Mild wie deiner Augen Sterne wie verklärter Unschuld Licht ruft es warnend aus der Ferne o vergiß, vergiß mein nicht Wenn

Abschiedslieder | 1806


Die Blume die am Bachesrand (Vergißmeinnicht)

Die Blume die am Bachesrand beim Abschied du gepflückt hast du mit wehmutsvollem Blick mir in die Hand gedrückt ich sah dich ernst und fragend an weißt du, was sie verspricht? Die Blume, die du mir geschenkt war ein Vergißmeinnicht Ach lange blieb noch frisch und schön der Blume Himmelsblau gepflegt von meiner treuen Lieb genetzt von Tränentau wenn auch

Abschiedslieder | 1900


Ich ging einmal auf jener grünen Flur (Vergißmeinnicht)

Ich ging einmal auf jener grünen Flur Da fand ich eines schönen Mädchens Spur Sie saß am Bach und pflückte Blumen sich Und fand zum Schluß noch ein Vergißmeinnicht Ich sprach zu ihr: O du mein holdes Kind So schön wie diese Blumen alle sind Sie gleichen doch an Schönheit lange nicht Deinem verborgenen Vergißmeinnicht Sie sprach: O Herr, ich

Liebeslieder | 1910


Es gibt ein Blümlein in der Welt (Vergißmeinnicht)

Es gibt ein Blümlein in der Welt Dem´s wahrlich nicht an Schönheit fehlt Dies Blümlein heißt: Ich weiß es nicht Dies Blümlein heißt Vergißmeinnicht Wenn ich so oft ins Wirtshaus geh Und an der schwarzen Tafel steh So spricht der Wirt mir ins Gesicht Mein lieber Mann, „vergiß mein nicht“ Wenn ich des Abends schlafen geh Und mich nach meiner

Liebeslieder | 1910


Warum wills denn jeder wissen (Vergißmeinnicht)

Warum wills denn jeder wissen daß mir meine Tränen fließen und mein Herz so traurig ist lebe wohl und vergiß mein nicht Vater und Mutter wollen´s nicht leiden darum müssen wir jetzt scheiden in ein Land, das besser ist lebe wohl und vergiß mein nicht Unsere Freundschaft ist verdorben weil mein Liebstes ist gestorben weil er schon in Grabe liegt

Abschiedslieder | Liebeskummer | 1929


Rosen und Vergißmeinnicht

sind die schönsten Gaben Rosen und Vergißmeinnichtsind die schönsten GabenFrida hat sie abgepflücktGertrud soll sie haben die Namen sind natürlich austauschbar bei Lewalter , S.134,

Allgemein | 2008


Es blüht ein schönes Blümchen (Vergißmeinnicht)

Es blüht ein schönes Blümchen auf unserer grünen Au sein Aug´ ist wie der Himmel so heiter und so blau es weiß nicht viel zu reden und alles, was es spricht ist immer nur dasselbe ist nur: Vergiß mein nicht Wenn ich zwei Äuglein sehe so heiter und so blau so denk ich an mein Blümchen auf unsrer grünen Au

Liebeslieder | 2009


Herzlich tut mich erfreuen

Herzlich tut mich erfreuen die fröhlich Sommerzeit all mein Geblüt verneuen der mai viel Wollust geit Die Lerch tut sich erschwingen in ihrem hellen Schall Lieblich die Vöglein singen voraus die Nachtigall Des Morgens in dem Taue die Mädchen waschen gahn gar lieblich sie anschauen, die schönen Blümlein stahn daraus sie Kränzlein machen und schenken ihrem Schatz tun ihn freundlich

Liebeslieder | Sommerlieder | 1545


Ach Gott wie weh tut scheiden

Ach Gott, wie weh tut scheiden hat mir mein Herz verwundt So trab ich über die Heiden und traur zu aller Stund Der Stunden, der seind allsoviel mein Herz trägt heimlichs Leiden wie wohl ich oft fröhlich bin. Tät mir ein Gärtlein bauen von Veil und grünem Klee ist mir zu früh erforen tut meinem Herzen weh. Ist mir erfrorn

Abschiedslieder | 1550


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