Volkslieder von A-Z



A

A a a Adam sag nur ja

A, a, a, Adam sag nur ja Wenn du willst die Andere lieben Mußt du andre nicht betrüben A, a, a, Adam sag nur ja! B, b, b, Peter , greif zur Eh Nimm die Gretel in den Arm Haus mit ihr daß Gott erbarm B, b, b, Peter greif zur Eh C, c, c, Komm meine Dorothee Thu den

Liebeslieder | Tanzlieder | 1800


A A A das Kindlein lieget da (Weihnachtslied)

A A A, das Kindlein lieget da Es lieget da ganz nackt und bloß es weinet in der Mutter Schoß A A A, das Kindlein lieget da E E  E, nach Bethlehem ich geh Willst du nicht auch das Kind verehrn? Ja, ja von Herzen tu ich´´ s gern. E E  E, nach Bethlehem ich geh I I I, von

Weihnachtslieder | | 1905


A B C D (Liebes-ABC)

A, B, C, D, Wenn ich dich seh Dich, meine süße Lust Klopft die empörte Brust Wird mir so wohl und weh Wenn ich dich seh E, F, G, H Wärst du doch da Drückte mein treuer Arm Holde, dich liebewarm Schätzchen, ach wärst du da Wärst du mir nah J, K und L Äuglein so hell Glänzten in Liebespracht

Liebeslieder | 1826


A B C D E F G – kann nicht lernen das ABC

A B C D E F G H I J K L M N O P O R S T U V W X Ypsilon Z O Weh kann nicht lernen das ABC   bei Lewalter , in “ Deutsches Kinderlied und Kinderspiel 1911 , mündlich aus Kassel, Nr. 525

Kinderlieder | 1911


A Blüamal das schön blühen soll

A Blüamal das schön blühen soll kann´s gießen nit entbehr´n A Herz, das ruhig schlagen soll das muaß verstand´n wern A Blüamal ohne Reg´n und Tau das dauert niemals lang Und find a Herz koa Gegenliab so wirds bei Zeiten krank (Jodler) Und is amal a Herz recht krank kanns selten wer kuriern A Blüamal das im Welken is kommt

Jodler - Traditionelle Jodler | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | 1911


A Büchsal zum schiaßn

A Büchsal zum schiaßn und a Hundal zum jag´n a Dirndal zum gern hab´n muaß a frischer Bua hab´n (Jodler) Was braucht denn a Jaga a Jaga braucht nix als a schwarzagauts Dirndl an Hund und a Büchs (Jodler) Und am Sonntag is Kirchtag da gehn ma zum Tanz da Seppl führts Nannerl Die Gretl führt da Franz Text und

Jägerlieder | Jodler - Traditionelle Jodler | 1911


A Busserl is an schnuckrig Ding

A Busserl is an schnuckrig Ding mer weiss nit, wie es tut mer isst es nit, mer trinkt´s auch nit und dennoch schmeckt´s so gut Und was a Schreiber schreiben kann wohl in zehntausend Stund das druckt a einzig Busserl aus dem Dirndl auf den Mund A Busserl is a schnuckrig Ding mer’s nit begreifen kann im Herzle is a

Liebeslieder | 1861


A Dirndl ging um´s Holz in Wald

A Dirndl ging um´s Holz in Waldrecht zeitig in der Fruahund hinter ihr do schleicht sich wohla saub´rer Jagersbua Und wie´s im Wald san sagt der Buahja, Dirndl, was tuast du doDrauf antwort sie: „Mei lieber Bua´dürre Asterl brech i a“ Do sagt der Bua: „Du dös lass seidös Asterl z´sammen klaub´nI möcht so gern mit dir diskrier´nund dir in

Jägerlieder | 2008


A lustigö Eicht

A lustigö Eicht hat da Herrgott selm gweicht selm gweicht und selm gsönnt ruck in Huat, wanns da gönnt Und a lustigö Stund di ham ma jetzt um san gmüatli beinand grüaß enk Gott, alli miteinand Text: anonym ? keine Angaben Musik: Stelzhammer – in Alpenrose (1924)

Vereinslieder | 1924


A Madl blitzsauber (möglich is scho wahrscheinlich net)

A Madl blitzsauber und achtzehn Jahr alt mit Augen voll Feuer und niedlicher Gestalt die sagt mir ganz ernsthaft, sie hätt in ihr´m Leben koan oanzigen Mannsbild a Busserl no geben No hab i mir denkt, bei der jetzigen Zeit wo´s Kind in der Wieg´n schon um Liebhaber schreit da soll´s eine geb´n, die net küßt a mal hätt´ no

Liebeslieder | 1900



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Deutsche Volkslieder

Jacob Grimm sah das wesentliche Merkmal aller Volkspoesie darin, daß sie nicht von einzelnen und namhaften Dichtern hervorgegangen, vielmehr unter dem Volk selbst, im Munde des Volkes entsprossen sei. Also nicht ein einzelner, sondern die Gesamtheit, der Volksgeist selber dichtet die Volksgesänge: sie sollen sich „sozusagen von selber an- und fortgesungen haben“. Und für den neugierigen Frager, der diesen Vorgang gedeutet wissen wollte, hatte er die Antwort: „Über die Art, wie das zugegangen, liegt der Schleier des Geheimnisses gedeckt, an das man Glauben haben soll.“ (Jac. Grimm, Über den altdeutschen Meistergesang, Göttingen 1811, Vorrede.)