Die Lieder zu: Natur

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Um seinen Gott sich doppelt schmerzlich mühend (Shelley)

Um seinen Gott sich doppelt schmerzlich mühend,
War er ihm, selbsterrungen, doppelt teuer,
Dem Ewigen war keine Seele treuer,
Kein Glaube je so ungeschwächt und blühend.

Mit allen Pulsen für die Menschheit glühend,
Saß immer mit der Hoffnung er am Steuer;
Wenn er auch zürnte, seines Zornes Feuer
Nur gegen Sklaven und Tyrannen sprühend.

Ein Elfengeist in […]

Gedichte | 1841


Unter dieser Eiche laßt Euch nieder

Unter dieser Eiche laßt Euch nieder
Brüder, seht, hier ist das Mahl bereit
Trinkt und singt, das erste Eurer Lieder
sei der Wälder Königin geweiht

Dir gebührt’s vor allen Riesen Eiche
Wunderkind der prächtigen Natur
kein Geschöpf im weiten Pflanzenreiche
trägt wie du der Allmacht hohe Spur

Wer vermag der Iahre Zahl zu nennen
die dich auf […]

Balladen | Blumen Und Pflanzen | 1807


Vernehmt o Leut die Moritat

Vernehmt, o Leut, die Moritat
die einst sich zugetragen hat
vor vielen, vielen hundert Jahr
sonderbar

Im Land der Griechen ist zu sehn
die wunderschöne Stadt Athen
Da wohnt zur Zeit des Perikles
Sokrates


Sein Vater Sophroniskos, der
war von Natur ein Bildhauer
den Marmelstein schlug er zurecht
gar nicht schlecht


Der sprach zu seinem Sohn: „Fürwahr,
du bleibst bei mir, was Vater’n war
Denn zum Studieren braucht man […]

Balladen | Moritaten | 2004


Von ungefähr muss einen Blinden

Von ungefähr muss einen Blinden
Ein Lahmer auf der Straße finden,
Und jener hofft schon freudenvoll,
Dass ihn der andre leiten soll

„Dir“, spricht der Lahme, „beizustehn?
Ich armer Mann kann selbst nicht gehen;
Doch scheint´s, dass du zu einer Last
Noch sehr gesunde Schultern hast.

Entschließe dich, mich fortzutragen,
So will ich dir die Stege sagen:

Gedichte | 1746


Was sinnst du o Wandrer so düster

Was sinnst du o Wandrer so düster
Liegt dir die Heimat im Sinn?
Der heimischen Stimmen Geflüster
der Wälder lachendes Grün
O sieh, es rinnen die Quellen
so silbern wohl hier als dort
und eilen schaukelnde Wellen
aus ihrem Schoße fort

Und kamst du zu schau´n und zu lernen
so findet hier Geist und Herz
wie […]

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1859


Wat sust du denn so suur uut

So seh ich van Natur uut „Wat sust du denn so suur uut?“
„So seh ich van Natur uut“ in Macht auf das Tor (1905)

Allgemein | 2009


Wenn Euch die Leute fragen (Tschechische Version)

Vas-li se nekdo taze
kde je Absolon?
Za odpoved mu dejte:
hle, tarn visi on!
Ani na provaze
ani na hrebu
nybrz na svobody
rudem praporu!
Ven, ven, ven, ven na barikad
rudoku republiku
spejme zbudovat !

Die Melodie des „Absalon-Liedes“ wurde von dem Übersetzer J. B. Pecka für ein neues tschechisches Arbeiterlied verwendet: Priroda nam […]

Arbeiterlieder | 1879


Wie die Natur sprengt alle Bande (Freie Turner)

Wie die Natur sprengt alle Bande
wie neues Leben rings erblüht
so auch erstand im deutschen Lande
ein freier Geist, ein freies Lied
Wach sind die Jünger Jahns geworden
sie stehn im Kampf ohn´Unterlaß
doch ist verpönt der Rassenhaß
verpönt ist auch das Völkermorden
Hoch weht das Schlachtpanier
für Freiheit kämpfen wir
wir wollen freie […]

Freiheitslieder | Turnerlieder | 1913


Wie herrlich leuchtet mir die Natur (Mailied)

Wie herrlich leuchtet
mir die Natur
Wie glänzt die Sonne
Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten
aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
aus dem Gesträuch

Und Freud und Wonne
aus jeder Brust
O Erd, o Sonne!
O Glück, o Lust!

O Lieb, o Liebe!
So golden schön,
Wie Morgenwolken
auf jenen Höhn

Du segnest herrlich
as frische Feld

Frühlingslieder | 1800


Wie ist es doch im Mühlengrunde (Lied eines Unmodernen)

Wie ist es doch im Mühlengrunde
so einsam heute und so still
Ob denn in schöner Morgenstunde
kein Mensch mehr richtig wandern will
Wo seid ihr, die ihr früher walltet
den schmalen, waldumsäunten Pfad
Ach ja, das Wandern ist veraltet
man geht nicht mehr, man fährt jetzt Rad

Die Zeiten haben sich geändert
der Pfad ist […]

Wanderlieder | 1910


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