Die Lieder zu: Natur (3)

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Um seinen Gott sich doppelt schmerzlich mühend (Shelley)

Um seinen Gott sich doppelt schmerzlich mühend, War er ihm, selbsterrungen, doppelt teuer, Dem Ewigen war keine Seele treuer, Kein Glaube je so ungeschwächt und blühend. Mit allen Pulsen für die Menschheit glühend, Saß immer mit der Hoffnung er am Steuer; Wenn er auch zürnte, seines Zornes Feuer Nur gegen Sklaven und Tyrannen sprühend. Ein Elfengeist in einem Menschenleibe, Von

Gedichte | 1841


Unter dieser Eiche laßt Euch nieder

Unter dieser Eiche laßt Euch nieder Brüder, seht, hier ist das Mahl bereit Trinkt und singt, das erste Eurer Lieder sei der Wälder Königin geweiht Dir gebührt’s vor allen Riesen Eiche Wunderkind der prächtigen Natur kein Geschöpf im weiten Pflanzenreiche trägt wie du der Allmacht hohe Spur Wer vermag der Iahre Zahl zu nennen die dich auf zum Himmel wachsen

Balladen | Blumen Und Pflanzen | 1807


Vernehmt o Leut die Moritat

Vernehmt, o Leut, die Moritatdie einst sich zugetragen hatvor vielen, vielen hundert Jahrsonderbar Im Land der Griechen ist zu sehndie wunderschöne Stadt AthenDa wohnt zur Zeit des PeriklesSokrates Sein Vater Sophroniskos, derwar von Natur ein Bildhauerden Marmelstein schlug er zurechtgar nicht schlecht Der sprach zu seinem Sohn: “Fürwahr,du bleibst bei mir, was Vater’n warDenn zum Studieren braucht man Geld,und das fehlt Im Anfang

Balladen | Moritaten | 2004


Von ungefähr muss einen Blinden

Von ungefähr muss einen Blinden Ein Lahmer auf der Straße finden, Und jener hofft schon freudenvoll, Dass ihn der andre leiten soll “Dir”, spricht der Lahme, “beizustehn? Ich armer Mann kann selbst nicht gehen; Doch scheint´s, dass du zu einer Last Noch sehr gesunde Schultern hast. Entschließe dich, mich fortzutragen, So will ich dir die Stege sagen: So wird dein

Gedichte | 1746


Was sinnst du o Wandrer so düster

Was sinnst du o Wandrer so düster Liegt dir die Heimat im Sinn? Der heimischen Stimmen Geflüster der Wälder lachendes Grün O sieh, es rinnen die Quellen so silbern wohl hier als dort und eilen schaukelnde Wellen aus ihrem Schoße fort Und kamst du zu schau´n und zu lernen so findet hier Geist und Herz wie unter den heimischen Sternen

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1859


Wat sust du denn so suur uut

So seh ich van Natur uut “Wat sust du denn so suur uut?”“So seh ich van Natur uut” in Macht auf das Tor (1905)

Allgemein | 2009


Wenn Euch die Leute fragen (Tschechische Version)

Vas-li se nekdo taze kde je Absolon? Za odpoved mu dejte: hle, tarn visi on! Ani na provaze ani na hrebu nybrz na svobody rudem praporu! Ven, ven, ven, ven na barikad rudoku republiku spejme zbudovat ! Die Melodie des “Absalon-Liedes” wurde von dem Übersetzer J. B. Pecka für ein neues tschechisches Arbeiterlied verwendet: Priroda nam kaze netrpeti hlad (“Die

Arbeiterlieder | 1879


Wie die Natur sprengt alle Bande (Freie Turner)

Wie die Natur sprengt alle Bande wie neues Leben rings erblüht so auch erstand im deutschen Lande ein freier Geist, ein freies Lied Wach sind die Jünger Jahns geworden sie stehn im Kampf ohn´Unterlaß doch ist verpönt der Rassenhaß verpönt ist auch das Völkermorden Hoch weht das Schlachtpanier für Freiheit kämpfen wir wir wollen freie Turner sein und uns der

Freiheitslieder | Turnerlieder | 1913


Wie herrlich leuchtet mir die Natur (Mailied)

Wie herrlich leuchtet mir die Natur Wie glänzt die Sonne Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten aus jedem Zweig Und tausend Stimmen aus dem Gesträuch Und Freud und Wonne aus jeder Brust O Erd, o Sonne! O Glück, o Lust! O Lieb, o Liebe! So golden schön, Wie Morgenwolken auf jenen Höhn Du segnest herrlich as frische Feld Im

Frühlingslieder | 1800


Wie ist es doch im Mühlengrunde (Lied eines Unmodernen)

Wie ist es doch im Mühlengrunde so einsam heute und so still Ob denn in schöner Morgenstunde kein Mensch mehr richtig wandern will Wo seid ihr, die ihr früher walltet den schmalen, waldumsäunten Pfad Ach ja, das Wandern ist veraltet man geht nicht mehr, man fährt jetzt Rad Die Zeiten haben sich geändert der Pfad ist längst nicht mehr beliebt

Wanderlieder | 1910


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