Mond

Mond-Lieder: Volkslieder und Volkstümliche Lieder

Mit Mond im Titel:

Als der Mond schien helle kam ein Häslein schnelle suchte sich sein Abendbrot hu! ein Jäger schoß mit Schrot Traf nicht flinkes Häslein Weh! Er sucht im Täschlein ladet Blei und Pulver ein Häslein soll des Todes sein Häslein läuft voll Schrecken hinter grüne Hecken spricht zum Mond „Lösch aus dein Licht daß mich sieht ... Weiterlesen ... ...

1846


Am Krankenlager lag ich schon seit Monden vergeblich ringt die Jugend mit dem Tod Den Sieg der Arbeit werd ich nicht mehr schauen Nicht mehr der Freiheit leuchtend Morgenrot Ich bin gestanden in den ersten Reihen Ein Sohn des Volkes treulich meiner Pflicht Doch kämpfen tausende von Arbeitsbrüdern bis das die letzte Knechtschaftsfessel bricht Und ... Weiterlesen ... ...

1930


Bei der stillen Mondeshelle Treiben wir mit frohem Sinn Auf dem Bächlein ohne Welle Hin und her und her und hin Schifflein gehst und kehrest wieder Ohne Segel, ohne Mast. Bächlein trägt uns auf und nieder, Spielend mit der kleinsten Last. Nichts zu fürchten, nichts zu meiden Ist, so weit das Auge sieht; Flüstert leis‘, ... Weiterlesen ... ...

1784


Beim Mondenschein steig ich mit der Leiter in das Kammerfenster ein Ei, du sagst es nicht ei du wagst es nicht, Mensch du hast nen Vogel das verrät ja dein Gesicht Beim Mondenschein. Und das ist der Hering und das ist der Kater und das, das ist der Herbergsvater und der Hering und der Kater ... Weiterlesen ... ...

1900


Der Mond der scheint das Kindlein weint die Glock schlägt zwölf das Gott doch allen Kranken helf Gott alles weiß das Mäuslein beißt die Glock´ schlägt ein der Traum spielt auf den Kissen dein Das Nönnchen läut´ zur Mettezeit die Glock schlägt zwei sie gehn in´s Chor in einer Reih (Ein Englein wacht noch ist es ... Weiterlesen ... ...

1799


Der Mond der scheint so helle Zu Liebes Fensterlein ein: Wo nun zwei Lieb beieinander sind Die scheiden sich bald von hier! Der Wächter an der Zinnen stand Hub an ein Lied und sang; „Du sollst zu meinem Herren kommen Und mach ihm die Weile nicht lang!“ „Zu deinem Herren komm ich nicht Er ist ... Weiterlesen ... ...

1900


Der Mond der steht am höchsten d‘ Sonn hat sich untertan Mein Feinslieb liegt in Nöten ach Gott, wie solls ihm gahn Im Regen und im Wind wo soll ich mich hinkehren da ich mein Feinslieb find Mein Feinslicb wollt mich lehren Wie ich ihm dienen soll. In Züchten und in Ehren, Das weiß ich ... Weiterlesen ... ...

1549


Der Mond ist aufgegangen die gold´nen Sternlein prangen am Himmel hell und klar Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar Wie ist die Welt so stille Und in der Dämmerung Hülle So traulich und so hold Gleich einer stillen Kammer Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und ... Weiterlesen ... ...

1790


Dr Mond schennt dr wabr flennt dr Spuln gieht no Brut dr Spinnr, dar hot Nut Übersetzung: Der Mond scheint Der Weber weint Der Spuler geht nach Brot Der Spinner, der hat Not Vierzeiler, kürzere Lieder und Sprüche der Oberlausitzer Weber in: Steinitz , I, S. 265ff, nach Curt Müller, Löbau, Ende des 19. Jhd. ...

1890


Der Mondschein schien schon schön bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911, Nr. 463 ...

1911


Die Sonne hat in voller Pracht vollendet ihren Lauf und drüben ging, eh´ wir´s gedacht der liebe Mond schon auf Wie schreitet er am Himmel hin So freundlich seine Bahn Er hat ja Gutes nur im Sinn Hat niemand Leids getan Es ist, als ob er früge zu Was habt ihr heut gemacht? Er lächelt ... Weiterlesen ... ...

1847


Dunkel war´s, der Mond schien helle Schnee lag auf der grünen Flur Als ein Wagen blitzesschnelle langsam um die Ecke fuhr Drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft als ein totgeschoss´ner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief Drinnen saß ein holder Jüngling schwarzgelockt mit blondem Haar neben ihm ´ne  alte Schachtel zählte kaum ein halbes ... Weiterlesen ... ...

1911


Dunkel war’s der Mond schien helle, Schneebedeckt die grüne Flur als ein Wagen blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr Drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft als ein totgeschossener Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief Und der Wagen fuhr im Trabe rückwärts einen Berg hinauf Droben zog ein  weißer Rabe grade eine Turmuhr auf ... Weiterlesen ... ...

1880


Weißrübenbespritzer hört einen wissenschaftlichen Vortrag eines Astronomen. Auf zehntausend Millionen schätze man die mögliche Zahl der Mondbewohner. Da unterbricht Weißrübenbespritzer den Vortragenden: „Kinder, muß das da aber ein Gedränge sein, wenn Halbmond ist!“ in Hilfe mein Zwerchfell (1928) ...

2011


Es blickt so still der Mond mich an es fliesst so still der Rhein; der Fischerknabe steht im Kahn so mutterseelenallein. Ich sitz am Rocken traurig still in meinem Kämmerlein; das Rädchen mir nicht schnurren will so mutterseelenallein. Wärst du bei mir und ich bei dir du lieber Knabe mein, du stünd’st nicht dort, ich ... Weiterlesen ... ...

1845


Es ging einmal bei Mondenschein ein Waidmann hübsch u. rot Er ging in seinen Wald hinein er ging in seinen Tod Ein Mädchen, das ihm lieber war als Alles auf der Welt ging ohne Furcht vor der Gefahr ihm heimlich nach ins Feld Sie ging ihm nach und ging umher Wohl über Busch und Flur, ... Weiterlesen ... ...

1880


Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt zu meinem Mädel bin ich hinbestellt zu meinem Mädel da muß ich gehn ja gehn vor ihrem Fensterlein da bleib ich stehn Wer steht da draußen und klopfet an daß ich die ganze Nacht nicht schlafen kann Ich steh nicht auf, ja auf laß dich nicht ... Weiterlesen ... ...

1917


Es war einmal ein dicker fetter MopsDer ging, wie Möpse gehn, auf allen vierenBei hellem Mondschein einst spazieren.Da kam ein Graben in die Quer; und hops!Sprang doch der dicke fette Mops –Hinüber, meint ihr? – nein!Er sprang zu kurz und fiel hinein,Von wegen seiner schweren Masse.Und als er endlich der Gefahr,dort zu ersaufen, ledig war,So ... Weiterlesen ... ...

2012


Gar heimlich geht der Mond auf Blau blau Blümelein Die Klosterzelle thut sich auf Rosen im Thal , Mädel im Saal o schönste Rose Der Ritter tritt zur Mauer Blau blau Blümelein Leb wohl leb wohl mein Trauter Rosen im Thal , Mädel im Saal o schönste Rose Mein Lieb noch eine finstre Nacht Blau ... Weiterlesen ... ...

1841


Gestern bei Mondenschein ging ich spazieren, gestern bei Mondenschein ging ich spazieren in dem Hausgärtelein bei Mondenschein. Da saß ein Mädchen drein wohl ganz alleine. „Mädchen, was machst du hier so ganz alleine in dem Hausgärtelein bei Mondenschein.“ Mägdlein was machst du hier so ganz alleine in dem Hausgärtelein bei Mondenschein „Ich bind ein Kränzlein ... Weiterlesen ... ...

1900


Gestern beim Mondenschein ging ich spazieren in dem Hausgärtelein in dem Hausgärtelein beim Mondenschein die liebe Sonne am Bach so heiß sitzt ein kleiner Vogel im Tannenbaum o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter duala duala liegst mir im Herzen duala duala liegst mir im Sinn duala duala machst mir viel Schmerzen Weißt du wieviel ... Weiterlesen ... ...

1942


Guter Mond du gehst so stille durch die Abendwolken hin Deines Schöpfers weiser Wille hieß auf jene Bahn dich zieh´n Leuchte freundlich jedem Müden in das stille Kämmerlein und dein Schimmer gieße Frieden ins bedrängte Herz hinein! Guter Mond du wandelst leise An dem blauen Himmelszelt, Wo dich Gott zu seinem Preise Hat als Leuchte ... Weiterlesen ... ...

1848


Guter Mond, du gehst so stille in den Abendwolken hin bist so ruhig, und ich fühle dass ich ohne Ruhe bin Traurig folgen meine Blicke deiner stillen, heitern Bahn O wie hart ist mein Geschicke dass ich dir nicht folgen kann Guter Mond, dir darf ich´s klagen was mein banges Herze kränkt und an wen ... Weiterlesen ... ...

1780


Ich ging einmal im hellen Mondenscheine im Wald, im Wald, im grünen Wald. Ringsum wars still, ich war so ganz alleine der Vöglein Sang war längst verhallt Nur einsam sprudelt hier der Quell Der Bächlein silberhell Ach, Wandersmann, willst du allein gehen? Es ist ja Zeit, ja Zeit zum Schlafen gehen Am Bache sass ein ... Weiterlesen ... ...

1918


Im stillen heitern Glanze Tritt er so sanft einher Wer ist im Sternenkranze So schön geschmückt als er? Er wandelt still bescheiden Verhüllt sein Angesicht Und gibt doch so viel Freuden Mit seinem trauten Licht Er lohnt des Tag’s Beschwerde Schließt sanft das Auge zu Und winkt der müden Erde Zur stillen Abendruh Schenkt mit ... Weiterlesen ... ...

1707


In dem Himmel ruht die Erde Mond und Sterne halten Wacht, auf der Erd´ ein kleiner Garten schlummert in der Blumen Pracht Gute Nacht, gute Nacht! In dem Garten steht ein Häuschen still von Linden überdacht; draussen vor dem Erkerfenster hält ein Vogel singend Wacht. Gute Nacht, gute Nacht! In dem Erker schläft ein Mädchen ... Weiterlesen ... ...

1852


Ob der Mond die Sonne scheint Treulich halten wir die Wacht Auf den Höh’n der Cote Lorraines Bayrisch 4 u.bayr. 8 Lasst nur die Kanonen brummen Auf den Bergen und im Tal Lasst euch um die Ohren summen Die franz. „Ra fales“ (Feuerüberfälle) Fast wie Bären mit den Tatzen Hängen wir an Felsen still Doch ... Weiterlesen ... ...

1915


Schön glänzt das Mondlicht am Himmelsbogen sanft wehn die Lüfte, still sind die Wogen mein Nachen harret hier Kommt, steiget ein zu mir Santa Lucia In Zephyrs Hauche, o welch Vergnügen Auf ebnen Fluten sanft sich zu wiegen Kommt denn und steiget ein Bei Lunas Silberschein Santa Lucia Santa Lucia Auf stillem Meere bei günstigen ... Weiterlesen ... ...

1895


Schön glänzt das Mondlicht am Himmelsbogen sanft wehn die Lüfte, still sind die Wogen mein Nachen harret hier Kommt, steiget ein zu mir Santa Lucia Im dunklen Zelte traulich geborgen tändelt und kost ihr bis zu dem Morgen Ich biete freundlich an was man nur wünschen kann Santa Lucia Holdes Neapel! Ort süßer Freuden kennt ... Weiterlesen ... ...

1865


Soll sich der Mond nicht heller scheinen soll sich die Sonn nicht früh aufgeh so will ich diese Nacht gehn freien wie ich zuvor auch hab getan. Als er bald auf die Gasse trat Da fing er an sein Lied und sang. Er sang aus schöner heller Stimme dass sein Herzlieb zum Bett‘ raussprang. Steh ... Weiterlesen ... ...

1860


Sonne Mond und Sterne ich geh mit meiner Laterne meine Laterne ist hübsch und fein morgen soll die Hochzeit sein Olsch mit de Lücht de de Lüd bedrüggt de Eier holt un se nich betolt aus Holstein in Ringel Rangel Rosen (1913) ...

1913


Sonne Mond und Sterne ich geh mit meiner Laterne Meine Laterne ist hübsch und fein drum geh ich mit ihr ganz allein in Kinderlieder aus des Knaben Wunderhorn (1913) ...

1913


Sonne Mond und Sterne ich geh mit meiner Laterne meine Laterne ist hübsch und fein drum geh ich mit ihr ganz allein in: Macht auf das Tor (1905) ...

1905


Ganz ähnlich wird das Brückenspiel in Westfalen ausgeführt. Die zwei starken Kinder, welche die Pforte bilden, heißen Sönnchen (Sünken) und Möndchen (Mänken). Alle übrigen halten sich bei den Rockschößen und ziehen, eine lange Reihe bildend, spiralförmig um die beiden mit dem Gesange: „Tut die goldene Pforte öffnen (Daut de güllne Porte uopen)“ Dann kriecht der ... Weiterlesen ... ...

1897


Verstohlen geht der Mond auf. Blau, blau Blümelein! Durch Silberwölkchen geht sein Lauf. Blau, blau Blümelein! Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa! Er steigt die blaue Luft hindurch blau, blau Blümelein! Bis daß er schaut auf Löwenburg. Blau, blau Blümelein! Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rosa! O schaue, Mond, ... Weiterlesen ... ...

1842


Warum sind der Tränen unterm Mond so viel und so manches Sehnen, das nicht laut sein will? Nicht doch, liebe Brüder ist das unser Mut? Schlagt den Kummer nieder, es wird alles gut Aufgeschaut mit Freuden, himmelauf zum Herrn! Seiner Kinder Leiden sieht er gar nicht gern. Er will gern erfreuen, und erfreut so sehr. ... Weiterlesen ... ...

1780


guck es bissel runter Wellemännele im Mondguck e bissel runterguck in alle Stuwe ´neingell es nimmt di´ Wunder Wirf die Leiterle raüber alle Stangewenn du mit uns spiele willstmußt du´s Liesele fange in: Macht auf das Tor (1905) ...

2009


Wellenmännlein im Mond Guck ein bischen runter! Guck in alle Stuben ’nein Gelt, es nimmt dich Wunder! Wirf dein Leiterlein herab Klettre drauf herunter. Vorne dran, hinten dran über alle Stangen. Wenn du mit spielen willst Mußt du’s Lieschen fangen. bei Stöbcr Nr, 79 (im Dialekt) in deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1846 „Das Männlein ... Weiterlesen ... ...

1860


Wenn i heime geh scheint der Mond so schö scheint der Mond so hell in meines Vaters Gärtle Bub wo bleibst so lang „Bei meinem Mädle!“ Hab´s dir oft gesagt komm um halber acht und jetz isch scho gleivoll halber zwölfe Wart, verdammter Bub i will dir helfe Text und Musik: Verfasser unbekannt – in ... Weiterlesen ... ...

1929


Wenn weder Mond noch Sonne scheintruh´n Menschen noch und Tierewer ist der erste an dem Feindder letzte im QuartiereWer scheucht aus seines Grabens Laufden Feind mit Handgranaten aufwir sind´s , die Pioniere Und reißt der Feind die Brücken eindaß keiner nachmarschiereWer baut, und mag´s Granaten schnei´nschnell andere im ReviereWer ist im Sturme stets voranwer schafft ... Weiterlesen ... ...

2009


Wie der Mond so schön scheint und die Nachtigall singt wie lustig mags im Himmel sein beim kleinen Jesuskind in Des Knaben Wunderhorn (III, 1808) —  Karl Simrock: Das Deutsche Kinderbuch , Nr. 182 ...

1808


Wie scheint der Mond so hell auf dieser Welt Zu meiner Liebsten, da muß ich gehen, Vor ihrem Fenster, da muß ich stehn.“ „Wer steht da draußen und klopfet an?“ „Steh du nur auf, laß mich herein, Es wird dein Herzallerliebster sein.“ „Hereingelassen wirst du ja nicht. Da wo mein Bettlein steht, da sind zwei ... Weiterlesen ... ...

1908


Wie scheint der Mond so hell auf jener Höh wenn ich zu meinem Feinsliebchen geh vor ihrem Fensterlein da bleib ich stehn vor ihrem Fensterlein da bleib ich stehn Wer stehet draußen und klopfet an der mich vom Schlaf erwecken kann Ich steh nicht auf, laß di net rei denn meine Elternlein die schlafen fein. Einen blanken Taler schenk ich dir wenn du ... Weiterlesen ... ...

2011


Wie viel wiegt der Mond? in Kasseler Kinderliedchen (1891, Nr. 126) ...

1891


Willkommen, lieber Mondenschein, So freundlich und so hold Kommst du zu mir ins Kämmerlein Und malst es aus mit Gold Umfassest meine Seel so still da träum ich auf und ab In Schmerz und Lieb und Ahndungsfüll wie mir´s der Schöpfer gab Und fließen Tränen, – du bist Freund man hat so immer was und all ... Weiterlesen ... ...

1778


Z‘ Nacht wenn der Mond scheint rappelts auf der Brucken führt der Hansel ’s Gredel heim mit dem krummen Rucken Pfeift der Knecht, tanzt die Magd alli Esele trumme alle Mys, wo Wädele han derfe zur Hochzeit kumme. Text und Musik: Verfasser unbekannt in: Weckerlin: Elsässische Volkslieder II. Nr. 18 Derselbe Text bei Stöber, Elsässische Volkslieder ... Weiterlesen ... ...

1880



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