Die Lieder zu: Pfingsten (2)

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Die Pfingstbraut ist ausgegangen

Die Pfingstbraut ist ausgegangen hat den Rundgang angefangen hierhin dahin und in alle Häuser hin Gebt ein Ei das ist ja nichts gebt zwei Eier das schadt uns nicht gebt fünfundzwanzig auf den Tisch dann weiß die Braut daß Pfingsten ist Nach einem Ansingelied aus Oldenburg (Jöde) in Ringel Rangel Rosen (1949)

Brauchtum | 1920


Erde singe dass es klinge

Erde singe, dass es klinge laut und stark ein Jubellied Himmel alle, singt zum Schalle dieses Liedes jubelnd mit Singt ein Loblied eurem Meister preist ihn laut ihr Himmelsgeister was erschuf, was er gebaut preist ihn laut Kreaturen auf den Fluren huldigt ihm mit Jubelruf Ihr im Meere, preist die Ehre dessen, der aus Nichts euch schuf Was auf Erden

Geistliche Lieder | 1837


Es hatten sich sieben und siebzig Schneider verschworen

Es hatten sich sieb´n und siebzig Schneider verschworn Sie wollten zusammen ins Niederland Da bekäm´n sie ein größeren Lohn Da b´käm´n sie ein größeren Lohn. Sie nähten sich einen papiernen Wagen Der siebenundsiebenzig Schneider konnt trag’n, Sie setzten sich alle darauf Und als sie kamen den halben Weg Da stund ein Geißbock auf dem Steg Der schaut sie trutzig an.

Scherzlieder | Schneiderlieder | 1843


Es lag in Schmach und Schande (Dem freien Turnerbund)

Es lag in Schmach und Schande das Werk des alten Jahn da brach durch alle Lande ein neuer Geist sich Bahn Er kam mit stolzen Schwingen er zog durch Lande weit er wollt den Turnern bringen den Geist der neuen Zeit Bei seinem Flügelrauschen erwacht der Turnerschar Sie stehen auf und lauschen und mächtig klingt und klar „Steht auf, ihr

Turnerlieder | 1913


Gaun Dag, gaun Dag, Fru Mauderin

Gaun Dag, gaun Dag, Fru Mauderin, hett jug oll Kau ok noch Fauder in? Jug oll Del is so holl un so boll. Gewt uns ´n por Eier, dei hewt ji noch wol, fif in ´n Grapen, fif in ´n Schapen, fif inne Kip´, denn ward ji selig, un wi ward´n rik. Stig s´ ok in den Wim´n bi dat

Brauchtum | 1900


Godn Dag int Hus (Pfingstkääm)

Godn Dag int Hus, Glück int Hus, Unglück tom Gäwel herut. In ´n Jahr hebbn ´w nich west, in ´n Jahr kam ´w nich war, ´n half Schock Eier, ´n half Schock Pingstkeesen, un da noch ´n Gröschner watt Geld to, Halleluja! De Klump sind goar; wi krey´n een Paar, de wer´n nich goar! Hoch in de Höcht, da hang’n

Brauchtum | 1900


Herrliches Heimatland wo meine Wiege stand

Herrliches Heimatland wo meine Wiege stand sei mir gegrüsst Germanias Edelstein strahlend so klar und rein sehnend gedenk ich dein sei mir gegrüßt Ob deiner Schönheit Pracht selig das Herz mir lacht wonnegeschwellt Auf deinen wald´gen Höhn reiner die Lüfte wehn Himmlisches Auferstehn zieht durch die Welt Selige Wanderlust strömet durch meine Brust im holden Mai Rennsteig, dich preist mein

Heimatlieder | 2008


Heut ist ein freudenreicher Tag (Sommereinholen)

Heut ist ein freudenreicher Tag, daß man den Sommer gwinnen mag. Alde! ir hirten mein, der Sommer ist fein. Text und Musik: Brauch des „Sommereinholen“ – Volkslied aus Bayern und Franken – u.a. in: Der Spielmann (1914 , 1947 – dort in Verbindung mit Ich bin der herrliche Sommerglanz …) — Schürz dich Gretlein —

Brauchtum | Sommerlieder | 1914


Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen

Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen: Ich sah zwei gebratene Ochsen fliegen sie flogen von ferne. Sie hatten den Rücken zur Erde gekehrt den Bauch wohl gegen die Sterne. Heidideldumdei. heidideldumdei den Bauch wohl gegen die Sterne. Ein Amboß und ein Mühlenstein die schwammen bei Zanow über den Rhein. sie schwammen also leise. Ein Frosch verschlang sie

Scherzlieder | 1843


Ja wehe euch ihr Bonzen (Bolle)

Ja wehe Euch Ihr Bonzen der kleine Mann steht auf es geht ja um sein Lebendas Ihr ihm habt geklaut er holt es sich zurücke ob lebend oder tot.Damit einmal ein Ende hat alle seine Not Am Samstag, ja da gab esdie große Keilereiund alle Macht dem Volkemillionenfacher Schreiwir wollen die Güter nützenwo der Bonz´ die Hand drauf hält.Zum Leben

Freiheitslieder | 2012


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