Die Lieder zu: Pfingsten (1)

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Pfingsten Favoriten:

Wenn´t Pfingesen is (wenns Pfingsten ist)
Ja zu Pfingsten will ich freien
Dass Pfingsten ist uns kommen
Bolle reiste jüngst zu Pfingsten
O du fröhliche o du selige Pfingstenzeit
Ja wehe euch ihr Bonzen (Bolle)
Was man alles doch erlebt (Rauke ging verloren)
Herrliches Heimatland wo meine Wiege stand
Waldbruch zog aus zum Kampfe
Die Pfingstbraut ist ausgegangen

Ach Frau, get ons en Peistei!

Ach Frau, get ons en Peistei! Fein Rosenblümelein! Dat schlont wie en de Pann entzwei. Fein Rosenblümelein! Ei du wackres Mägdelein! Könnt ihr se noch nit fengen? Se liggen auf den Spengen. Ach Frau, get ons en Rückstück, dann werden ok de Jongen flück. Ach Frau, get ons en Brotwurst, dat stöllt den Honger on brengt den Durst. Ach Frau,

Brauchtum | 1850


Ach Gott ich bin ein armer Bauer

Ach Gott ich bin ein armer Bauer mein Leben ist mir mächtig sauer. Jetzt treibs ich noch bis Martinstag, dann hab ich erst die größte Plag. Der Amtmann hält mich immer auf, und setzt mich in das Narrenhaus. Bring ich Etwas auf den Markt, so pressen mich die Leute stark. Der eine reißt mich hin, der andere her, so treiben

Bauernlieder | 1700


Bolle reiste jüngst zu Pfingsten

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten nach Pankow war sein Ziel, da verlor er seinen Jüngsten ganz plötzlich im Gewühl; ne volle halbe Stunde hat er nach ihm gespürt, aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert ! Zu Pankow gab´s kein Essen, zu Pankow gab´s kein Bier. War alles aufgegessen von fremden Gästen hier, nicht mal ´ne Butterstulle hat man

Moritaten | Raub-Mord-Totschlag | Scherzlieder | 1900


Danz, danz, Butzemann

Danz, danz, Butzemann uf enem Dopp erum; ach hätt ich doch en Butzemann, en Daler gab ich drum; do owe uf de Mauer, do wohnt en reicher Bauer, do owe uf dem Hinkelhaus, do guckt e Mann´ voll Ajer raus. Als Ajer raus, als Ajer raus, de Korb is noch nit voll. Als Speck eraus, als Speck eraus, de Säbel

Brauchtum | 1900


Das waren mir selige Tage (Die Schiffahrt)

Das waren mir selige Tage Bewimpeltes Schifflein o trage Noch einmal mein Lottchen und mich O wieg uns noch einmahl behende von hinnen bis an der Welt Ende Zur Wiege begehren wir dich Wir fuhren und fuhren auf Wellen Da sprangen im Wasser die hellen Die silbernen Fische herauf Wir fuhren und fuhren durch Auen Da ließen die Blumen sich schauen

Liebeslieder | Lieder zur See | 1781


Dass es auf der armen Erde unter deiner Christenschar

Dass es auf der armen Erde unter deiner Christenschar wieder einmal Pfingsten werde Herr, das mache gnädig wahr Fache neu der Liebe Flammen in den kalten Herzen an Füge, was entzweit zusammen daß man Eintracht sehen kann Mache alle kranken Glieder rüstig, kräftig und gesund. Lass die erste Liebe wieder einen unsern Christenbund; Dass bald wieder uns der einge, grosse,

Geistliche Lieder | 1847


Dass Pfingsten ist uns kommen

Dass Pfingsten ist uns kommen bei Rosenblümelein da freun sich Alt und Junge wackers Mägdelein Ach Frau gebt uns ein Pfingstei wir schlagens in der Pfann entzwei Und sind sie ja so kleine so gebt uns zwei für eine Seid ihr um unser Lied froh ums Jahr so sind wir wieder do nach einem Ansingelied aus Ostpreußen (Jöde) in Ringel

Brauchtum | 1920


Der heilig Herr sant Matheis

Der heilig Herr sant Matheis Der schleußt uns auf die Thür Um seinen Tag zerbrichts Eis Der Pflug der kommt herfür So naht es sich dem Sommer Der Vögel Traum vergaht Verlassen ihren Kummer Krähen mit großem Brummer Das macht die Habersaat. SantJörg, der edel Ritter schon Der bringet uns den Maien Daß die Frauen und die Mann Sehn mit

Bauernlieder | Geistliche Lieder | 1600


Der Himmel ist so dunkel

Der Himmel ist so dunkel Scheint weder Sonn noch Mond Ein Bürschchen das ich liebe Das ist so weit entfernt Zwischen Ostern und Pfingsten Das ist eine schöne Zeit Da baden sich die Vögelein Und alle jungen Leut Vor etlichen Jahren Als ich noch jünger war Da ging ich zu dem tanze Mit meim geschmückten Haar Was befand sich von

Frauenlieder | Liebeskummer | 1865


Die Herren treiben´s gar zu toll (Weberlied)

Übersetzung: In dem Gebirge, o, da geht´s Mich muß es auch wundern immer noch Mit den Fabriken,o, da stinkt´s Und tut sich machen wieder doch. Wenn’s auch in einem Triebe wär Daß man wüßte wie und wenn Die Leute haben halt keine Ehre Die nicht bezahlen können Die Weberei geht ja gar so schlecht Sie geben ja fast keinen Schuß

Arbeiterlieder | Weberlieder | 1850


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