Geschicklichkeitsspiele

Geschicklichkeitsspiele – Spiele, bei denen es auf die Geschicklichkeit ankommt und viele hundert weitere Kinderspiele hier im Archiv

Nach einem schwebenden Bissen hüpfen, das war ein schon den Griechen bekanntes und von Mönchen im 13. Jahrhundert geübtes Scherzspiel, indem sie einen Apfel, eine Feige etc an ein Band befestigten und dieses wieder mit dem anderen Ende an einen Baumast, eine waagerechte Stange banden, so daß die Frucht in Scheitelhöhe sich befand, und nun ... Weiterlesen ... ...


Einer hält Bohnen in verschlossener Hand und läßt die Zahl derselben vom anderen erraten, indem er spricht: „Mis Schöfli weidet“ (Mein Schaf weidet) „Mis au“ (Antwort: Meins auch) Unter wellem Baum?“ (Unter welchem Baum?) Der Ratende deutet auf einen der verdeckenden Finger an des anderen Hand. Ist dann die Zahl erraten, so werfen beide ihre ... Weiterlesen ... ...


Die Knaben teilen sich in zwei Parteien, eine, die stehen muß und eine, die springt. Der größte Knabe stellt sich an einen Baum oder vor eine Wand, die Hände auf die Knie oder an den Baum gestemmt. Hinter ihn stellt sich ein zweiter ebenfalls gebückt und an den ersten sich anhaltend, dann folgt ein dritter, ... Weiterlesen ... ...


Ein Kind wirft den Ball in die Höhe oder an eine Wand und fängt ihn wieder auf. Je öfter das Fangen nacheinander gelingt, ohne daß der Ball zur Erde fällt, umso ehrenvoller für das Kind. Nehmen mehrere Kinder an dem Spiele teil, so treten sie nacheinander vor die wand und versuchen ihre Geschicklichkeit, indem sie ... Weiterlesen ... ...


Bickelsteine Als ein Mädchenspielzeug erwähnen mittelalterliche Quellen auch die Bickelsteine (s. Zingerle 18,19,45) — So wird von einem Mädchen erzählt, daß es in seinem Schranke außer anderen Spielsachen auch noch schöne Bickelsteine aufbewahre. Das mittelhochdeutsche Wörterbuch erklärt dieselben ganz richtig als „Fangsteine“. Noch heute heißt in Sachsen ein Spiel, wobei die Kinder mehrere Steinchen so ... Weiterlesen ... ...


Die Kinder kauern sich nieder in einer Reihe hintereinander, jedes zwei Schritt vom anderen entfernt, und stützen dabei die Arme in die Hüften. Der erste beginnt kauernd weiter zu hüpfen, die anderen folgen in gleichem Tempo, wer umpurzelt, wird ausgelacht. Auch suchen sie hüpfend ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wer zuerst dahin kommt, hat gewonnen. ... Weiterlesen ... ...


Zwei Knaben stecken sich jeder auf einem Grasplatze ein regelmäßiges und gleichgroßes Viereck ab. Nun wirft der eine sein Messer in die Erde und mißt genau, wie tief es eingedrungen ist und schneidet dann nach diesem Maße ein viereckiges Stück Rasen aus dem abgesteckten Felde. Der andere macht´s ebenso, und damit fahren sie fort, bis ... Weiterlesen ... ...


Ein Knabe wirft ein Messer in die Höhe. Kommt die Stempelseite nach oben zu liegen, so darf er ein Stück Rasen ausschneiden, so lange er das Wort „Kluvander“ aussprechen kann. Wer sein Loch nachher nicht mit Rasen zudecken kann, verliert. aus Ostpreußen (bei Frischbier 716) — nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897) ...


Eseljucken oder Stapfenjucken Er ist etwas schwerer als der Bocksprung. Soll er ausgeführt werden, so springen die Knaben zwar auch über die Gebückten hinweg, aber nicht von hinten, sondern von der Seite her; sie müssen mit gegrätschten Beinen springen und sich mit beiden Händen auf den Rücken der Gebückten stützen. Ähnlich das „Eseljucken“ oder „Stapfenjucken“ ... Weiterlesen ... ...


Unten abgebildete Figur zeichnen die Kinder in den Sand (oder mit Kreide auf den breiten glatten Fußsteinweg in Städten). Jeder der 8-10 Teilnehmer besitzt einen glatten rundlichen Stein oder Pfirsichkern, welchen der erste Knabe in das Feld Nr. 1 wirft Mit Verschränken der Arme auf dem Rücken hüpft derselbe nun auf einem Fuße in das ... Weiterlesen ... ...


Die Knaben stehen in einer Reihe hintereinander. Jeder faßt mit der linken Hand den gehobenen linken Fuß seines Vordermannes und legt die rechte Hand auf dessen rechte Schulter und auf ein gegebenes Zeichen beginnt nun die hinkende Bewegung einem bestimmten Ziele zu. nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897) ...


Die Knaben stehen in einer Reihe nebeneinander. Jeder faßt seinen eigenen linken Fuß mit der linken Hand oder den rechten mit der rechten Hand. Alle hüpfen nach einem bestimmten Ziele. Wer zuerst ankommt, ist Sieger. nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897) ...


Gar manchen langen Winterabend verkürzen diese und viele andere nicht zu den Kindersprüchen zu rechnende Rätsel; doch der geschäftige Kindersinn hat sich noch allerlei Spiele erdacht, die, je einfacher sie sind, um so mehr erfreuen. So verbrennen die Kinder auf dem Herde oder Tische ein Stück Papier und zählen die in der schwarzen Asche herumglimmenden ... Weiterlesen ... ...


Bei diesem beliebten Frühlingsspiele der Knaben wirft man einen Knopf oder eine Spielmarke von Messingblech oder einen Pfennig gegen die Mauer, daß er abprallt. Die übrigen Spieler haben ihr Geldstück oder ihre Spielmarke am Boden „gesetzt“. Wenn die fallende Marke einer liegenden so nahe kommt, daß man sie mit einer Spanne erreichen kann, so sagt ... Weiterlesen ... ...


Müsli Düsli Chatze Düsli ´s goht e Frau i´s Hühnerhüsli Liest die besté-n Eier d´rus Tschuppelhahn, Tschuppelhuen! Wele Finger mueß zur Stubetüre-n-abegoh? Diene! (d.h. Deiner) Die spielenden Kinder legen die Hände der Reihe nach auf den Tisch. Man zählt von der einen Seite und wieder rückwärts Finger um Finger. Das Kind, das durch Schluß des ... Weiterlesen ... ...


Höckeln, Häufeln, Schlößchen Jedes Häufchen, aus drei zu Grunde liegenden Nüssen und einer vierten, die Nusspyramide schließenden,  bestehend, ist ein Höck. Die große Nuss, mit der man das aufgebaute Nusshäuschen umwirft, ist die Schießnuss, das Bollen ,die Bolderen, die Ballere ( franz: Boule , Kugel ).  Wer beim Werfen trifft , dem gehört das Häufchen. ... Weiterlesen ... ...


Das Pfahlspiel ist ein sehr einfaches, altes Wurfspiel, das aber Arm und Hand übt. Zwei oder mehr Knaben nehmen jeder einen Stock, der an dem einen dicken und schweren Ende spitz und anderthalb bis zwei Fuß lang ist. Der eine schleudert seinen Pflock (Pfahl) in den feuchten Boden, daß er stecken bleibt. Dann sucht der ... Weiterlesen ... ...


Beim Rübbeln (=Abeloh , Herunterlassen) wird ein Brett, das einige Fuß lang ist, schief an eine Wand gelehnt und jeder der Mitspielenden läßt seinen Rübbeli-Knopf darüber hinabrollen. Fällt dabei einer dem anderen so nahe, daß man beide mit einem dafür gefertigten Maßhölzchen erreichen kann, so gewinnt derjenige, welcher zuletzt warf, einen Knopf, muß aber nun ... Weiterlesen ... ...


Wetthüpfen oder Sackgumpen Die wettlaufenden stellen sich in einen weiten langen Sack, der nach oben offen ist und oberhalb der Schulter angebunden wird, so daß bloß noch der Kopf herausschaut. Darin. machen sie Laufversuche nach einem gesteckten Ziele. Auf einer Wiese oder einem sandigen Platze ist das Spiel gefahrlos auszuführen Wer im gehemmten Laufe hinstürzt, muß ... Weiterlesen ... ...


Scherbe, tanz auf diesem Plan, auf der Spiegelglatten Bahn oft und immer öfter, hopp hopp hopp immer hopp hopsassa! hopsassa! oft und immer öfter! Mache Ringe, groß und klein! Durch die Zahl der Ringelein Wird das Spiel gewonnen. Wie die Schalbe leis´ und leicht Nur die Wasserflut bestreicht, Mach´s auch du, mein Scherbchen! Scherbe, tanz ... Weiterlesen ... ...


Beim Spengeln müssen die Knöpfe gegen eine Wand geworfen werden und gegen ein kleines Bodengrübchen zurückprallen. Der , dessen Knopf zunächst an der Grube liegt, gewinnt diejenigen dazu, die er mit der Spanne seiner Hand oder auch mit einem Maßhölzchen erlangen kann. nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897) ...


Geißgumpen Auf einem Abhange werden abwärts in gleicher Richtung Ruten von zwei bis drei Fuß Höhe gesteckt, oder man nimmt zwei gleich lange Gabelhölzer, auf die man ein Querholz legt. Das ist die Geiß. Nun springen alle Knaben von oben her über die Ruten oder Geißen den Platz herunter. Wer dabei eine umwirft, wird zur ... Weiterlesen ... ...


Scherbenwerfen Ein altes, heute noch allgemein bekanntes und unterhaltsames Knabenspiel besteht darin, glatte, scheibenähnliche Steinchen oder Scherben schräg auf eine Wasserfläche so zu werfen, daß sie mehrmals tanzend abspringen. Dieses nur an flachen Ufern von Seen oder breiten Flüssen ausführbare Spiel führt verschiedene Namen: Bämmelen ( Unterwalden , Schweiz) Blattlein ( Tirol ) Blattlen ( Bayern ... Weiterlesen ... ...


„Teddybär Teddybär dreh dich um“ wird beim Seilspringen, Gummitwist oder einem anderem Hüpfspiel gesungen: Teddybär Teddybär dreh dich um (sich umdrehen) Teddybär Teddybär mach dich krumm (sich krumm machen, bücken) Teddybär Teddybär bau ein Haus (mit den Fingern ein Dach „bauen“ ) Teddybär Teddybär du bist raus (mit dem Kopf hindurch schauen) oder … Lauf ... Weiterlesen ... ...


Ein Kind ist im Straßengraben, die anderen stehen frei auf der Straße. Eins von diesen hält dem Wassermann die Hand hin mit den Worten: Wassermännchen bist allein zieh mich doch zu dir hinein und dieses sucht es in den Graben zu ziehen. Jenes aber wird von seinen Genossen gehalten. Gelingt es dem Wassermännchen, das betreffende ... Weiterlesen ... ...


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