Kinderspiele: Geschicklichkeitsspiele

Geschicklichkeitsspiele: Alte Kinderspiele

Bohnen raten und werfen

Einer hält Bohnen in verschlossener Hand und läßt die Zahl derselben vom anderen erraten, indem er spricht: „Mis Schöfli weidet“ (Mein Schaf weidet) „Mis au“ (Antwort: Meins auch) Unter wellem Baum?“ (Unter welchem Baum?) Der Ratende deutet auf einen der verdeckenden Finger an des anderen Hand. Ist dann die Zahl erraten, so werfen beide ihre […]


Das lange Roß

Die Knaben teilen sich in zwei Parteien, eine, die stehen muß und eine, die springt. Der größte Knabe stellt sich an einen Baum oder vor eine Wand, die Hände auf die Knie oder an den Baum gestemmt. Hinter ihn stellt sich ein zweiter ebenfalls gebückt und an den ersten sich anhaltend, dann folgt ein dritter, […]


Gras und Messer (Kluvander)

Ein Knabe wirft ein Messer in die Höhe. Kommt die Stempelseite nach oben zu liegen, so darf er ein Stück Rasen ausschneiden, so lange er das Wort „Kluvander“ aussprechen kann. Wer sein Loch nachher nicht mit Rasen zudecken kann, verliert. aus Ostpreußen (bei Frischbier 716) — nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)


Knöpfe werfen (Anschlagen)

Bei diesem beliebten Frühlingsspiele der Knaben wirft man einen Knopf oder eine Spielmarke von Messingblech oder einen Pfennig gegen die Mauer, daß er abprallt. Die übrigen Spieler haben ihr Geldstück oder ihre Spielmarke am Boden „gesetzt“. Wenn die fallende Marke einer liegenden so nahe kommt, daß man sie mit einer Spanne erreichen kann, so sagt […]


Müsli Düsli (Hüpfen auf einem Bein)

Müsli Düsli Chatze Düsli ´s goht e Frau i´s Hühnerhüsli Liest die besté-n Eier d´rus Tschuppelhahn, Tschuppelhuen! Wele Finger mueß zur Stubetüre-n-abegoh? Diene! (d.h. Deiner) Die spielenden Kinder legen die Hände der Reihe nach auf den Tisch. Man zählt von der einen Seite und wieder rückwärts Finger um Finger. Das Kind, das durch Schluß des […]


Pfahlspiel

Das Pfahlspiel ist ein sehr einfaches, altes Wurfspiel, das aber Arm und Hand übt. Zwei oder mehr Knaben nehmen jeder einen Stock, der an dem einen dicken und schweren Ende spitz und anderthalb bis zwei Fuß lang ist. Der eine schleudert seinen Pflock (Pfahl) in den feuchten Boden, daß er stecken bleibt. Dann sucht der […]


Scherbenspiel

Scherbe, tanz auf diesem Plan, auf der Spiegelglatten Bahn oft und immer öfter, hopp hopp hopp immer hopp hopsassa! hopsassa! oft und immer öfter! Mache Ringe, groß und klein! Durch die Zahl der Ringelein Wird das Spiel gewonnen. Wie die Schalbe leis´ und leicht Nur die Wasserflut bestreicht, Mach´s auch du, mein Scherbchen! Scherbe, tanz […]


Spengeln

Beim Spengeln müssen die Knöpfe gegen eine Wand geworfen werden und gegen ein kleines Bodengrübchen zurückprallen. Der , dessen Knopf zunächst an der Grube liegt, gewinnt diejenigen dazu, die er mit der Spanne seiner Hand oder auch mit einem Maßhölzchen erlangen kann. nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)


Steckli-Springen

Geißgumpen Auf einem Abhange werden abwärts in gleicher Richtung Ruten von zwei bis drei Fuß Höhe gesteckt, oder man nimmt zwei gleich lange Gabelhölzer, auf die man ein Querholz legt. Das ist die Geiß. Nun springen alle Knaben von oben her über die Ruten oder Geißen den Platz herunter. Wer dabei eine umwirft, wird zur […]


Teddybär Teddybär dreh dich um

„Teddybär Teddybär dreh dich um“ wird beim Seilspringen, Gummitwist oder einem anderem Hüpfspiel gesungen: Teddybär Teddybär dreh dich um (sich umdrehen) Teddybär Teddybär mach dich krumm (sich krumm machen, bücken) Teddybär Teddybär bau ein Haus (mit den Fingern ein Dach „bauen“ ) Teddybär Teddybär du bist raus (mit dem Kopf hindurch schauen) oder … Lauf […]


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