Die Lieder zu: Bahnhof (1)

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In Höxter am Bahnhof, da steigen wir ein

In Höxter am Bahnhof, da steigen wir ein da winken die Mädchen zu zwei´n oder drei´n sie winken mit den Höschen und singen noch dazu Parole heißt Heimat, Reserve hat Ruh Zu Haus angekommen, das Mütterlein spricht Was hast Du gegessen ein Jahr beim Komiss? Scheiß Erbsen und scheiß Bohnen und E-PA noch dazu Parole heißt Heimat, Reserve hat Ruh

Soldatenlieder | 1950


Am Bahnhof steht ein Landsturmmann

Am Bahnhof steht ein Landsturmmann Gar traurig ist sein Blick Sein einzig Kindlein an der Hand Lässt er allein zurück Sein Mütterlein das lebt nicht mehr Drum fällt der Abschied ihm so schwer „Ach Vater lass mich nicht allein!“ „Mein Kind, es muss geschieden sein!“ Es ruft die Pflicht, mein liebes Kind Der Feind bedroht das Land So wahr wir

Soldatenlieder | 1916


In Metz auf dem Bahnhof, da steigen wir ein

In Metz auf dem Bahnhof, da steigen wir ein, Da stehen die Mädchen zu zweien und drein. Sie klagen und weinen: Wann kommt ihr zürück? Wir aber, wir sagen: Ihr seid wohl verrückt. In Berlin auf dem Bahnhof, da steigen wir aus, Da schauen die Mädchen zum Fenster hinaus. Sie schwenken die Tücher und rufen uns zu: Parole ist Heimat,

Soldatenlieder | 1915


Sennesand du heißer Sand

Sennesand, du heißer Sanddurch dich bin ich so oft geranntIn dir vergoß ich manchen SchweißDu aber machst mich nicht mehr heiß O Hauptmann, wenn ich dein gedenkdann zittert mir das HandgelenkDu triebst uns in der Senne umhermit einem Affen zentnerschwer Und der gestrenge Herr MajorDer nahm uns öfters selber vorUnd schien die Sonne auch gar nicht heißwir warn gebadet doch in

Soldatenlieder | 2010


Kriegspropaganda im Bremer Lesebuch (1915)

Das letzte Geleit für Soldaten Es ist ein herrlicher Sommerabend im August. Die Straßen, die vom Markt zum Bahnhof führen, sind voll von Menschen. „Heute abend rücken unsere Soldaten ins Feld, mit Musik werden sie zum Bahnhof gebracht.“ Alle, die das hören, bleiben stehen und harren geduldig; denn sie wollen unsern 75ern (Gemeint ist das Infanterieregiment Bremen , 1. Hanseatisches,

Lied und Erster Weltkrieg | 2009


Jugend im ersten Weltkrieg (1914)

Es geht direkt zur Schlachtbank 1. August 1914 , 2 Uhr Fritz und Lui sind heute morgen um 10 Uhr nach Wilhelmshaven abgefahren. Der ganze Bahnhof voll von Menschen. Die katzenjämmerlichste Stimmung herrschte, die ich je erlebt habe. Mütter, Frauen und Bräute und die übrigen Angehörigen bringen die jungen Männer zum Zuge und weinen. Alle haben das Gefühl: es geht direkt zur

Lied und Erster Weltkrieg | 2009


Stürmisch die Nacht und die See geht hoch

Stürmisch die Nacht und die See geht hochtapfer noch kämpft das SchiffWarum die Glocke so schaurig klingtdort zeigt sich ein RiffBrav ist ein Jeder an seinem Standringt mit der See für´s VaterlandDem Tode nah, dem Tode nahfurchtlos und mutig stehn alle da Laut ruft die Glocke jetzt über das Decknichts half das kämpfen, das Schiff, es ist leckMacht Euch bereit

Lieder zur See | 2008


Vor vielen vielen Jahren (Hildesheimer Rose)

Vor vielen, vielen Jahren ja, da hat der liebe Gott dem alten Städtchen Hildesheim geschenkt den Rosenstock Und seit der Zeit da wächst und blüht er immer Jahr für Jahr und jeder, der ihn hat gesehn der sagt: Wie wunderbar Hildesheimer Rosen blühen jedes Jahr Hildesheimer Rosen, die sind wunderbar Aber noch viel schöner sind die Mägdelein sie lachen und

Heimatlieder | 1990


Gastarbeiter in Deutschland – Eine Million

11.September 1964 GASTARBEITER NUMMER 1000000 Köln. „Großer Bahnhof“ für den millionsten Gastarbeiter in der Bundesrepublik auf dem Bahnhof von Köln-Deutz! Mit Blaskapelle, Fahnenschmuck, Ansprachen und Beifallsgeklatsche wurde Senor Armando Sa Rodrigues (38)aus der kleinen portugiesischen Stadt Vale de Madeiros gestern morgen empfangen Ermüdet von der 48stündigen Fahrt, unrasiert, blaß und verlegen stand der Vater von zwei Kindern (11 und 15) in

Auswandererlieder | Volkslied-Forschung | 1964


Trari Trara die Türen auf

Trari Trara die Türen auf Der Postmann kommt in schnellem Lauf hat eine Tasche groß und schwer mit Briefen, ei, wer weiß, woher Herr Postillon, wir grüßen schön Was bringt ihr heut? Laßt schnell uns sehn Laßt schnell uns sehn Ei Lieselein: „Die Tante schrieb wenn du recht artig bist und lieb dann möcht ich dich zum Kaffeeschmaus für morgen

Kinderlieder | 1947


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