Rollenspiele und Nachahmung

„Das frächest in der Bursch (burse) nimmt an des Geyren Amt das Klügst die Gluckhän ist, die übrigen gesamt an ihrem Rugken stehn; der Geyer setzt an den Reyen und pflegt sich hin und her zu krümmen und zu treyen die Hühnlein ducken sich“ Ein altes Pfänderspiel, bei dem sich alle gegen einen vereinigen, der ... Weiterlesen ... ...


Ein Knabe (A) steht auf einem Hügel oder Sandhaufen, die anderen Kinder (B) suchen ihn durch raschen Anlauf herabzustoßen und an seine Stelle zu kommen. Wem das gelingt, der nimmt unter dem Rufe „Der Berg ist mein“ oder „Der König ist in seiner Burg!“ seinen Platz ein bis ihn dasselbe Schicksal erreicht. In Westfalen sprechen ... Weiterlesen ... ...


Einer kniet und legt seinen Kopf in den Schoß eines anderen, so daß seine Augen verdeckt sind. Sein Rücken wird dann von den Übrigen nach folgender Anweisung bearbeitet (berammelt): Rammel de Bammel de Buus Wol sevenmol aver dat Huus Wol sevenmal aver den Beerbom jan wat schall dat Meer doon? Rammel de Bammel de Buus ... Weiterlesen ... ...


Zwei Kinder stellen Bleicher vor, welche eine Reihe Kinder als Bleichertuch haben. Sie halten Hunde: Kinder die bellen. Einmal wird die ganze Reihe (Kinder) mit einem Stabe gemessen. Es kommen Fremde; Kinder, die ihre Mütze und Weste umkehren, um sie so anzuziehn, und mit einem Stocke bewaffnet sind. Sie bitten um Herberge. Diese wird gestattet, ... Weiterlesen ... ...


Lieb Anna saß auf einem Stein -— Da ging die Türe ling ling ling. -— Da trat der liebe Bruder ein. — Der Bruder zog den Säbel raus, — Da ging die Türe ling ling ling Da trat der liebe Vater ein: -—· Klein Annchen, warum weinest du? Ich weine, daß ich sterben muß -— Da ging ... Weiterlesen ... ...


Wer sich ins Kloster will begeben auf eine lange Lebenszeit der tauschet für sein junges Leben nur Stille, Ruh und Einsamkeit jetzt wendet sich mein Kloster herum ich seh mich nach was Schön´rem um Gegrüßet seist edles Herze gedrücket sei dir deine Hand Ach Kind, ich lieb dich nicht zum Scherze drum reich mir deinen ... Weiterlesen ... ...


I:  Es kommt ein Herr mit einem Pantoffel ade ade ade! II: Was möcht der Herr mit einem Pantoffel? ade ade ade! I: Der Vater soll nach Hause kommen II: Was soll er denn zu Hause tun I: Er soll ein kleines Brieflein schreiben II: Was soll in diesem Brieflein stehn I: Er soll sich eine ... Weiterlesen ... ...


Ich wollt so gern die erste Tochter Heisa Fifilasius Wat willst du mit der ersten Tochter Heisa Fifilasius Ich wollt mit ihr ins Kloster gehn Heisa Fifilasius In was für´n Kloster willst du gehn Heisa Fifilasius In das Sankt Marienkloster Heisa Fifilasius Ei so nimm die erste Tochter Heisa Fifilasius Ich wollt so gern die ... Weiterlesen ... ...


Wo ist die Frau Ros? „Hinter mir“ (…) Wo ist die Frau Ros? Ich höre nichts in meinem linken Ohr“ Wo hast du des Herrn Schlüssel nydon? Auf den Ofen Er liegt nimme auffem Ofe „Na dann ist er verschmolze“ Wart nur, das sag ich dem Herrn „I gib dir e Butterbrod“ I tus nit! ... Weiterlesen ... ...


Ach Röschen nimm dich nur in Acht Ach Röschen war ein schönes Kind Ach Röschen nimm dich nur in Acht Vor einer alten Fee, Fee, Fee Da kam die alte Fee herein Röschen schlafe hundert Jahr Da kam der junge Königssohn Ach Röschen wache wieder auf Ach Röschen werd ne Königin Sie tanzten laut vor ... Weiterlesen ... ...


So verbrennen die Kinder auf dem Herde oder Tische ein Stück Papier und zählen die in der schwarzen Asche herumglimmenden Fünkchen, sie sagen dann, die Kirche sei aus, und die Leute (Funken) gingen nach Haus und zuletzt von allen der Küster, der die Kirchtüre schließe. in Kasseler Kinderliedchen (1891, Nr. 150 folgend) ...


Ich bin ein armer Vogel Aus meinem Nest geflogen Ich bin so arm und habe nichts Und Alles, was mein eigen ist Ein Sträußchen von der Linde, Das schenk ich meinem Kinde Ausführung: Ein Kind, das von den Mitspielenden als Vögelchen bestimmt ist, geht unter dem Gesange mitten im Kreise herum, das Fliegen des armen ... Weiterlesen ... ...


Der Bauer fährt in‘ s Holz Der Bauer fahrt in’s Holz Der Bauer fährt in’s Kirmesholz Vivat, Kirmesholz Der Bauer fährt in’s Holz Der Bauer wichst seine Schuh u. s. w. Der Bauer nimmt sich ein Weib … Das Weib kriegt sich ein Kind … Das Kind nimmt sich eine Magd … Die Magd nimmt ... Weiterlesen ... ...


A. Botschimber, Botschamber B. Was gibt’s für ‚en Hamber? A. Was Gutes! Was Gutes! B. Macht’s mal her! Zwei bis drei Kinder verabreden insgeheim ein Handwerk (Hamber), das dann nach dem obigen halb gesprochenen Wechselgesang von ihnen durch anschauliche Bewegungen und Laute so lange nachgeahmt wird, bis eins der zuschauenden Kinder es rät; der Löser ... Weiterlesen ... ...


Im Sommer, im Sommer da geht man spazieren Mit lauter, mit lauter jung’n Herrn und Offiziern Ein Diener, ein Diener, der steht ei’m wohl schön Da muß man, da muß man sich dreimal rumdrehn Ein Knixchen, ein Knirchen, das steht ei’m wohl schön Da muß man, da muß man sich dreimal rumdrehn Das Klatschen, das ... Weiterlesen ... ...


Es kamen zwei Pantoffeln herein Ade! ade, ade! Was wollen die zwei Pantoffeln herein? Ist wohl der Herr Pastor zu Haus? Was soll der Herr Pastor zu Haus? Wir wollten ihm ein Briefchen schreiben Was soll denn in dem Brieschen stehn? Die .jüngste Tochter Braut soll werden Die jüngste Tochter geben wir nicht Dann schmeißen ... Weiterlesen ... ...


Haben Sie Lavendel, Rosmarin und Thymian Und ein wenig Quendel? Ja, Madam, das haben wir Draußen in dem Garten; Will Madam so gütig sein und ein wenig warten? Johann! hol den Sessel rein Mit der gold’nen Spitze Will Madam so gütig sein und ein wenig sitzen? Das Lied wird gesprochen und lebhaft dargestellt. Zum Apotheker ... Weiterlesen ... ...


Wir wollten gern die erste Tochter Heisa Fifilatus! Was wollen Sie mit der ersten Tochter? Wir woll’n sie in ein Kloster haben. In was für’n Kloster wollen Sie se haben? In das Sankt-Maria-Kloster. Was soll sie in ei’m Kloster machen? Sie soll das Sticken und Stricken lernen Das hat sie schon bei uns gelernt. So ... Weiterlesen ... ...


Ich bin kein Freund von Traurigkeit Ich geh‘ nicht gern allein, Ich liebe die Gemütlichkeit und mochte mich gern freu’n. Komm‘ her zu mir, komm‘ her zu mir, Komm‘ her, komm‘ her zu mir! Das Lied ist ein bloßes Gebärdenspiel; die Kinder gehen singend im Kreise herum, stehen aber plötzlich still beim Worte: freu’n. Dann ... Weiterlesen ... ...


Wer hat den Schlüssel zum Garten Hier ein Garten, da ein Garten und in allen vier Ecken ein Garten In dem Garten steht ein Haus hier ein Haus, da ein Haus und in allen vier Ecken ein Haus In dem Haus da ist eine Stube … In der Stube steht ein Tisch … In dem ... Weiterlesen ... ...


Wollt ihr wissen wollt ihr wissen wie´s die kleinen Mädchen machen? Püppchen wiegen, Püppchen wiegen schlaf mein Püppchen schlaf ein Wollt ihr wissen wollt ihr wissen wie´s die kleinen Knaben machen? Peitsche knallen, Hü mein Pferdchen lauf schnell Wollt ihr wissen wollt ihr wissen wie´s die großen Mädchen machen? Knixchen machen Guten Tag sag ich Euch ... Weiterlesen ... ...


Woll´n die weisen Frauen fragen ob sie keine Töchter haben Nehmen Sie, nehmen Sie welche wollen Sie haben Gesprochen: Diese, dieser will ich nicht diese, diese mag ich nicht diese will ich haben „Die Kinder schließen einen Kreis. Eines der mitspielenden steht in der Mitte desselben und sucht sich mit den Worten :“Diese will ich ... Weiterlesen ... ...


Wollt ihr wissen wie der Bauer seinen Hafer aussät Sehr so machts der Bauer wenn er Hafer aussät Wollt ihr wissen, wie der Bauer seinen Hafer abmäht? Seht, so macht´s der Bauer Wenn er Hafer mäht. Wollt ihr wissen wie der Bauer ins Wirtshaus eingeht Seht, so macht´s der Bauer wenn er ins Wirtshaus eingeht ... Weiterlesen ... ...


Wer will lust´ge Soldaten sehn der muß zu uns Kindern gehn Vorwärts marsch Wer will lustige Fischer sehn der muß zu uns Kindern gehn Fisch Fisch Fisch Wer will lust´ge Schuster sehn der muß zu uns Kindern gehn Bum Bum Bum (nagle mir die Nägel krumm) Die Kinder, im Kreise stehend, ahmen allerhand Bewegungen nach bei 1) ... Weiterlesen ... ...


Im Sommer Im Sommer da ist die schönste Zeit da singen und springen die Kinder weit und breit Das Hüpfen* das Hüpfen, das muß man verstehn da muß man, da muß man sich dreimal umdrehn Es wird ein Kreis geschlossen, in dessen Mitte sich ein Kind stellt. Nun wird das Liedchen von allen Kindern angestimmt, ... Weiterlesen ... ...


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