Die Lieder zu: Zigeuner (1)

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Zigeuner Favoriten:

Was glänzet der Frühling so licht durch den Hain (Zigeunerkind)
Ich kenne Europas Zonen (Lied des Zigeuners)
Es war einmal ein schönes Mädchen (Zigeunerlied)
Die Zigeunerfrieda
Über die Heide braust der Wind (Zigeunerlied)
Lustig ist das Zigeunerleben
Da hilft dir alles nischt (Zigeunerchor aus Troubadour)
Drei Zigeuner fand ich einmal
Fern im Süd das schöne Spanien (Der Zigeunerbube im Norden)
Im Wald im Wald im frischen grünen Wald (Zigeuner-Chor)

Da hilft dir alles nischt (Zigeunerchor aus Troubadour)

Da hilft dir alles nischt die Wurscht, die schmeckt nach Seefe Text: Verfasser unbekannt – Volksmund Berlin –  Parodie auf den “Zigeunerchor” aus “Troubadour” von Verdi – Musik: Giuseppe Verdi, uraufgeführt 1853 in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Essen und Trinken | Parodien | 1853


Die Zigeunerfrieda

Ach ein schlimmer Zug der Zeit ist die Unverträglichkeit die nur keift, wenn andere lachen und sich mal gemütlich machen Die des Lebens finstere Seite eifrig sucht mit großer Freude die mit Willen im Verdruß findet einen Hochgenuß Solche Leute sind zu meiden denn ihr Lebenszweck ist Streiten und das Ende gant gewiß führt zu großer Kümmernis Wünschest du doch

Kinderreime | 1910


Die Zither lockt die Geige klingt

Die Zither lockt, die Geige klingt juchhe, im Dorf ist Tanz Der Michel seine Liesel schwingt die Grete schwingt der Hans Ein Mädel flink zu drehen ist gar ein lustig Ding ich mag nicht müßig stehen und springe in den Ring Des reichen Schulzen Kathrein ist hochgemut und keck des Müllers rundes Töchterlein ist gar ein lieber Schneck Doch von

Tanzlieder | 1877


Drei Zigeuner fand ich einmal

Drei Zigeuner fand ich einmal liegen an einer Weide als mein Fuhrwerk mit müder Qual schlich durch die sandige Heide Hielt der eine für sich allein in den Händen die Fiedel spielt umglüht vom Abendschein sich ein feuriges Liedel Hielt der zweite die Pfeif im Mund blickte nach seinem Rauche als ob er vom Erdenrund nichts zum Glück mehr brauche

Vagabundenlieder | Wanderlieder | 1838


Es war einmal ein schönes Mädchen (Zigeunerlied)

Es war einmal ein schönes Mädchen Dieses hatte eine fette Mutter An jedem Eck, auf jedem Steg Wurde dieses kleine Mädchen – gebraucht! Fünfmal war nicht viel Dann bekam die Kleine Ein schwarzes Kind Im Wald hinter einer Hecke Und stand sie wieder auf Da war sie voller Dreck! (Kot) Text und Musik: Verfasser unbekannt – Diese Mißbrauchsschilderung steht als

Erotische Lieder | Lieder über uneheliche Kinder | 1910


Fern im Süd das schöne Spanien (Der Zigeunerbube im Norden)

Fern im Süd das schöne Spanien ist mein Heimatland, wo die schattigen Kastanien rauschen an des Ebro Strand, wo die Mandeln rötlich blühen wo die heisse Traube winkt, und die Rosen schöner glühen und das Mondlicht goldner blinkt Und nun wandr’ ich mit der Laute traurig hier von Haus zu Haus, doch kein helles Auge schaute freundlich noch nach mir

Heimatlieder | Vagabundenlieder | Weitere Volkslieder | 1834


Hochzeit: Ansingelied am letzten Hochzeitabend

Am letzten Hochzeitabend bringen die Nachbarinnen und Freundinnen der jungen Frau einen Rocken, d. h. an einem ziemlich starken jungen Eichstamm (früher wohl nur ein starker Rockenstiel), einen dicken Hanfzocken (eine Keit, Kvit), an welchem zuweilen Eierschalen, Werg, hölzerne Löffel etc. hängen. Dabei singen sie in der Hausflur dieses Lied: Wir wollen gehn, wir wollen stahn Wir wolln der jungen

Brauchtum | Hochzeitslieder | 1900


Ich kenne Europas Zonen (Lied des Zigeuners)

Ich kenne Europas Zonen vom Ural bis westlich Paris. Die Händel der großen Nationen der Klassen und Konfessionen sind für mich nur großer Beschiss Ich bin ein gemeiner, zerlumpter Zigeuner ich habe keine Heimat, kein Geld nur mein Pferd und die sonnige Welt Ich streifte von Hollands Grachten bis weit in das russische Reich. Ich konnte die Menschen betrachten und

Bündische Jugend | 1947


Im Nebelgeriesel im tiefen Schnee (Zigeunerlied)

Im Nebelgeriesel, im tiefen Schnee Im wilden Wald, in der Winternacht Ich hörte der Wölfe Hungergeheul Ich hörte der Eulen Geschrei Wille wau wau wau Wille wo wo wo wito hu Ich schoß einmal eine Katz´ am Zaun Der Anne, der Hex ihre schwarze Katz Da kamen des Nachts sieben Wehrwölf zu mir Es waren sieben Weiber vom Dorf Wille

Scherzlieder | 1771


Im Wald im Wald im frischen grünen Wald (Zigeuner-Chor)

Im Wald, im Wald im frischen, grünen Wald im Wald, wo´s Echo schallt im Wald, wo´s Echo schallt da tönet Gesang und Hörnerklang so lustig den schweigenden Forst entlang Trara, trara!Trara, trara, trara! Die Nacht, die Nacht die rabenschwarze Nacht! die Nacht! Gesellen, wacht, durchwacht die ganze Nacht! Die Wölfe lauern und sind nicht fern das Bellen der Hunde sie hören’s

Wanderlieder | 1820


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