Die Lieder zu: Zigeuner (1)

Seite 1 von 3

Da hilft dir alles nischt (Zigeunerchor aus Troubadour)

Da hilft dir alles nischt die Wurscht, die schmeckt nach Seefe Text: anonym – Volksmund Berlin Musik: auf den „Zigeunerchor“ aus „Troubadour“ von Verdi – in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Essen und Trinken | 2010


Was glänzet der Frühling so licht durch den Hain (Zigeunerkind)

Was glänzet der Frühling so licht durch den Hainwas rieselt die Quelle im Sande?Ach Mutter, laß hier uns´re Heimat sein!Was zieh´n wir von Lande zu Lande?Weiter, nur zu, weiter, nur zuZigeunerkind hat keine Ruh Was bleiben wir nicht an dem glänzenden Ortwo reichlich die Kunst man uns lohnet?Ach Mutter, was ziehet von hier uns fortwo das Glück und der Frohsinn

Weitere Volkslieder | 2008


Ich kenne Europas Zonen (Lied des Zigeuners)

Ich kenne Europas Zonen vom Ural bis westlich Paris. Die Händel der großen Nationen der Klassen und Konfessionen sind für mich nur großer Beschiss Ich bin ein gemeiner, zerlumpter Zigeuner ich habe keine Heimat, kein Geld nur mein Pferd und die sonnige Welt Ich streifte von Hollands Grachten bis weit in das russische Reich. Ich konnte die Menschen betrachten und

Bündische Jugend | 1947


Es war einmal ein schönes Mädchen (Zigeunerlied)

Es war einmal ein schönes Mädchen Dieses hatte eine fette Mutter An jedem Eck, auf jedem Steg Wurde dieses kleine Mädchen – gebraucht! Fünfmal war nicht viel Dann bekam die Kleine Ein schwarzes Kind Im Wald hinter einer Hecke Und stand sie wieder auf Da war sie voller Dreck! (Kot) Text und Musik: Verfasser unbekannt – Diese Mißbrauchsschilderung steht als

Erotische Lieder | Lieder über uneheliche Kinder | 1910


Die Zigeunerfrieda

Ach ein schlimmer Zug der Zeit ist die Unverträglichkeit die nur keift, wenn andere lachen und sich mal gemütlich machen Die des Lebens finstere Seite eifrig sucht mit großer Freude die mit Willen im Verdruß findet einen Hochgenuß Solche Leute sind zu meiden denn ihr Lebenszweck ist Streiten und das Ende gant gewiß führt zu großer Kümmernis Wünschest du doch

Allgemein | 1910


Über die Heide braust der Wind (Zigeunerlied)

Über die Heide braust der Wind Hoiho! der säubert die Haare Wenn ich mit Pack und Weib und Kind Kreuzquer darüber fahre Meine Hann´, das lahme Luder, schläft Der andere hilft drücken Der derbe dritte aber heult Meiner Alten auf dem Rücken Die zieht mit mir und schimpft mit mir Vor dieser verfluchten Karre So keuchen wir durch Moor und

Vagabundenlieder | 1904


Lustig ist das Zigeunerleben

Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, faria, fum. Brauchen dem Kaiser kein Zins zu geben, Faria, faria, fum. Lustig ist´s im grünen Wald wo des Zigeuners Aufenthalt Faria, faria, faria, faria Faria, faria, fum. Auf dem Stroh und auf dem Heu da machen wir uns ein großes Feu´r blinzt uns nit als wie die Sonn´ so leben wir in Freud´und Wonn´

Vagabundenlieder | 1900


Drei Zigeuner fand ich einmal

Drei Zigeuner fand ich einmal liegen an einer Weide als mein Fuhrwerk mit müder Qual schlich durch die sandige Heide Hielt der eine für sich allein in den Händen die Fiedel spielt umglüht vom Abendschein sich ein feuriges Liedel Hielt der zweite die Pfeif im Mund blickte nach seinem Rauche als ob er vom Erdenrund nichts zum Glück mehr brauche

Vagabundenlieder | Wanderlieder | 1838


Fern im Süd das schöne Spanien (Der Zigeunerbube im Norden)

Fern im Süd das schöne Spanien ist mein Heimatland, wo die schattigen Kastanien rauschen an des Ebro Strand, wo die Mandeln rötlich blühen wo die heisse Traube winkt, und die Rosen schöner glühen und das Mondlicht goldner blinkt Und nun wandr‘ ich mit der Laute traurig hier von Haus zu Haus, doch kein helles Auge schaute freundlich noch nach mir

Heimatlieder | Vagabundenlieder | Weitere Volkslieder | 1834


Im Wald im Wald im frischen grünen Wald (Zigeuner-Chor)

Im Wald, im Wald im frischen, grünen Wald im Wald, wo´s Echo schallt im Wald, wo´s Echo schallt da tönet Gesang und Hörnerklang so lustig den schweigenden Forst entlang Trara, trara!Trara, trara, trara! Die Nacht, die Nacht die rabenschwarze Nacht! die Nacht! Gesellen, wacht, durchwacht die ganze Nacht! Die Wölfe lauern und sind nicht fern das Bellen der Hunde sie hören’s

Wanderlieder | 1820


Meistgelesen in: Zigeuner