Die Lieder zu: Storch (4)

Seite 4 von 6

Storch Storch Schnibelschnabel

Storch, Storch, Schnibelschnabel Mit der langen Heugabel Fliege über Bäckerhaus Hol e Korb voll Wecke raus Mir ene, dir ene And´re Kinder gar kene in: Macht auf das Tor (1905)

Kinderreime | 1905


Storch Storch Steiner

Storch Storch Steiner flieg über Haine Flieg übers Bäckerhaus hol drei Wecke raus! Mir einen, dir einen armen Schelmen gar keinen! bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 89

Allgemein | Kinderreime | 1911


Storch Storch Steiner (Storchenschnabel)

Storch, Storch, Steiner! Mit den langen Beiner Flieg mir in das Bäckerhaus Hol mir ein warmen Weck heraus! Ist der Storch nit ein schönes Tier Hat einen langen Schnabel und säuft kein Bier. in Des Knaben Wunderhorn III, 1808 “An den Storchschnabel”

Kinderreime | 1808


Storch, Storch, Langbein

Storch, Storch, Langbein Bring mir ein kleines Brüderlein Storch, Storch, bester Bring mir ‘ne kleine Schwester in: Macht auf das Tor (1905)

Kinderreime | 1905


Storch, Storch, Schnibel, Schnabel

Storch, Storch, Schnibel, Schnabel Mit der langen Heugabel Mit den langen Beinen Wenn die Sonn´ tut scheinen Steht er auf dem Kirchendach Klappert, klappert, bis alles wacht Storch hat sich aufs Nest gestellt Guckt herab auf Dorf und Feld: „Wird bald Ostern sein? Kommt hervor, ihr Blümelein Komm hervor, du grünes Gras Komm herein, du Osterhas Komm fein bald und

Frühlingslieder | Kinderreime | 1905


Störche als Hoflieferanten

Kindermund: „Mama, sind die Störche, die die kleinen Prinzen und Prinzessinnen bringen, Hoflieferanten?” in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Störche gibt es nicht

Serenissimus und Kindermann fahren über Land. Hoch oben in den Lüften kreisen ein paar Vögel. “Was sind das für Tiere da oben?” fragt Serenissimus. “Störche, Durchlaucht” antwortet Kindermann. “Ach was, lassen Sie den Quatsch, Störche jibts nicht!” herrscht ihn darauf jener an. in Hilfe mein Zwerchfell (1928)

Witzesammlung | 2011


Thüringen du holdes Land wie ist mein Herz dir zugewandt

Thüringen du holdes Land wie ist mein Herz dir zugewandt Deine Bergeshäupter ragen auf gen Himmel kühn und stolz und auf ihrem Scheitel tragen sie der Eichen starkes Holz Deiner Wälder grüne Hallen hegen, pflegen edles Wild und das Lied der Nachtigallen frisch aus Busch und Haine quillt Thüringen du holdes Land wie ist mein Herz dir zugewandt Silbern springt

Heimatlieder | 1907


Traute Heimat meiner Lieben

Traute Heimat meiner Lieben Sinn ich still an dich zurück Wird mir wohl: Und dennoch trüben Sehnsuchtstränen meinen Blick Stiller Weiler, grün umfangen von beschirmendem Gesträuch Kleine Hütte, voll Verlangen denk ich immer noch an euch An die Fenster, die mit Reben einst mein Vater selbst umzog An den Birnbaum, der daneben auf das niedre Dach sich bog An die

Heimatlieder | 1834


Traute Heimat meiner Lieben (1788)

Traute Heimat meiner Lieben Sinn ich still an dich zurück Wird mir wohl: Und dennoch trüben Sehnsuchtstränen meinen Blick Stiller Weiler, kleine Hütte immer seufz ich nach euch hin deine alte fromme Sitte bleibt stets in meinem Sinn Deine Fenster, die mit Reben einst mein Vater selbst umzog und der Birnbaum, der daneben über unser Dach sich bog Nachts in meinen schönsten Träumen schiff

Heimatlieder | 1788


Meistgelesen in: Storch