Die Lieder zu: Kohle (1)

Seite 1 von 2

Kohle Favoriten:

Bin ich nit e schöner Kohlenbürenbub
Ich möcht einmal ein Kohler werden
Fünfzehn Jahre lang hab ich Kohle gebrochen
Kein Feuer keine Kohle
Steht fest und treu (Westdeutsches Fußballlied)
Was gräbet und hacket im Sonnebrand (Das Proletarierheer)
Der Bergmann mit dem Hüttenmann
Am sechsten kurz vor Mitternacht (Der Neger Jim)
Wir ham zu Haus nen Küchenschrank (Wenn man solche Musik hört)
Wenn der Amboss in dem Fracke (Ade Schatz)

14% Dividende

Flammen schlagen aus dem Schacht Schachthaus stürzt in Schutt und Scherben Drunten in der Grubennacht Rast der Tod und sät Verderben. Tja, wenn auch die Grube brennt Tja, wenn auch die Menschheit flennt: Sicher sind vierzehn Prozent ! Menschen frißt die heiße Glut, frißt zweihundertsechzig Herzen. Menschen wälzen sich im Blut, Menschen winden sich in Schmerzen. Tja, wenn auch die

Arbeiterlieder | Lieder der Maerzrevolution 1920 | 1926


Am sechsten kurz vor Mitternacht (Der Neger Jim)

Am sechsten, kurz vor Mitternacht! Da gab es plötzlich einen Krach. Es kam ja wie erwartet schon, 17 Minuten vor der Invasion. Auf dem Schnellboot hält man Wacht, auf Überraschung wohlbedacht. Auf Englisch jazzt das Grammophon, 17 Minuten vor der Invasion. Schwarz wie Kohle bis zur Sohle ist der Neger Jim. Seine beste weiße Weste trägt der Neger Jim.” Dieses

Edelweisspiraten | 1944


Bin ich nit e schöner Kohlenbürenbub

Bin ich nit e schöner Kohlenbürenbub drio drio drioloa Ich hab so schöne Strümpfli an drio driola Strümpfli ja mit Zwickeli dran Heu und Stroh hab ich genü Schickli ja mit Schnälleli dran Heu und Stroh hab ich genü Bin ich nit e schöner Kohlenbürenbub drio drio drioloa Ich hab so schöne Höseli an drio driola Hösenli ja mit Täschenli

Jodler | Scherzlieder | 1930


Das hat mir mei Mutter erlaubt (Kirchweihtanz)

Das hat mir mei Mutter erlaubt, soll tanze, daß unner mir staubt, soll tanze, soll singe, soll de Buwe nachspringe, das hat mir mei Mutter erlaubt. Das hat mir mei Mutter erlaubt, soll tanzen, soll springen, daß’s staubt, soll tanzen soll saufen, den Mädchen nachlaufen, das hat mir mei Mutter erlaubt. Ach Mutter, was hab ich für’n Schatz, hat Augen

Liebeslieder | Tanzlieder | 1900


Der Bergmann mit dem Hüttenmann

Der Bergmann mit dem Hüttenmann und Köhler einst sich stritte wer doch der ehrenvollste Mann wohl sei aus ihrer Mitte Der Bergmann, dem es dünkte schier die Ehre die gebühret mir begann mit freiem Tone Den Bergmann lobt man überall und tut ihn weidlich preisen sein Fleiß gewinnet das Metall mit Schlägel und mit Eisen Er hat bei Herrn und

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Bergmannslieder | 1956


Fünfzehn Jahre lang hab ich Kohle gebrochen

Fünfzehn Jahre lang hab ich Kohle gebrochen, übertag, untertag, bei Tag und bei Nacht Ich bin auf dem Bauch durch die Stollen gekrochen für dich, o Herr, in deinem Schacht. Fünfzehn Jahre lang bin ich dein Kuli gewesen, übertag, untertag, bei Tag und bei Nacht Hab Gold aus dem Dreck der Erde gelesen und hab, o Herr, es dir gebracht.

Arbeiterlieder | 1928


Ich möcht einmal ein Kohler werden

Ich möcht einmal ein Kohler werden Mein Vater und Mutter die haben´s nicht gern sie sagen: Die Kohler sind schwarze Leut dabei ist gross Gefährlichkeit Mein Sohn, es wird dich einst gereuen du hast kein Bett, du mußt im Finstern leien du wärest geworden viel besser ein Frösch im Wasser verbrennt man keine Füß Und wenn der Kohler tut fangen

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1930


Im Winter ist es immer kalt (Mann mit dem Koks ist da)

Im Winter ist es immer kalt das  wissen groß und klein weil unsere Erde dann nicht hat den warmen Sonnenschein Darum ist glücklich jedermann wenn er am Ofen sitzen kann Mutter der Mann mit dem Koks ist da wir wollen einfeuern jetzt mit Hurra Hast du kein Geld, hab ich doch Geld und habe den Mann mit dem Koks bestellt

Couplet | Parodien | 1889


Jetzt schlafen wir den langen Schlaf (Die toten Knappen sprechen)

Jetzt schlafen wir den langen Schlaf Der Herrgott wird uns wecken Und wird all unser Erdenleid Mit seiner Lieb`bedecken.- Wir fuhren aus dem tiefen Schacht Ein in des Todes lichte Nacht Still, ohne Schrei und Schrecken. Wir sind wohl wie ein Haufen, der Beherzt am Feind geblieben. Nun sorgt für unsre Lieben! Wir haben unser Leben lang Mit Stöhnen, Fluchen

Bergmannslieder | 1930


Kein Feuer keine Kohle

Kein Feuer, keine Kohle Kann brennen so heiß, Als heimlich stille Liebe Von der niemand nichts weiß. Keine Rose, keine Nelke Kann blühen so schön, Als wenn zwei verliebte Herzen Bei einander tun stehn. Setz du mir einen Spiegel Ins Herz hinein, Daß du kannst darinnen sehen, Wie so treu ich es mein Text und Musik: Verfasser unbekannt – aus

Liebeslieder | 1807


Meistgelesen in: Kohle