Die Lieder zu: Fensterln

Beim „Fensterln“ machte der Mann des Nachts heimlich der Geliebten seine Aufwartung, Verwandt ist das Gasslgehen, bei dem Junggesellen vor dem Fenster der „Angebeteten“ standardisierte Sprüche aufsagten, die ebenso beantwortet wurden. Da die Töchter sich meist das Schlafzimmer mit den Eltern teilten, kam es in der Regel weder beim Gasslgehen noch beim Fensterln zu tatsächlichen Besuchen.

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Lieder zu dem Stichwort "Fensterln":

Lokal unterscheiden sich Bräuche und Bezeichnungen für das Fensterln: „Bettfreien“ (Egerland), „kammerfensterln§“ (Altbayern, Österreich), „Fügen“ (Bregenz), „Gasselgehen, gasseln, menschern, prenteln“ (Kärnten), „fechen, auf Karess gehen, Kiltgang“ (Bern), „z’Hengert gehen“ (Kanton Graubünden, Schweiz), „ans Lehmloch gehen“ (Rheinland), „Schlutgehen“ (Kölner Bucht und angrenzende Gebiete), „Hingelte“ (Werragegend), „(Nacht-)Freierei“ (Norddeutschland), „korteln“  (Friesland).

Verwandt ist der Brauch der „Kommnacht“, oder auch „Bettelnacht“ (Böhmen), „Frejot“ (Lausitz), „Hengertnacht“ (Graubünden, Schweiz), “ Probenacht“ (Egerland) und „Pumperlesnacht“ (Bayern), bei der ein Liebhaber unter Überwindung möglichst gefahrvoller Wege in die Kammer seiner Angebeteten gelangen musste, um ihr so seine Liebe zu beweisen. (Wikipedia)

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