Turm

Turm-Lieder: Volkslieder und Volkstümliche Lieder

Mit Turm im Titel:

Als der Wächter auf dem Turme saß
rief er mit heller Stimme:
Steht auf, steht auf, ihr jungen Leut!
Wo eins oder zwei beisammen leit,

1880


Am Bahnhof steht ein Landsturmmann
Gar traurig ist sein Blick
Sein einzig Kindlein an der Hand
Lässt er allein zurück
Sein Mütterlein das lebt nicht [...] ...

1916


Ans Vaterland, je mehr die Stürme grollen
je mehr auf List der Erbfeind sinnt und sann
je ungestümer rings die Wogen rollen
ans Vaterland, ans [...] ...

1885


Auf Kreta im Sturm und im Regen,
Da steht ein Fallschirmjäger auf der Wacht,
Er träumt ja so gerne von der Heimat,
Wo ihm ein [...] ...

1939


Brauset, Stürme! schäume Meer
Mir im Herzen braust es mehr
Schlage, Unglückswetter, ein
Mut will trotzig oben sein
Schwillt die Flut ins Himmelshaus
Keine Anker [...] ...

1812


Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.
Wer legt noch die Hände feig in den Schoß
Pfui über dich Buben hinter dem Ofen
Unter [...] ...

1813


Das Volk steht auf, der Sturm bricht los
Legt nicht die Hände feig in den Schoß
Seht die Vampyre auf gold’nen Stühlen
Laßt sie nun [...] ...

1891


Der Landsturm! der Landsturm!
Wer hat das schöne Wort erdacht
Das Wort, das donnert, blitzt und kracht
Daß einem das Herz im Leibe lacht
wenn [...] ...

1813


Der Landsturm steht auf im preußischen Land
mit zorniger Stirn und schwieliger Hand
wir wollen, die uns den Atem nicht lassen
mit eisernen Landsturmfäusten fassen

1914


Der Nachtwächter auf dem Turme saß
Seine Stimme lässt er hören
Steht nur auf, steht nur auf
denn es Zeit
Und wer noch bei seiner Herzliebsten leit

1918


Der Sturm brach ein in deutsches Land
nehmt kaltes Eisen in die Hand
an Weichsel, Rhein und See und Sund
schlag, Tambour, schlag den Wirbel [...] ...

1914


Der Sturm brach los es zuckten rings die Blitze
jach gings ins Feindesland hinein
voran der junge Held, ja „unser Fritze“
er sollte Triumphator sein

1871


Der Sturm hat den Paß und die Grenze verweht
und Berg und Baum übermannt
weiß keiner mehr, wo der Grenzpfahl steht
und wo zur Heimat [...] ...

1932


Herausgegeben von Konrad Schilling, unter Mitarbeit von Helmut König, Dieter Dorn und Hans Schwark. Geschrieben und gestaltet von Hannes Jähn. Voggenreiter-Verlag Bad Godesberg. 1953, 2. [...] ...

1953


Der Turm, der Turm
der wackelt im Sturm
die oberste Spitze bricht ab

vergleiche “ Die vermauerte Königstochter „

...

1890


Der Wächter auf dem Turme saß
und rief mit heller Stimme:
Ist noch einer da, der in Schlummer leit,
er steh´ nur auf, es ist [...] ...

1920


Der Wächter auf dem Türmlein saß
ins Hörnlein tät er blasen
Und wer bei seinem Schätzlein leit
der steh nur auf es ist schon Zeit

1843


Der Winter hat den Sturm entfacht
in dichten schweren Massen
fegt er den Schee in dunkler Nacht
durch menschenleere Gassen

Nun bleibt die Menschheit fromm zu [...] ...

1932


Der Würfel ist gefallen
die Glocke läutet Sturm
gewaltig hört man´s schallen
durch´s Land von Turm zu Turm
Hell klingt´s zu jedem Herde
die Trägsten [...] ...

1915


Die Fahn ist aufgepflanzet
auf der Schneeburg hohem Wall
Die Feind auf allen Seiten
sie fordern uns zum Streiten
Frisch hinan, Mann für Mann
Mut [...] ...

1848


Die Glocken stürmten vom Bernwardsturm,
Der Regen durchrauschte die Straßen.
Und durch die Glocken und durch den Sturm,
Gellte des Urhorns blasen.

Das Büffelhorn, das so [...] ...

1923


Die Preußen stürmen die Düppeler Schanzen
Kanonen donnern und Kugeln tanzen
Die Dänen wehren mit trotzigem Mut
sich hinter den schützenden Wällen gut

Bald hemmen gewaltige [...] ...

1864


Die schlanken Türme winken
vertrauten Gruß ins Land
die blauen Wellen winken
die Möwe streicht am Strand
Am Berghang grünen Buchen
es eilt die Jacht [...] ...

1927


Erwachet ihr Brüder hört ihr das Sturmsignal
schon leuchtet der Himmel mit blutig rotem Strahl
und klagend ertönt es durch die stille Nacht
Auf! rettet, [...] ...

1890


Es braust der Sturm um Mitternacht
der Wehrmann stehet auf der Wacht
Da leuchtet´s hell am Himmel dort
das reißt den Braven rettend fort
Geängstigt [...] ...

1885


Es heult der Sturm, es braust das Meer;
Heran, ihr Sorgen gross und schwer
heran bei Wetter und Regen!
In unsern Adern jauchzet die Lust

1812


Es lag ein Knab im tiefen Turm
bei Ottern und bei Molchen…

Text und Musik: Verfasser unbekannt
in: Volkslieder mit zweistimmigen Weisen. Gesammelt und ausgearbeitet in [...] ...

1830


Es pfeift die Eisenbahne
Adieu, Frau Nachbar Schmidt
Der Landsturm muß zur Fahne
der Landsturm, der geht mit
In Frankreich und in Polen
da müssen [...] ...

1914


Es tobt der Sturm es wallt das Meer
mein Deutschland liegt in Banden schwer
Horch auf! Horch auf! Du deutsche Wehr
Wer schirmt das Land [...] ...

1921


Es war einmal ein Landsturmmann
der war dazu bestimmt
daß er Weib und KInd verlassen muß
verlassen muß geschwind

Alte Weiber weinen gern
junge Mädels noch [...] ...

1918


Feindliche Stürme durchtoben die Lüfte
drohende Wolken verdunkeln das Licht
Mag uns auch Schmerz und Tod nun erwarten,
gegen die Feinde ruft auf uns die [...] ...

1921


Flagge heraus
Lasset sie wallen im Sturmgebraus
auf das wilde trotz´ge Meer
flieg hinaus zu Deutschlands Ehr´
Führe uns zu Sieg und Tod
Hei dir, [...] ...

1912


Gewitterschwüle ringsumher
die Brandung grollt vom Dänenmeer
im Westen wetterleutet´s rot
der Steppensturm von Osten droht
Brich aus, du Sturm, mit Wettergraus
wir stehen treu [...] ...

1914


Gib mir den letzten Kuß
Was wir einander waren
wir habens recht erfahren
weil ich nun scheiden muß

Doch, Mutter, wenn ich geh
sollst du nicht [...] ...

1914


Großer Gott durch Sturm und Nacht
voll Vertrau´n wir fahren
hast den Sturm hervorgebracht
kannst im Sturm bewahren
Sei gelobt mit Herz und Mund
sei [...] ...

1826


Hab Sonne im Herzen, ob´s stürmt oder schneit.
ob Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit!
Hab Sonne im Herzen, dann komme, was mag!
Das [...] ...

1913


Herbei, herbei, ihr Turner all
aus allen deutschen Gau´n
des Morgenrotes erster Strahl
zeigt an des Tages Grau´n
Schon schließen wir die Reihen
vorbei ist [...] ...

1913


Hinaus in die stürmende schäumende See
lebt wohl nun, ihr Städte, ihr Dörfe, ade
Ade lieb Vaterland
lasse uns fahren
Wir wollen hinaus in die [...] ...

1915


Horch Kind horch wie der Sturmwind weht
und rüttelt am Erker
Wenn der Braunschweiger draußen steht
der packt uns noch stärker
Lerne beten Kind
und [...] ...

1912


Horch, Sturmesflügel rauschen
die deutschen Eichen lauschen
blinkender Schläger Klang
mischt sich dem Chorgesang
Hurra, hurra, hurra

Heut gilt nicht Spiel noch Scherzen
Heut klopfen Männerherzen

1895


Hörst du den Sturmwind gehn
Läßt sich kein Sternlein sehn
Regnet gewaltig drein
Eulen und Uhu schrein

Friert es dich armes Blut
Warm macht Geduld und [...] ...

1802


Hört ihr den schweren festen Tritt
der ernsten Männer schallen?
Die Erde bebt vor ihrem Schritt
„Wir ziehen auch, wir streiten mit
zur Seite treu [...] ...

1915


Ihr Sturmsoldaten jung und alt
Nehmt die Waffen in die Hand
Denn der Feind der haust ganz fürchterlich
Im Oberschlesierland

War einst ein junger Sturmsoldat,
Ja [...] ...

1921


Im Glück nicht jubeln und im Sturm nicht zagen
das Unvermeidliche mit Würde tragen
Das Rechte tun , am Schönen sich erfreuen
das Leben lieben [...] ...

1811


Im Sturmgebraus in Sturmeswehn
stets wird die Welt uns einig sehn
Wir Arbeitsmänner zielbewußt
dem Feinde bieten stolz die Brust
Schmückt uns auch nicht ein [...] ...

1910


Ist das nicht der Stefansturm
ja das ist der Stefansturm
Hat der net an Bandlwurm
Ja der hat an Bandlwurm
Stefansturm Bandlwurm
Hobelbank Dick und [...] ...

2011


Ja wenn der Steffel reden kunnt
was wüßt er zu erzählen
er, dem im ganzen Wienerrund
sich gar nichts laßt verhehlen
der alle die Geschlechter

1913


Je höher der Kirchturm,
desto schöner das Geläute,
Je weiter zum Schätzel,
desto größer die Freude.
Juvivallera, juvivallera!
Schatz, scheiden tut weh,
Und die Liebe, [...] ...

1900


Juchheißa ich reite im Sturm daher – juchhe
der Kriegsruf ertönt mir als freudige Mär – juchhe
Lieb Mädchen, es muß drum geschieden sein
ich [...] ...

1915


Der Landsturm war seit dem 15. Jahrhundert „das letzte Aufgebot“ aller Wehrpflichtigen, die weder dem Landheer noch der Marine angehören, zur Abwehr eines feindlichen Einfalls. In [...] ...

1871