Die Lieder zu: Schwangerschaft (1)

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Wie schön leucht uns der Morgenstern (Schwangerschaft)

Wie schön leucht uns der Morgenstern! Juck, juck, juck, der Morgenstern bei meinem Schatz, da schlaf ich gern! Juck, juck, juck, da schlaf ich gern Bei meinem Schatz, da ist gut lieng! Juck, juck, juck, da ist gut lieng; es blieb ein halbes Jahr verschwieng! Juck, juck, juck, blieb verschwieng Es blieb verschwieng ein halbes Jahr Juck, juck, juck, ein

Erotische Lieder | Liebeslieder | 1910


Obstbäume

Unsere sämtlichen Obstbäume sind aus dem Süden (Italien) eingeführt worden und zwar durch romanische Kolonisten, romanische Bauern und später durch die Missionare, die aus dem Süden kamen und in Deutschland Klöster gründeten. Die Klöster sind alsdann die eigentlichen Befördurer der Obstkultur geworden. In ihnen wurde ja Obst als Nachtisch regelmäßig genossen. — Der Weg über die Alpen, den die Obstbäume

Volkserotik und Pflanzenwelt | 1908


Linchen ging einmal spazieren

Linchen ging einmal spazieren in den Myrthenhain bald fand sich zu ihr im Grünen dort ein Jüngling ein Linchen war ein gutes Mädchen war schön, jung und treu Linchen war ein gutes Mädchen etwas Schalk dabei. Schön und niedlich war der Bube, lieblich sein Gesang. Schön und niedlich war der Bube, war wie ein Birken schlank. „Gib mir doch ein

Küchenlieder | Liebeskummer | 1900


Im einsamen Dörfchen Zypresse genannt (Die getrennten Liebenden)

Im einsamen Dörfchen, Zypresse genannt, War einst ein vertrauliches Pärchen Gelobte sich Liebe mit Mund und mit Hand Und wurde darüber zum Märchen Denn Friedrich war reich, und Elise war arm, Drum machten die Eltern den Liebenden Harm Und heischten Gehorsam und Trennung Doch ließen die Liebenden leider nicht nach Und pflogen verbotene Liebe Der Jüngling war feurig, das Mädel

Lieder über uneheliche Kinder | Moritaten | 1807


Ich weiß mir einen Kittel (der wunderliche Kittel)

Ich weiß mir einen Kittel Geht vornen nicht zusammen Bin ich zu einer Nonn gegangen »Ach liebe Nonn gib auch dazu Daß der Kittel fertig wird!« Sprach die Nonn: »Das soll geschehn, Will dir meine Kutte geben.« – Ey so haben wir eine Kutt! Hintenzipf Freu‘ dich Mädel, der Kittel wird hübsch Ich weiß mir einen Kittel Geht vornen nicht

Kinderlieder | 1810


Graf Friedrich wollt ausreiten (1637)

Graf Friedrich wollt ausreiten mit seinen Edelleuten wollt holen sein ehliche Braut die ihm zur Ehe ward vertraut Als er mit seinen hellen Hauf reit einen hohen Berg hinauf an einem kleinen engen Weg kam er auf einen schmalen Steg In dem Gedräng dem Grafen wert schoß aus der Scheid sein langes Schwert verwundet ihm sein liebe Braut mit großem

Balladen | Liebeskummer | 1647


Graf Friedrich tät ausreiten (1800 , Achim von Arnim)

Graf Friedrich tät ausreiten Mit seinen Edelleuten Wollt holen seine liebe Braut Die ihm zur Ehe war vertraut Als er mit seinem hellen Hauf Ritt einen hohen Berg hinauf An einem kleinen Weg Kam er auf einen schmalen Steg In dem Gedräng dem Grafen wert Schoß aus der Scheid ein scharfes Schwert Verwundet ihm sein liebe Braut Mit grossem Schmerz

Balladen | 1800


Es spielt ein Ritter mit einer Magd (1805, Wunderhorn)

Es spielt ein Ritter mit seiner Magd Bis an den hellen Morgen. Bis daß das Mädchen schwanger war, Da fing es an zu weinen »Wein‘ nicht, wein‘ nicht, braun’s Mädelein, Dein Ehr will ich dir zahlen Ich will dir geben den Reitknecht mein, Dazu fünfhundert Thaler.« »Den Reitknecht und den mag ich nicht, Will lieber den Herrn selber; Wann ich

Balladen | Liebeskummer | 1805


Es freit eine junge Markgräfin

Es freit eine junge Markgräfin Ein Mädchen im elften Jahr Ach Mutter verschaffe mir einen Mann Ich lebe nicht länger als noch ein Jahr Als nun das Jahr vergangen war Ging sie in Kindesnöthen Da kam der Herr in Eilen Ritt zweiunddreißig Meilen Als er ein Stückchen in Wald rein kam Die Mutter ihm schon entgegen kam Guten Tag guten

Balladen | 1841


Eduard und Kunigunde

Eduard und Kunigunde liebten treu und zärtlich sich Sehnlich harrten sie der Stunde Wo das Licht der Sonne wich O dann blüthen ihre Freuden Durch der Liebe Wonn´ Genuß und kein herber Kelch der Leiden Mengte sich in ihren Kuß Doch der Drang nach Reichtum stürzte Nur zu bald dies große Glück Das was ihre Tage würzte Schwand nun schnell

Küchenlieder | Liebeskummer | Lieder von Arm und Reich | Moritaten | 1820


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