Die Lieder zu: Schwangerschaft (1)

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Schwangerschaft Favoriten:

Wie schön leucht uns der Morgenstern (Schwangerschaft)
Der Fuchs schleicht durch den Wald
Obstbäume
Linchen ging einmal spazieren
Es freit eine junge Markgräfin
Der Müller ging spazieren aus (vor 1817)
Ich weiß mir einen Kittel (der wunderliche Kittel)
Du falscher Herzensdieb

Der Fuchs schleicht durch den Wald

Der Fuchs schleicht durch den Wald der Fuchs schleicht durch den Wald. Er hat die Elster angeknallt jetzt fliegt sie schwanger durch den Wald. Der Fuchs schleicht durch den Wald Der Borstel hat´s geseh´n der Borstel hat´s geseh´n. Da blieb ihm gleich der Stachel stehn jetzt kann er nicht mehr pinkeln gehn Der Borstel hat´s gesehn Der Fuchs der schreit

Erotische Lieder | 1980


Der Müller ging spazieren aus (vor 1817)

Der Müller ging spazieren aus er ging bis an den Grunwald naus begegnen ihm drei Räuber Ei Müller liebster Müller mein wißt ihr kein schwanger Fräuelein wir wollen eine kaufen Der Müller verschwört sein Leib und Seel er nirgends von einer wissen will bis er hatt selber eine Der Eine griff in Schubsack nein dreihundert Dukaten die warn sein für

Müller-Lieder | Raub-Mord-Totschlag | 1817


Du falscher Herzensdieb

Du falscher Hertzens-Dieb Cupid, du loser Bube Geh weg mit deiner Lieb Und lasse mich zur Ruhe Du hast mich leider troffen Ach, wie bin ich so blind Daß ich dir nachgeloffen Thu hoffen, [thu hoffen,] Ach, du mein liebes Kind Hätt ich gefolget dem Der mirs so treu gesaget Gehe weg, eh ich mich klem Ach, hätt ich ihn

Frauenlieder | Vagabundenlieder | 1710


Eduard und Kunigunde

Eduard und Kunigunde liebten treu und zärtlich sich Sehnlich harrten sie der Stunde Wo das Licht der Sonne wich O dann blüthen ihre Freuden Durch der Liebe Wonn´ Genuß und kein herber Kelch der Leiden Mengte sich in ihren Kuß Doch der Drang nach Reichtum stürzte Nur zu bald dies große Glück Das was ihre Tage würzte Schwand nun schnell

Küchenlieder | Liebeskummer | Lieder von Arm und Reich | Moritaten | 1820


Es freit eine junge Markgräfin

Es freit eine junge Markgräfin Ein Mädchen im elften Jahr Ach Mutter verschaffe mir einen Mann Ich lebe nicht länger als noch ein Jahr Als nun das Jahr vergangen war Ging sie in Kindesnöthen Da kam der Herr in Eilen Ritt zweiunddreißig Meilen Als er ein Stückchen in Wald rein kam Die Mutter ihm schon entgegen kam Guten Tag guten

Balladen | 1841


Es spielt ein Ritter mit einer Magd (1805, Wunderhorn)

Es spielt ein Ritter mit seiner Magd Bis an den hellen Morgen. Bis daß das Mädchen schwanger war, Da fing es an zu weinen »Wein’ nicht, wein’ nicht, braun’s Mädelein, Dein Ehr will ich dir zahlen Ich will dir geben den Reitknecht mein, Dazu fünfhundert Thaler.« »Den Reitknecht und den mag ich nicht, Will lieber den Herrn selber; Wann ich

Balladen | Liebeskummer | 1805


Graf Friedrich tät ausreiten (1800 , Achim von Arnim)

Graf Friedrich tät ausreiten Mit seinen Edelleuten Wollt holen seine liebe Braut Die ihm zur Ehe war vertraut Als er mit seinem hellen Hauf Ritt einen hohen Berg hinauf An einem kleinen Weg Kam er auf einen schmalen Steg In dem Gedräng dem Grafen wert Schoß aus der Scheid ein scharfes Schwert Verwundet ihm sein liebe Braut Mit grossem Schmerz

Balladen | 1800


Graf Friedrich wollt ausreiten (1637)

Graf Friedrich wollt ausreiten mit seinen Edelleuten wollt holen sein ehliche Braut die ihm zur Ehe ward vertraut Als er mit seinen hellen Hauf reit einen hohen Berg hinauf an einem kleinen engen Weg kam er auf einen schmalen Steg In dem Gedräng dem Grafen wert schoß aus der Scheid sein langes Schwert verwundet ihm sein liebe Braut mit großem

Balladen | Liebeskummer | 1647


Ich weiß mir einen Kittel (der wunderliche Kittel)

Ich weiß mir einen Kittel Geht vornen nicht zusammen Bin ich zu einer Nonn gegangen »Ach liebe Nonn gib auch dazu Daß der Kittel fertig wird!« Sprach die Nonn: »Das soll geschehn, Will dir meine Kutte geben.« – Ey so haben wir eine Kutt! Hintenzipf Freu’ dich Mädel, der Kittel wird hübsch Ich weiß mir einen Kittel Geht vornen nicht

Kinderlieder | 1810


Im einsamen Dörfchen Zypresse genannt (Die getrennten Liebenden)

Im einsamen Dörfchen, Zypresse genannt, War einst ein vertrauliches Pärchen Gelobte sich Liebe mit Mund und mit Hand Und wurde darüber zum Märchen Denn Friedrich war reich, und Elise war arm, Drum machten die Eltern den Liebenden Harm Und heischten Gehorsam und Trennung Doch ließen die Liebenden leider nicht nach Und pflogen verbotene Liebe Der Jüngling war feurig, das Mädel

Lieder über uneheliche Kinder | Moritaten | 1807


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