Kinderreime: Geld und Markt

Geld und Markt: Alte Kinderreime


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Buchsbaumes Rädle

Buchsbaumes Rädle Ein flächsene Schwing Mein Schatz heißt Antonele Wie freut mich das Ding. Als Hans vom Markt heimging, und seinem Schatz ein neu Spinnrad mitgebracht, und sich eine neue Peitsche gekauft hatte, sang er dieses Lied in Des Knaben Wunderhorn, III, 1808


Butti heie Wiegeli stoß

Butti heie Wiegeli stoß über ds Jahr isch ds Meiteli groß über ds Jahr cha´s sälber loufe und uf em Märit Chirseli choufe uf em Märit Chirseli choufe = auf dem Markt Kirschen kaufen in: Macht auf das Tor (1905)


Dubberdubberdub mein Mann is kamen

Dubberdubberdub mein Mann is kamen Dubberdubberdub wat hat h´mitbrogt? Dubberdubberdub ´n Schip mit Schellen (Schellfisch) Dubberdubberdub wat schöält se gellen? Dubberdubberdub ´n halben Stüber Dubberdubberdub dat is to düür in Oldenburger Kinderreime 101


Ein Zicklein (Für die Jüngelcher von unsern Leut)

Ein Zicklein, ein Zicklein Das hat gekauft das Väterlein Um zwei Schilling Pfennig Ein Zicklein! Da kam das Kätzlein Und aß das Zicklein Das hat gekauft mein Väterlein Um zwei Schilling Pfennig Ein Zicklein! Ein Zicklein! Da kam das Hündelein Und biß das Kätzelein Das da hat gegessen das Zicklein Das da hat gekauft mein Väterlein Um zwei Schilling Pfennig


Guten Morgen Frau Storchen

Guten Morgen Frau Storchen können Sie mir einen Taler borgen bis morgen bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 92 Ahnlich: Guten Morgen Frau Storch´n Könn´ Se mir nich´n Dreier borg´n Bis morg´n? in Macht auf das Tor (1905)


Guten Morgen, Herr Meier

Guten Morgen, Herr Meier Was kosten Ihre Eier? “Einen Dreier” “Das ist zu teuer” “Einen Pfennig.” “Das ist zu wenig” in: Macht auf das Tor (1905)


Hannepampel, Pannepampel fängt ´ne Maus

Hannepampel, Pannepampel fängt ‘ne Maus, Hängt das Fell zum Fenster raus Kommt der Kürschner, fragt: Wie teuer? Hannepampel, Pannepampel sagt: Sechs Dreier in: Macht auf das Tor (1905)


Hast du nicht mein Mannchen gesehn?

Zwei Kinder sitzend hockend einander gegenüber. Beim Worte “Hafergrütze” hüpfen sie gegeneinander, abwechselnd in die Hände klatschend und sie in die Seite stemmend: Hast du nicht mein Mannchen gesehn? “O ja” Wo war er? “Ins Krugchen” (Kneipe) Was tat er da? “Trank ein Schnapschen” Was hatt´ er an? “Ein rotes Jackchen” Was trug er? “Einen Sack” Was hatte er im


Heidewidewum mein Mann is kamen

Heidewidewum mein Mann is kamen Heidewidewum wat hat he bracht? Heidewidewum en Schipp voll Pflummen Heidewidewum wat kost da Pund? Heidewidewum dat Pund dree Grote Heidewidewum dat is to viel in Bremer Kinderrreime 17


Herr der Brei kocht über

Einer ist Herr, einer Wächter, einer Dieb, die übrigen Mitspieler stehen mit ausgestreckten Armen in einer langen Reihe an einer Wans und stellen die Leinwand vor. Der Herr mißt das Leinenzeug mit der Elle (einem Stocke) empfiehlt es der Obhut des Wächters und geht fort. Nach einer Weile ruft der Wächter: “Herr Herr de Bree kaakt öaver!” Der Herr antwortet:



Weide

Die Weide, auf deren schlanken Gerten sich frühzeitig das neue Leben des Jahres zeigte, deren silberne Palmenkätzchen sichtbare Boten des erhofften Frühlings waren, mußte schon in älteren Zeiten die Leben und Segen spendende Lebensgerte liefern. So in Böhmen (Königrätz und Umgegend): die Knaben gehen zu Lätare mit Weidenpeitschen und einem mit Eiern (Symbol der Fruchtbarkeit) behangenen Bäumchen herum und schlagen

Moritat

Schauerballade, die sich durchaus an wahren Begebenheiten orientierend, z. B.  durch eine Drehorgel, Violine, Gitarre oder Harfe begleitet auf Straßen, Plätzen und Jahrmärkten vorgetragen wurde. Dabei verkauften die Sänger Texthefte mit Moritaten oder sammelten vom Publikum Geld, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Um die Dramatik zu steigern,  wurden Leinwandbilder oder Moritatentafeln gezeigt, die die Geschichte illustrierten. Oft wurden Mord- oder Gräueltaten vorgetragen,

Kinderreim: Geld und Markt

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