Die Lieder zu: Lumpen (5)

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Über die Heide braust der Wind (Zigeunerlied)

Über die Heide braust der Wind Hoiho! der säubert die Haare Wenn ich mit Pack und Weib und Kind Kreuzquer darüber fahre Meine Hann´, das lahme Luder, schläft Der andere hilft drücken Der derbe dritte aber heult Meiner Alten auf dem Rücken Die zieht mit mir und schimpft mit mir Vor dieser verfluchten Karre So keuchen wir durch Moor und

Vagabundenlieder | 1904


Und heiri und heira (Hammerschmiede)

Und heiri und heira Die Kosaken die seind da Schöne Welt, schöne Welt tralalalala Und die Hammerschmiede die seind so versoffene Lumpen sie versaufen ihren Hammer und klopfen mit dem Stumpfen Schöne Welt, schöne Welt tralalalala Und der klein Hammer geht und der gross Hammer steht und so hat sich mein Schatz in der Welt herumgekehrt Schöne Welt, schöne Welt

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Erotische Lieder | Frauenlieder | 1928


Und wenn das Glöcklein sechs Uhr schlägt

Und wenn das Glöcklein sechs Uhr schlägt Dann freut sich jedermann Ei, dann wird die Arbeit wohl niedergelegt Und geschaut, was Liebchen macht. Und als wir nun kamen vor des Krauters Haus Da schlug´s von fern sieben Uhr Da schaute der Schafskopf zum Fenster heraus Und er machte mir die Kur. „Sie Lump, Sie Lump, Sie liederlicher Lump! Wo treiben

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1900


Warum steht mancher junge Mann (Das ist die Liebe nur ganz allein)

Warum steht mancher junge Mann im Winter bei der Nacht vor´m Fenster seiner Liebsten der ein Stänchen er gebracht Warum macht sie das Fenster auf und schüttet was auf ihn? Warum schreit sie, fahr ab du Wicht mit bitterböser Stimm? Warum kommt dann der Hausmeister und prügelt ihn sofort Warum steht er des andern Tags doch wieder an dem Ort?

Liebeslieder | 2011


Was ist denn heut am Haute Charrière

Was ist denn heut am Haute Charrière A schönes Schiess´n hin und her In aller Herrgottsfruah geht´s o Der Franzl knallt halt wos er koa Der Brückenschorsch, der schiasst draf los Verpulvert Mihiel kloa und groß No wart meh nur, du roter Lump Mir werns da zeig´n, wenn Berta kummt Dann nimm no glei dein Bein in d´Hand, Denn dann

Soldatenlieder | 1914


Wenn das meine Mutter wüßte

Wenn das meine Mutter wüßte wie´s mir in der Fremde ging! Schuh und  Strümpfe sind zerrissen durch die Hosen pfeift der Wind Refrain: Denn all sein Geld, das hat der Leopold versoffen es ist so schön die Kehl´ herabgeflossen freut euch, das Glas ist aus und keinen Heller bringt der Leopold nach Haus der Lump, der Schlacks Eine Stelle hat

Lieder von Arm und Reich | Vagabundenlieder | 2007


Wenn ich einmal der Herrgott wär (1889)

Wenn ich einmal der Herrgott wär mein erstes wäre das Ich nähme meine Allmacht her daß ich die Lumpen fass Und käme einer hin zu mir und sagte, gib mir Sieg Na wart mein Jung, der Knüppel hier nimmt Dir die Lust zum Sieg Wenn ich einmal der Herrgott wär mein zweites wäre das Ich nähme meine Allmacht her und

Freiheitslieder | Geistliche Lieder | Politische Lieder | 2009


Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht

Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht, Fürsten in Lumpen und Loden, ziehn wir dahin bis das Herze uns steht, ehrlos bis unter den Boden. Fidel Gewand in farbiger Pracht trefft keinen Zeisig ihr bunter, ob uns auch Speier und Spötter verlacht, Uns geht die Sonne nicht unter Ziehn wir dahin durch Braus und durch Brand, klopfen bei Veit und Velten. Huldiges

Bündische Jugend | 1924


Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht (1937)

Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht Fürsten in Lumpen und Loden ziehen wir dahin, bis das Herze uns steht Rebellen bis unter den Boden. Fiedel, Gewand in farbiger Pracht trefft keinen Zeisig ihr bunter. Spießer und Spötter, ihr habt uns verlacht. Uns ging die Sonne nicht unter Ihr Herren der Banken, ihr Ritter vom Gold, bewahrt euren traurigen Plunder. Ihr Diener

Freiheitslieder | 2008


Wo viele hundert Schlote heben (Forst Lausitz)

Wo viele hundert Schlote heben himmelwärts, sich groß und klein, wo der Arbeiter am Leben sich recht wenig nur kann freu´n – Wo viel tausend Menschen streben morgens zu Fabriken hin, wo sie schaffen, schinden, weben müde sich und schwach den Sinn – Wo sich kaum der Arme nähren notdürftig nur kleiden kann, Wo sich in Fabriken wehren zwei gen

Weberlieder | 1928


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