Eltern und Pädagogik

Aus heißt aus A U S bei: Stückrath (1931 u. 1938) — Grober-Glück (1971) ...


Bist bös gah twuschen de Gös Bist got kummst up´n Schot in: Macht auf das Tor (1905) ...


Bist du bös gah mank des Göös bist du got kumm up min Schoot bei Simrock 68 ...


Bist du böse beiß in die Klöße Bist du gut beiß in den Zuckerhut „wenn das Kind unartig ist, so sagt man dieses Sprüchlein“ – so Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 67  – dort unter “ Zuchtreime „ Ähnlich lautet der Reim, wenn ein Kind dem anderen „böse ist“, nämlich: Ich bin dir ... Weiterlesen ... ...


Bist du nicht mein Liebchen schläfts du nicht bei mir Gibst du mir kein Küßchen was tu ich dann mit dir? bei Simrock 75 ...


Blumen mögen immerdar dir am Wege blühen und du viele, viele Jahr solche Wege ziehen bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911, S. 142 ...


Das Buch ist mir lieb wie dem Krämer der Dieb Das Buch ist mir feil wie dem Spitzel das Seil Das Buch han i dick wie die Katze den Strick Das Buch heißt Leitfaden ich könnt´ ihn entraten auch in: Macht auf das Tor (1905) ...


Es war einmal ein Kind eigensinnig und tat nicht, was seine Mutter haben wollte. Darum hatte der liebe Gott kein Wohlgefallen an ihm und ließ es krank werden, und kein Arzt konnte ihm helfen, und in kurzem lag es auf dem Totenbettchen. Als es nun ins Grab versenkt und die Erde über es hingedeckt war, ... Weiterlesen ... ...


Da Wastl staigt af´s Nastl ´s Nastl bricht ao fallt da wastl vom Nastl in Bao Warst nit affigstige Warst nit aobe gfalle Hest main Schwesta gheirat Warst main Schwoaga woarn Hest a kloanes Haisl kriägt daß d´a Goaß kinnst hoaben aus Österreich bei Schottky Wastl = Sebastian Nastl = Nast bzw. Ast Goaß = ... Weiterlesen ... ...


Der Besen, der Besen! Was macht man damit? Man kehret die Stuben Die Rute, die Rute! Was macht man damit? Man klopfet die Buben. Warum nicht die Mädchen? Das wär eine Schand´ Die folgen schon von selber und spinnen Gewand (Warum nicht die Mädchen ne Schand wäre das Die folgen schon selber die Mädchen, die ... Weiterlesen ... ...


Der du mit Wohlgefallen Die guten Kinder siehst, Und auch ihr armes Lallen, Ihr Stammeln nicht vergißt: Vernimm mich kleinen Knaben! Ich möchte gern von dir Ein recht gut Herz noch haben; Gib, lieber Gott, es mir! Ich habs noch nicht; gewisslich! Ich mache ja so oft Papa, Mama verdriesslich, Und weine noch so oft. ... Weiterlesen ... ...


Der Erde köstlicher Gewinn ist frohes Herz und reiner Sinn bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911, S. 142 ...


Der Müller tut mahlen das Rädle geht ´rum mein Kind ist erzürnet weiß selbst nit warum in Des Knaben Wunderhorn Anh. 96 , bei Simrock 74 , Nach Liederfibel 13, es ist der Anfang aus K. Blumauers „Veilchen“ , Macht auf das Tor (1905) auch: De Müller wott mahle sis Redli gaht herum Mis Chindli ... Weiterlesen ... ...


Der Müller will mahlen das Rädchen geht rum mein Kind ist verzürnet weiß selbst nicht warum „wird gesagt, wenn das Kind schlechter Laune ist“ – so Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 66  – dort unter “ Zuchtreime “ – vorher schon in Der Kinder Lustfeld (1827) ...


Am Strand der Saale, besonders in der Nähe von Jena, lebte ein wilder und böser Riese; auf den Bergen hielt er seine Mahlzeit, und auf dem Landgrafenberg heißt noch ein Stück der Löffel, weil er da seinen Löffel fallen ließ. Er war auch gegen seine Mutter gottlos, und wenn sie ihm Vorwürfe über sein wüstes ... Weiterlesen ... ...


Es saß einmal ein Mann mit seiner Frau vor der Hausthür, und sie hatten ein gebraten Huhn vor sich stehen und wollten das zusammen verzehren. Da sah der Mann wie sein alter Vater daher kam, geschwind nahm er das Huhn und versteckte es, weil er ihm nichts davon gönnte. Der Alte kam, that einen Trunk ... Weiterlesen ... ...


Die Blumen flüstern leise doch wahr und inniglich verstehst du ihre Weise? Es ist ein Gruß für dich bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911, S. 141 ...


In der Kirche des Dorfes Groß-Redensleben, ein Stunde von Seehausen, befindet sich gleich beim Eingange links vor der Thüre an einem steinernen Pfeiler eine hölzerne, schwarz angestrichene Tafel, welche folgende Inschrift hat: Sieh, sieh, Du böses Kind, Was man hier merklich find’t, Eine Hand, die nicht verwes’t, Weil der, deß sie geweßt, War ein ungerathenes ... Weiterlesen ... ...


Wenn die Knaben beim Spiel das letzte, was sie haben, einsetzen, singen sie: Die letzte Hand klopft an die Wand Die wird mich nicht verlassen. in Des Knaben Wunderhorn, 1808, III, Anhang ...


Ach ein schlimmer Zug der Zeit ist die Unverträglichkeit die nur keift, wenn andere lachen und sich mal gemütlich machen Die des Lebens finstere Seite eifrig sucht mit großer Freude die mit Willen im Verdruß findet einen Hochgenuß Solche Leute sind zu meiden denn ihr Lebenszweck ist Streiten und das Ende gant gewiß führt zu ... Weiterlesen ... ...


Dieses Buch, das ist mir lieb Wer es stiehlt, der ist ein Dieb Sei er Reiter oder Knecht So steht ihm der Galgen recht in: Macht auf das Tor (1905) Eintrag von der Art, wie Kinder ihn vorn in ihre Bücher geschrieben haben. ...


Drei Engel mögen dich begleiten in deiner ganzen Lebenszeit und die drei Engel die dich leiten sind: Liebe Glück Zufriedenheit bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , S. 139 ...


Dreilirum Dreilarum Use Trienchen will starven Wi willt er begraven Mit Kringeln und Klaben mit vuller Musik denn sunt wi se quit (auf ein weinerliches Kind ) in Bremer Kinderreime 47 in: Macht auf das Tor (1905) ...


Ei Ei Pupille schweigst du nicht stille dann geb ich dir du Sünderlein die Ruthe vor dem Hinterlein aus Homberg ( Hessen ) durch Dr. Eskuche in Deutsches Kinderlied und Kinderspiel – 1895 dort unter Wiegenlieder ...


Ei was mein Kindlein nicht alles weiß Wie viel Häuser der Erdkreis wie viel Hörner die alte Geis wie viel Eier die Ameis wie viel Zellen der Bienen Fleiß Dies Alles mein Kind aufs Haar weiß Nur Eins wird ihm unbekannt sein daß es zum Alles Wissen ist allzuklein „Wann Kind gar zu gescheit sein ... Weiterlesen ... ...


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