Die Lieder zu: Landsturm (1)

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Der Landsturm war seit dem 15. Jahrhundert „das letzte Aufgebot“ aller Wehrpflichtigen, die weder dem Landheer noch der Marine angehören, zur Abwehr eines feindlichen Einfalls. In Preußen war nach dem Landsturm-Edikt vom 21. April 1813 die gesamte nicht in die stehende Armee oder in die Landwehr eingereihte wehrbare männliche Bevölkerung vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 60. Lebensjahr verpflichtet, dem Aufgebot des Landsturms Folge zu leisten. Er bildete gewissermaßen die letzte Landesreserve. Ab 1867 und im Kaiserreich wurde jene Verpflichtung auf die Zeit vom 17. bis zum 42. Lebensjahr geändert. (Wikipedia)

Landsturm Favoriten:

Hört ihr den schweren festen Tritt (Landsturm)
Es pfeift die Eisenbahne (Berliner Landsturm)
Der Landsturm steht auf im preußischen Land
Der Landsturm der Landsturm
Was zieht ihr die Stirne finster und kraus (Letzter Trost)
Was dröhnen denn die Straßen von mark´gem Männerschritt
Mit Herz und Hand fürs Vaterland
Wir sitzen und schwitzen im Schützengraben jetzt
Es sterben des Tageslichtes Farben
Die deutschen Soldaten sie fahren ins Feld

Aus Haus und Hof sind wir hinausmarschieret

Aus Haus und Hof sind wir hinausmarschieret und hat fürwahr so müssen sein es hat ein deutscher Zorn uns kommandieret Voran, ihr alten Burschen drauf und drein Es darf, es darf uns kein Kosak hinein Es drischt der Bau´r, es haut so Schmied wie Schreiner des Zar sein Amboß kurz und klein und ist bei Gott im deutschen Landsturm keiner

Soldatenlieder | 1914


Der Landsturm der Landsturm

Der Landsturm! der Landsturm! Wer hat das schöne Wort erdacht Das Wort, das donnert, blitzt und kracht Daß einem das Herz im Leibe lacht wenn ganz ein Land zum Sturm erwacht Wer hat den Landsturm aufgebracht? Der Landsturm! der Landsturm! Der Landsturm! der Landsturm! Der Baur ist nur ein schlechter Schuft der nach Soldatenhülfe ruft Der Bauer, der sich selbst

Soldatenlieder | 1813


Der Landsturm steht auf im preußischen Land

Der Landsturm steht auf im preußischen Land mit zorniger Stirn und schwieliger Hand wir wollen, die uns den Atem nicht lassen mit eisernen Landsturmfäusten fassen der ganze preußische Landsturm der ganze preußische Landsturm Wir haben den Pflug und die Sense geführt wir haben die lohenden Schlote geschürt und müßten wir wieder mit Kolben dreschen wir werden voll Wut in die

Soldatenlieder | 1914


Die deutschen Soldaten sie fahren ins Feld

Die deutschen Soldaten sie fahren ins Feld am Ufer der Landsturm Brückenwacht hält Sie kommen gefahren ein siegmutig Heer Hurra, sie stolz rufen in schimmernder Wehr Es rollt auf den Schienen bei Tag und bei Nacht fahret hin ihr stolzen Krieger zu siegreicher Schlacht Am Himmel stehn leuchtend der Mond und die Stern “Gott schütz unsere Krieger” so fleht er

Lieder zur See | Soldatenlieder | 1914


Es pfeift die Eisenbahne (Berliner Landsturm)

Es pfeift die Eisenbahne Adieu, Frau Nachbar Schmidt Der Landsturm muß zur Fahne der Landsturm, der geht mit In Frankreich und in Polen da müssen wir versohlen ganz schnelle ja die Felle ja Franzosen, Russ´ und Brit´ Der tapfre Landsturmmann er rückt an, er rückt an Auf! Landsturm mit Waffe mit Knarre und mit Affe Steig ein! Steig ein! Steig

Kinderlieder | Kriegserziehung im Kaiserreich | Kriegspropaganda | 1914


Es sterben des Tageslichtes Farben

Es sterben des Tageslichtes Farben das Dorf schläft ein Mild blickt auf Ähren und Garben der Mondenschein Doch durch die Nacht und die müde Welt rauschen und rauschen die Sensen im Feld Das Brot ist reif und die Stunde voll Not wir mähen, das Land darf nicht darben Und reicht uns aus den Lüften der Mondglanz nicht so gürten wir

Soldatenlieder | 1914


Gewitterschwüle ringsumher (Deutsches Sturmlied)

Gewitterschwüle ringsumher die Brandung grollt vom Dänenmeer im Westen wetterleutet´s rot der Steppensturm von Osten droht Brich aus, du Sturm, mit Wettergraus wir stehen treu zum Zollernhaus Uns schrecket nimmer Feindes Macht und Spott wir Deutschen fürchten nichts als unsern Gott Wir tasten nicht mit Frevlerhand nach andrer Völker Ehr und Land doch wenn uns frech ein Feind bedroht Germanenzorn

Deutschlandlieder | Kriegspropaganda | 1914


Hört ihr den schweren festen Tritt (Landsturm)

Hört ihr den schweren festen Tritt der ernsten Männer schallen? Die Erde bebt vor ihrem Schritt “Wir ziehen auch, wir streiten mit zur Seite treu euch allen wenn es dem Vaterlande frommt fragt keiner nach den Jahren Der Landsturm kommt, der Landsturm kommt sie sollen es erfahren “Wohl liegt uns schon die Jugend weit da wir die Waffen übten doch

Soldatenlieder | 1915


Immer langsam voran (Krähwinkler Landwehr)

Immer langsam voran, Immer langsam voran dass die Krähwinkler Landwehr nachkommen kann. Das Marschier´n, das nimmt auch gar kein End´ das macht, weil der Hauptmann die Landkart´ nicht kennt Immer langsam voran, immer langsam voran dass die Krähwinkler Landwehr nachkommen kann. Herr Hauptmann, mein Hintermann geht so im Trab, er tritt mir beinah die Hacken ab. Immer langsam voran, immer

Soldatenlieder | 1813


Mit Herz und Hand fürs Vaterland

Mit Herz und Hand fürs Vaterland die Mannen zogen aus ein heißer Kampf, ein Weltenbrand tobt rings ums Vaterhaus Es weint der Mutter frommes Herz die Braut bangt im Gebet Doch eine Mauer fest wie Erz der Landsturm um sie steht der Landsturm ohne Wehr und Waffen Schipp Schipp Hurra der wird´s mit Schipp und Hacke schaffen schipp schipp hurra

Soldatenlieder | 1915


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