Die Lieder zu: Blücher (1)

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Ich hab einen mutigen Reiter gekannt (Blüchers Gedächtnis)

Ich hab einen mutigen Reiter gekannt der wußte sein Roß zu regieren er schwang seine Klinge mit kräftiger Hand und wußte die Scharen zu führen immer vorauf „Hurra!“ so rief er frisch auf , frisch auf wir fechten fürs heilige Vaterland den mutigen Reiter, den hab ich gekannt den mutigen Reiter, den hab ich gekannt Ich hab einen mächtigen Feldherrn

Soldatenlieder | 1820


Heil Viktoria (Feldmarschall Blücher)

Heil Viktoria Heil Viktoria welch ein Klang aus Niederland Über Berg und Tag geklungen tausendstimmig nachgesungen tönet er die Welt entlang Alter Blücher! Alter Blücher! Jüngling mit dem Greisenhaar Der wie Thor zu Rosse sitzet der wie Gotteswetter blitzet machst den Schwur du wieder wahr Jenen Schwur, den du geschworen einst bei Gott und Vaterland deinen Degen zu zerbrechen oder

Soldatenlieder | 1815


Graf von Stein der liebt sehr den Wein

Graf von Stein der liebt sehr den Weiner hatte großen Durstdoch niemand schenkt´ ihm einDa sprach Marschall Blücher zu dem Grafen Stein„Herr Graf ich führ euch zu dem besten WeinUnd dieser Wein er wächst und blüht in der Champagnein dem KreidefelsenlandeUnd trinkt ihr ihn, bekommt´s euch gutdenn wer ihn trinkt, bezahlt es oft mit Blut“ Zwei Prinzen Wiedzwei Burschen jung

Soldatenlieder | 2009


Holde Nacht dein dunkler Schleier decket

Holde Nacht dein dunkler Schleier decket mein Gesicht vielleicht zum letzten Mal morgen lieg ich schon dahingestrecket ausgelöscht aus der lebend´gen Zahl Morgen ziehn wir für unsre Brüder und für unser Vaterland zum Streit: Aber ach! so mancher kommt nicht wieder, wo sich Freund an Freundesbusen freut. Mancher Säugling lieget in den Armen seiner Mutter, fühlt nicht an ihren Schmerz;

Soldatenlieder | 2008


Platoff preisen wir den Helden

Platoff preisen wir, den Helden; unser´n FeindHat er besiegt in jeder Schlacht.Platoff preisen wir, den Helden; unser´n FeindHat er besiegt in jeder Schlacht.Heil dem Sieger, Preis und Ehr´Heil dem Donkosakenheer!Heil dem Sieger, Preis und Ehr´Heil dem Donkosakenheer! Sucht mal einen Platoff unter all den KriegernIn dem weiten, großen Reich!Sucht mal einen Platoff unter all den KriegernIn dem weiten, großen Reich!Ja,

Edelweisspiraten | 2005


O du Heimat lieb und traut (Heimatlied der Schlesier)

Oh du Heimat lieb und traut wonnig dich mein Auge schaut, Land wo meine Wiege stand froh die Jugend mir entschwand du bist mein, lieb Schlesierland Wo die Koppe hoch und her ragt hinein in’s Wolkenmeer, wo die Sage weltbekannt einen Rübezahl erfand, da bist du mein Schlesierland Wo der Hochwald stolz sein Haupt ist mit Waldesgrün umlaubt, wo der schwarze

Heimatlieder | 1929


Es liegt ein Dörflein mitten im Walde

Es liegt ein Dörflein mitten im Walde übersät vom Sonnenschein Und am letzten Hause der Halde Sitzt ein steinalt Mütterlein Sie lässt den Faden gleiten, Lässt Spinnrad Spinnrad sein Und denkt an vergangne Zeiten Und nickt – und schlummert ein Heimlich schleicht sich die Mittagssonne Durch das flimmernde, grüne Revier Alles schläft, selbst Drossel und Grille Und vorm Pflug der

Soldatenlieder | Trauerlieder | 1915


Hinaus in die stürmende schäumende See

Hinaus in die stürmende schäumende See lebt wohl nun, ihr Städte, ihr Dörfe, ade Ade lieb Vaterland lasse uns fahren Wir wollen hinaus in die feindliche Welt denn wer´s mit den Mut´gen auf Erden hält den wird auch der Himmel bewahren Wie stürmt unser Panzer so kühn und so schnell wie leuchten die Augen so frisch und so hell wie

Kriegspropaganda | 1915


Marschieren ist heut unsere Lust

Marschieren ist heut unsere Lust Marschieren ist heut unsere Lust Marschieren Das müßt ein schlechter Deutscher sein der nicht mit zög in Frankreich ein in Frankreich Die Väter haben´s uns gelehrt die Väter Sie schlugen kühn der Feinde Schar die Neid und Haß dem Volk gebar die Väter Held Blücher, Marschall Vorwärts war´s Held Blücher Der jagte von der Katzbach Strand

Soldatenlieder | 1914


Der Krieg als heiligstes menschliches Handeln (1913)

Das Leben für die Brüder, für das Vaterland, für Kaiser und Reich, für den Sieg zu geben, damit die Lebenden Frieden und die Toten Ruhe haben, lehrt nicht nur der heidnische, sondern auch der christliche Glaube. Darum ist der Krieg die hehrste und heiligste Aeusserung menschlichen Handelns. Er gibt Gelegenheit, nach Gottes Geheiss das Höchste für die Brüder zu opfern,

Kriegserziehung im Kaiserreich | 1913


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