Bremer Stadtmusikanten

Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)

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Die Noten zu "Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)":

Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)

Als ich ein jung Geselle war,
nahm ich ein steinalt Weib;
ich hatt sie kaum drei Tage, Ti-Ta-Tage
da hat´s mich schon gereut.

Da ging ich auf den Kirchhof
und bat den lieben Tod:
Ach lieber Tod zu Basel, Bi-Ba-Basel
hol mir mein´ Alte fort!

Und als ich wieder nach Hause kam,
mein Alte war schon tot;
ich spannt die Roß an´n Wagen, Wi-Wa-Wagen
und fuhr´ mein Alte fort.

Und als ich auf den Kirchhof kam,
das Grab war schon gemacht,
ihr Träger tragt fein sachte,si-sa-sachte
daß die Alte nicht erwacht.

Scharrt zu, scharrt zu, scharrt immer zu,
das alte böse Weib.
Sie hat ihr Lebtage,Ti-Ta-Tage
geplagt mein´ jungen Leib.

Und als ich wieder nach Hause kam,
all´ Winkel war´n mir zu weit;
ich wartete kaum drei Tage,Ti-TaTage
und nahm ein junges Weib.

Das junge Weibel, das ich nahm,
das schlug mich alle Tag:
Ach lieber Tod von Basel, Bi-Ba-Basel
hätt‘ ich meine alte Plag!

Text und Musik: Verfasser unbekannt – als „Tod von Basel“ in verschiedenen Text- und Melodievarianten seit dem 16. Jahrhundert bekannt. ( andere Schreibweise „Als ich ein Jung Geselle war“. Das Lied bezieht sich möglichweise auf das Fresko „Basler Totentanz„, das sich im 15. Jahrhundert an der Kirchhofmauer des dortigen Predigerklosters befand.

u.a. in: Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen (1843) — Musikalischer Hausschatz der Deutschen (1842) —  Liederbuch deutschnationaler Kaufmannsgehilfen (1897) — Großes Volks-Liederbuch (ca. 1900) — Zupfgeigenhansl (1908) — Sport-Liederbuch (1921) — Weltkriegs-Liedersammlung (1926) — Blaue Fahnen (1930) —

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Die Noten zu "Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)":

Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)




Liederthema: Liebeskummer | Lieder vom Tod
Liederzeit: (1600)
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