Liederlexikon: Sport-Liederbuch

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Sport-LiederbuchDas Sport-Liederbuch wurde 1921 herausgegeben vom Westdeutschen Spielverband im Selbstverlag .Es wurde zusammengestellt von J. Weirich und in der Wuppertaler Druckerei A-H. in Elberfeld gedruckt. Es enthält auf ca. 250 Seiten im handlichen Taschenformat die Texte verschiedener Volkslieder. Das Vorwort wurde in Rheinhausen ( Niederrhein ) geschrieben.

In dem Buch mischen sich Aufforderung zur Wehrertüchtigung  und deutsch-nationale Männer-bündelei, die genauso auch in Soldaten-liederbüchern stehen könnte: “bald würden Sklaven wir wieder / Träfe uns der feindliche welsche Mann / je wieder verweichlicht und träge an” mit erfreulichen Zeilen wie: “Wir kämpfen auch nimmer um Gut und um Geld / drum ist sie auch unser – die Zukunft der Welt” (aus: Frisch auf ihr Spieler) Vermutlich stammen viele der deutsch-nationalen Texte, bei denen kein Verfasser angegeben wurde, vom Herausgeber J. Weirich selbst.

Das Buch ist unterteilt in die Kategorien:

1) Heimats-, Vaterlands- und Festlieder ,
2) Spiel- und Sportlieder,
3) Turner- Wander- und Abschiedslieder
4) Trinklieder
5) Humoristische Lieder
6) Volks- und Liebeslieder
7) Lieder zum Lobe der Frauen
8) Verschiedene Lieder



"Sport-Liederbuch" im Archiv:

Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)

Als ich ein jung Geselle war, nahm ich ein steinalt Weib; ich hatt sie kaum drei Tage, Ti-Ta-Tage da hat´s mich schon gereut. Da ging ich auf den Kirchhof und bat den lieben Tod: Ach lieber Tod zu Basel, Bi-Ba-Basel hol mir mein´ Alte fort! Und als ich wieder nach Hause kam, mein Alte war schon tot; ich spannt die

Gaudeamus igitur

Gaudeamus igitur Juvenes dum sumus Post jucundam juventutem Post molestam senectutem Nos habebit humus! Vita nostra brevis est, Brevi finietur Venit mors velociter Rapit nos atrociter Nemini parcetur. Ubi sunt qui ante Nos in mundo fuere? Vadite ad superos Transite ad inferos Hos si vis videre. Vivat academia Vivant professores Vivat membrum quodlibet Vivant membra quaelibet Semper sint in flore!

Ihr Brüder wenn ich nicht mehr trinke

Ihr Brüder wenn ich nicht mehr trinke, geplagt von Gicht und Podagra. Wenn ich auf mein Sterbelager sinke und glaub es sei mein Ende nah Und sterb´ ich heute oder morgen, so ist mein Testament gemacht. Für das Begräbnis sollt ihr sorgen, wohl ohne Glanz und ohne Pracht Beim Sarge lasst es nur bewenden, legt mich nur in ein Rheinweinfass.

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