Liederlexikon: Volker

| | 1925

Liederbuch -VOLKER-Das Liederbuch „Volker“, erschien Mitte der 1920er Jahre mit und ohne Singweisen und wurde zusammengestellt von Edmund Neuendorff . Der Verlag war Verlag Eberhardt in Leipzig , Universitätsstrasse 18/20 , gedruckt bei Oscar Brandstätter in Leipzig .“Volker“ wurde benannt nach dem Spielmann aus der Nibelungensage : „Volker, der Held und der Träumer, der Getreue mit der mächtigen Faust und dem liederreichen Munde, ist er nicht der ewige Deutsche? Volker, in dem ein starker männlicher Leib und eine reiche Seele zur Einheit verschmolzen waren, sein Name steht als Kampf – und Weckruf über diesem Buch.“ ( Versandhaus der Deutschen Turnerschaft )



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Volker im Archiv:

Das Wunderblut zu Belitz (Pogrom)

Schilderung eines Pogroms an der jüdischen Bevölkerung im Wendland um 1245. Pogrome an der jüdischen Bevölkerung wegen der „Marterung von Hostien“. Sogenannte „Hostienschändung“ gab es vor der Reformation vielfach. So z. B. 1492 in Mecklenburg „Im tausend zweihundert und sieben und vierzigsten ward das Wunderblut zu Belitz gefunden und auch in selbigem Jahre heilig bestätiget. Etliche Juden hatten mit einer

Vogelhochzeit

Der Text der Vogelhochzeit ist bereits im Wienhäuser Liederbuch überliefert, dessen Entstehungszeit auf etwa 1470 datiert wird. Ein um 1530 in Nürnberg gedrucktes „fliegendes Blatt“ sowie ein weiterer, 1613 vermutlich in Basel hergestellter Druck zeugen von der Verbreitung der Vogelhochzeit in der Frühen Neuzeit. Die Melodie zu „Die Vögel wollten Hochzeit machen“ ist seit Anfang des 17. Jahrhunderts nachweisbar. In seiner

Die weiße Frau als Amme

Als im Jahre 1539 Peter Wok von Rosenberg, der letzte seines Stammes, geboren war, und, wie man’s mit vornehmen Kindern zu halten pflegt, zu Trebona (Třeboň (deutsch: Wittingau)) im Frauenzimmer auferzogen ward, fing die weiße Frau an, bei Nacht oft zu ihm zu kommen, wenn die Amme oder das Kindermädchen der Schlaf übernommen hatte, wiegte das Kind, nahm es auch,

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