Die Lieder zu: Fastnacht (1)

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N´oomd n´oomd Fastnachtoomd (Fastnacht)

N´oomd n´oomd Fastnachtoomd Fastnachtoomd noch lange nich wie´n von Johann nich Von Johann nich Riemel riemel Speck vom Wiemel Ei vom guten Nest Wer das Nest gibt ist der allerbest in: Weber K. : Die Heischelieder an Fastnacht , Dissertation Köln , 1933 Karneval, Fasching, Heischen

Brauchtum | 1933


Havele havele Hahne (Fastnacht am Rhein)

Zur Fastnacht gehn die Kinder am Rhein mit einem Korb, in dem ein gebundener Hahn liegt, sie schaukeln mit ihm und singen: Havele havele Hahne Fastennacht geht ane Droben in dem Hinkelhaus Hängt ein Korb mit Eier raus Droben in der Firste Hängen die Bratwürste Gebt uns die langen Laßt die kurzen hangen Ri ra rum Der Winter muß herum

Brauchtum | 1810


Sommereinholen

Streitgespräch zwischen Sommer und Winter Spiele mit einem Streitgespräch zwischen Sommer und Winter, das mit dem Sieg des Sommers endet, wurden zu Fastnacht, Lätare, aber auch noch zu Pfingsten aufgeführt. Die Strophen wurden wechselweise vom Darsteller des Sommers und Winters vorgetragen. Urkundliche Nachrichten über die festliche Verabschiedung des Winters in deutschen Quellen gehen bis ins Mittelalter zurück. Mit Heischeliedern wurde

Brauchtum | Sommerlieder | 1900


Hawele, Hawele, lone

Hawele, hawele, lone, die Fastnacht geht bald one. Unten in dem Hünkelhaus hängt ein Korb voll Eier heraus, droben in der Fürste hängen die Bratwürste. Gebt uns von den langen, laßt die kurzen hangen. Glück schlag ins Haus, komm nimmermehr heraus. Violen und die Blumen bringen uns den Sommer. Ri ra rum, der Winter ist bald ´rum, der Sommer ist

Brauchtum | Karnevalslieder | Kinderlieder | 1900


Mein guter Michel liebet mich

Mein guter Michel liebet mich voll deutscher Redlichkeit wie er mich liebt, liebt sicherlich kein Bauer weit und breit Er ist geschickt, er grast und spinnt er drischt und ackert gut ist seiner Eltern einzig´s Kind und noch ein junges Blut Er hat ein hübsches Gütchen hier mit einer Hufe Feld hat vollauf Milch und Sonntags Bier und hundert Taler

Liebeslieder | 1777


Der heilig Herr sant Matheis

Der heilig Herr sant Matheis Der schleußt uns auf die Thür Um seinen Tag zerbrichts Eis Der Pflug der kommt herfür So naht es sich dem Sommer Der Vögel Traum vergaht Verlassen ihren Kummer Krähen mit großem Brummer Das macht die Habersaat. SantJörg, der edel Ritter schon Der bringet uns den Maien Daß die Frauen und die Mann Sehn mit

Bauernlieder | Geistliche Lieder | 1600


Der Mayen der Mayen

Der Mayen, der Mayen Der bringt uns Blümlein viel Ich trag´ ein frei´s Gemüte Gott weis wohl, wem ich´s wil Ich wils eim freyen Gesellen, Der selbig wirbt umb mich, Er tregt ein seidin Hemod an, Darein so preist er sich. Er maint, es süng ein Nachtigall, Da wars ain Junkfrau fein, Und kann sie im nit werden, Trauret das

Brauchtum | Frühlingslieder | Tanzlieder | 1562


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