Der Maien der Maien

Der Maien der Maien

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Der Maien, der Maien
Der bringt uns Blümlein viel
Ich trag´ ein frei´s Gemüte
Gott weis wohl, wem ich´s wil

Ich wils eim freyen Gesellen,
Der selbig wirbt umb mich,
Er tregt ein seiden Hemd an,
Darein so preist er sich.

Er maint, es süng ein Nachtigall,
Da wars ain Junkfrau fein,
Und kann sie im nit werden,
Trauret das Herze sein.

Text und Musik: Verfasser unbekannt (auch: „Der Meie der Meie“ oder „Der Maie der Maie“)
aus dem 16. Jahrhundert – alter Reigen, den man ums erste Veilchen tanzte , auch als „geistlicher Ringeltanz “ im Gebrauch. Die weltliche Fassung dieses Volksliedes im Fastnachtsspiel von Hans Sachs : „Der Neydhart mit dem Feyhel“, 1562 (Angaben nach Der Spielmann )

in: Zupfgeigenhansl (1908) — Deutsches Lautenlied (1914) — Der Spielmann (1914, 1947) — Volksliederbuch für die deutsche Jugend (1921)

Liederthema: , ,
Liederzeit: (1562)
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