Kosen, Kitzeln, Krabbeln

Da hast ´nen Taler geh auf den Markt Kauf dir ´ne Kuh Kälbchen dazu das Kälbchen hat ein Schwänzchen Dideldideldänzchen Mündlich aus Sachsen – bei Simrock (1848, Nr. 11) Die Mutter berührt die offene Hand des Kindes, als ob sie ihm Geld hineinzähle, beim letzten Wort aber kitzelt sie die Handfläche. auch in Macht auf ... Weiterlesen ... ...


Da hast du einen Taler geh auf den Markt kauf dir eine Kuh und ein Kälbchen dazu und ein Bündelchen Heu und ein Kriwelekriwelekrei in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 72 „Wenn man dem Kinde die Hände streichelt“) ...


Da ist’s Kindchen mit dem roten Mund und mit dem kleinen Däumchen im Mund in Frankfurter Kinderleben (1929. Nr. 44) ...


Da kommt die Maus da kommt die Maus Klingelingeling! Ist der Herr zu Haus? (Das Ohrläppchen des Kindes ist die Türklingel. Heißt es auf die Frage „ja“, so wird der Herr besucht, heißt es „nein“, so wird er gesucht.) bei Simrock (1848, Nr. 8)  – Deutsches Kinderlied und Kinderspiel Lewalter (1911, Nr. 13) Kommt ein ... Weiterlesen ... ...


Der Kosende tippt auf die Stirn: Da sitzt e Laus die baut ihr Haus Er tippt zwischen die Augenbrauen: Da sitzt e Mück die baut ihr Brück Er tippt auf die Nasenspitze: Da sitzt e Floh der macht so … Dabei wird mit der Fingerspitze an der Nase herumgestrichen in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 46) ...


Da ist das Näschen da ist das Häschen und da ist das Bäschen in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 43 oben, und unten Nr. 42 ) Das ist das Näschen darauf sitzt ein Häschen (oder: „und da sitzt das Häschen“) ...


Bei den folgenden Versen streichelt man die Handinnenfläche des Kindes und kitzelt sie zuletzt (bzw. krabbelt mit den Fingern): Einen Taler in der Hand Kannst dir kaufen Sand und Land Haus und Hof, Pferd und Kuh und ein kleines Füllen dazu bei Simrock (1848, Nr. 15) ...


Farken stäken, Wuten maken in den groten Käkel kaken wiek wiek wiek wiek! in Oldenburger Kinderreime 91 Farken steken , Water kaken morgen will wi Wuste maken wiek wiek wiek wiek! Bremer Kinderreime Nr. 32 ...


Gribes Grabes Knobeloch wer lacht der kommt ins Ofenloch in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 41) Gillegillegi Gillegillegi (Nr. 39)   ...


Hast einen Taler, kauf dir was kauf dir ein großes Tintenfaß geh in die Stadt und kauf eine Kuh und ein kleines Kälbchen dazu mündlich aus Sachsen ...


Hier hast du einen Taler geh auf den Markt kauf dir’n Kälbchen kauf dir ne Kuh und ein ganz kleines Puteputegänschen dazu in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 68. ) ...


Karlinke mein Schatz hat Härle wie Flachs hat Härle wie Seide mag´s gar zu wohl leide in: Macht auf das Tor (1905) — Bubele mein Schatz hat Härcher wie Flachs hat Härcher wie Seide kann’s Bubele gut leide in Frankfurter Kinderleben (1929; Nr. 23 „Wenn das Kind artig ist“) ...


Kille Kille Mops komm ich kauf dir Drops Drops ist gut für den Magen lässt sich wohl vertragen Kille Kille Mops komm ich kauf dir Drops in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 40) ...


Kinne Wippchen rote Lippchen Ruppel Näschen Augenbräunchen Zupf zipf mein Häärchen Text bei Simrock (1848, Nr. 17) Melodie aus Brandenburg , Erk II 3,18. Peter 122 In verschiedenen Fassungen mit und ohne Melodie verbreitet. Ähnlich in: Macht auf das Tor (1905) Kinnewippchen Rotlippchen Nuppelnäschen Augenbräunchen Zupp-Zupp-Härchen oder in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 45) Ohrenwippchen Nasenstippchen ... Weiterlesen ... ...


Wenn das Kind in der Wiege oder auf dem Schoße sitzt, so marschiert man mit zwei Fingern sein Ärmchen hinauf, hält in der Mitte an, geht dann weiter und zupft am Ende leise am Ohrläppchen, wobei man dieses Liedchen singt.  Es geht ein Männchen die Treppe ’nauf bleibt ein bischen hocken geht ein Stückchen weiter ... Weiterlesen ... ...


Mick braut e Brick Maus baut e Haus und der Floh der macht so Piek, piek, piek in Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 47) ...


Salz Schmalz Reis Mais Butterhörnchen Kribbelkörnchen Dabei streichelt man dem Kind die Hände, Dieses heute noch beliebte Wortspiel für Kinder war schon im 19. Jahrhundert beliebt und ist vermutlich noch älter. Der Reim steht schon in Der Kinder Lustfeld (1827): Sälzchen Schmälzchen Butterchen Brötchen Krabbelkrabbelkrötchen bei Dittmar (1827, Nr. 83) — bei Simrock (1848, Nr. ... Weiterlesen ... ...


Reime beim Baden und Anziehen der kleinen Kinder, um sie schweigen und lachen zu machen – das Abschlachten eines Schweinchens wird mit dem Finger nachgeahmt (Böhme) Schweinchen schlachten, Schweinchen schlachten quik quik quik quik quik Würsten machen, Würstchen machen hack, hack, hack, hack, hack Aufessen, aufessen wau wau wau wau wau (Bei „Schlachten, Hacken, Essen“) ... Weiterlesen ... ...


Seh ich eine Nase möcht ich sie zupfen seh ich Perücken möcht ich sie rupfen seh ich einen Rücken möcht ich ihn patschen seh ich eine Wange möcht ich sie klatschen seh ich einen roten Mund möcht ich ihn küssen wund Dittmer, nach Motiven von Goethe ? – Titel: Übermut : in Der Kinder Lustfeld ... Weiterlesen ... ...


So fährt der Bauer ins Holz so fährt er wieder raus Man streicht bei diesem Reim dem Kinde übers Gesicht, zuerst von oben nach unten, dann von unten nach oben, wobei man zart ans Näschen stößt. in: Deutsches Kinderlied und Kinderspiel Lewalter (1911, Nr. 12) ...


Mit gespreizten Fingern auf dem Tische wird dem Kinde zu Leibe gerückt , es erfaßt und am Kinn oder Nacken gekitzelt ( Böhme ): Er kommt – er geht Er springt – er steht Er kriegt´n , kriegt´n Er lauft, lauft, lauft er kriegt den kleinen Schelm beim Kopf bei Weickert , Kindergärtlein (1841) — ... Weiterlesen ... ...


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