Bremer Stadtmusikanten

Liederlexikon: Männergesang

| 1820
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“In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte der Männergesang reiches Material in den Vaterlandsliedern der Befreiungskriege, in den durch Herder wieder lebendig gewordenen Volksliedern, sowie in den volkstümlichen Liedern bedeutender, am Volksliede geschulter Lyriker. […] Unter dem Einflüsse der politischen Verhältnisse wandte er sich in den beiden ersten Jahrzehnten besonders der Pflege des Vaterlandsliedes zu. Lautete doch der achte Paragraph in den Statuten der 1808 gegründeten Zelterschen Liedertafel zu Berlin ausdrücklich: „Die Gegenstände des Vaterlandes und allgemeinen Wohles sind in ihrem ganzen Umfange Dichtern und Komponisten empfohlen“, und waren es doch gerade Körners sechs Lieder aus ,,Leyer und Schwert“ in der Komposition von Weber, die den großen, plötzlichen Aufschwung des Männergesanges veranlaßten….” (Gertrud Stendal. Die Heimathymnen der preußischen Provinzen, 1919)




"Männergesang" im Archiv:

Methfessel

Albert Methfessel (eigentlich Johann Albrecht Gottlieb Methfessel) wurde am 6. Oktober 1785 in Stadtilm (Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt) geboren und starb am 25. März 1869 in Heckenbeck (in der Nähe von Gandersheim bei Hannover). Er wurde als 13. Kind eines Kantors und Organisten in Stadtilm geboren, bekam dementsprechend mit 9 Jahren bereits Orgelunterricht. Auf dem Gymnasium war er Mitglied im Chor und in der Kapelle.  studierte

Julius Otto

Ernst Julius Otto., Cantor und Musikdirector an den drei evangelischen Hauptkirchen zu Dresden, ward geb. am 1. Sept. 1804 zu Königstein in Sachsen, wo sein Vater Apotheker war. Der tüchtige Cantor Albani entdeckte zuerst des Knaben musikalische Fähigkeiten, ward sein erster Lehrer und ließ ihn als neunjährigen Knaben bereits beim Gottesdienst die Orgel spielen und die Sopransoli singen. In den

Heinrich Weismann

Friedrich Bernhard Heinrich Weismann wurde am 23. August 1808 in Frankfurt a. M. als Sohn eines aus Württemberg stammenden Kaufmanns geboren. Er besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt, widmete sich vom Herbst 1827 ab dem Studium der Philologie, Philosophie und Theologie in Heidelberg und Berlin (bei Schleiermacher, Neander, Böckh und Ritter) und promoveirte an erstgenannter Hochschule im Herbst 1830 mit der

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