Liederlexikon: Schneider

| 1970

Die Schneider und ihre sprichwörtliche Armut waren Anlaß für viele Redensarten:

  •  Aus dem Schneider
  • Beim Schneider hängenbleiben
  • Dem Schneider ist viel unter den Tisch gefallen
  • Den Schneider auf den Augen haben

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Schneider im Archiv:

Es wollt gut Schneider wandern

Es wollt gut Schneider wandern Gen Hilperhausen, Begegnet ihm der Zi, zi, zi Bock, Bock, Bock, Meck meck meck, Es tät ihm grausen. Der Schneider ging den Berg auf Begegnet ihm ein Geiß Da sprach derselbig: Zi, zi, zi… Wie machst du mir so heiß Die Geiß gab ihm zu trinken Aus einem Fingerhut, da sprach derselbig: Zi, zi, zi…

Lenore fuhr ums Morgenrot

Lenore fuhr ums Morgenrot Empor aus schweren Träumen: „Bist untreu, Wilhelm, oder tot? Wie lange willst du säumen?“ – Er war mit König Friedrichs Macht Gezogen in die Prager Schlacht Und hatte nicht geschrieben, Ob er gesund geblieben. Der König und die Kaiserin, Des langen Haders müde, Erweichten ihren harten Sinn Und machten endlich Friede; Und jedes Heer, mit Sing

Es war ein König in Thule

„Es war ein König in Thule“ ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe von 1774 aus seinem Theaterstück „Faust“, wo das Lied von Gretchen gesungen wird. Die Ballade wurde etwa sechzig mal vertont, unter anderem von Carl Friedrich Zelter (1812),  Karl Siegmund Freiherr von Seckendorff (1782) — Wilhelm Schneider (1805) — Johann Friedrich Reichardt (1809) — Franz Schubert (1816) — Friedrich Silcher

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