Bremer Stadtmusikanten

Kinderreime: Tod und Bahre

Tod und Bahre: Alte Kinderreime


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Ninne Ninne sause der Tod steckt hinterm Hause

Ninne Ninne sause der Tod steckt hinterm Hause Er hat ein kleines Körbelein da steckt der die bösen Kinder ´nein die guten läßt er laufen und kauft ihn´n rote Mützen aus Deutschböhmen (Gabel): Hruschka Nr. 78 der Kinderlieder Brubbe Ninne sause Der Tod stackt hinterm Hause A hout a kleenen Körbelei a steckt dö kleenen Kinder nei De guten kriegen


O Sterben ohne Glauben

O Sterbén ohné Glaubén ist ewiges Vérderbén Durch die Betonung klingt der Satz französisch und wird der Inhalt parodiert, bei Lewalter – mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 497


Rite Rite Rößli

Rite Rite Rößli z´Bade staht es Schlößli z´ Rom staht e guldigs Hus det lueged drei Mareie drus die erst spinnt Seide die zweit schnätzlet Chride die dritt tuet´s Tor uf und laht die guldig Sunne-n-us Es ist es Engeli a der Wand das hätt es Glöggli i der Hand und wenn mer´s ghöred chlingle so chönned mer in Himmel


Schlaf Kindchen also wohl

Schlaf Kindchen also wohl daß dich unser Herrgott hol auf ei´m goldnen Schlitten nimmt d´Mutter in die Mitten setzt dein´ Vater hinten drauf so fahren wir zum Himmel hinauf (am Bett eines kranken Kindes) vom Niederrhein , Erk III. 1, 64 und bei Peter Nr.1


Schlaf Kindchen süße (Mähren)

Schlaf Kindchen süße die Engelein lassen dich grüssen sie lassen dich grüssen und lassen dir sag´n daß sie dich werden ins Himmelein trag´n  Schlaf Kindchen lange der Tod sitzt auf der Stange er hat einen gelben Schlitten mit und nimmt die bösen Kinder mit Schlaf Kindchen sause das Kätzchen will nicht mausen das Hünsdchen will nicht Häschen jagn da müssen


Schwarz weiss rot der kleine Mann ist tot

Schwarz weiss rot Der kleine Mann ist tot Wir wollen ihn begraben In einem Puppenwagen aus dem Gedächtnis mitgeteilt von Ilka S., Bremen, Ende 2011


Sie blättert hin der Wind verdirbt die schöne Rose!

Sie blättert hin! der Wind verdirbt Die schöne Rose! Gott! Wie Eines nach dem Andern stirbt! Das ist doch auch ein Tod! O weh! wie schiesst es mir aufs Herz! Mein Brüderchen liegt krank, Gefährlich, Tag und Nacht im Schmerz, Nun schon den Sommer lang! Du schickest doch den Tod nicht her, O Gott, mein Vater? – Sieh Ich bitte,


Suse Puthinichen was nüstelt im Stroh

Suse Puthinichen was nüstelt im Stroh Die Mutter ist gestorben , der Vater ist froh Freit sich der Vater ein ander jung Weib da tanzen die Kinder zur Hochzeit und wenn die Hochzeit vorüber ist dann kriegen die Kinder Klopp Kloppfisch bei Simrock 215 , ähnlich Frischbier Nr. 16 in Deutsches Kinderlied und Kinderspiel – 1895 , dort betitelt als


Wenn ich einst gestorben bin

Wenn ich einst gestorben bin geh zu meinem Grabe hin schreibe an des Grabes Rand: Diese hab ich auch gekannt bei Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , S. 136


Wenn ich nun alt erst bin und groß (An den Tod)

Wenn ich nun alt erst bin und groß, Und habe viel getan Dann bringe mich in Gottes Schoß, Du langer Knochenmann! Noch laß mich leben, denn ich bin Noch lange nicht geschickt Und habe manches noch im Sinn, Wenn mir’ s nur alles glückt Ich möchte wohl, im Ernst gesagt, Vor allen andern hier Der beste ſein ! ich hab



Kinderreim: Tod und Bahre

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