Bremer Stadtmusikanten

Es kann ja nicht immer so bleiben

| 1802

„Es kann ja nicht immer so bleiben“ wurde 1802  von August von Kotzebue, zu Beginn des neuen Jahrhunderts, gedichtet. Der Text stand zuerst im Februarheft des Freimütigen (Der Freimütige) mit der noch heute gesungenen Melodie von Himmel , nachdem es bereits 1802 als Einzeldruck erschienen war. Musik: Friedrich Heinrich Himmel , ebenfalls 1802. Das Lied wurde später von Kotzebue selbst sehr verändert, aber auch vielfach nachgedichtet, ein Beleg dafür, wie bekannt das Lied in seiner Zeit war. Wenige Jahre später schrieb Theodor Körner auf die Melodie einen neuen Text: „Es blinken drei freundliche Sterne“, dessen früher Tod in den Befreiungskriegen gegen Napoleon trug weiter zur Popularität des Liedes bei.  Der Originaltitel wurde sicher immer mitgedacht, es kann ja nicht immer so bleiben. Später kam dann noch die Variante mit „Wir sitzen so fröhlich zusammen“ hinzu.

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"Es kann ja nicht immer so bleiben" im Archiv:

Und es kann ja nicht immer so bleiben

Und es kann ja nicht immer so bleiben hier unter dem Wechsel des Monds der Krieg muß den Frieden vertreiben im Kriege wird keiner verschont Da kommen die stolzen Franzosen daher wir Deutschen, wir fürchten uns nit wir stehen so fest, als wie die Mauern und gehen und weichen keinen Schritt Napoleon, du Schustergeselle du […]

Wir blicken durch eiserne Stäbe

Wir blicken durch eiserne Stäbe Und seh´n durch ein Gitter von   Draht Die   Freiheit ist unser Leben Der Kerker ist unsere Schmach. Im Kerker müssen wir schmachten Und leiden oft große Not Wenn Menschen uns alle verachten Weil Stehlen nur ist unser Brot. Doch Gohlen ist unser Leben drum Keiber schaffet nur Rat Allein hierdurch […]

Wir sitzen so fröhlich beisammen (1883)

Wir sitzen so fröhlich beisammen und haben einander so lieb und wünschen im frohen Gefühle ach, wenn es doch immer so blieb Es wechseln im irdischen Leben die Tage der Freude und Lust und Tage der Sorgen und Schmerzen bewegen die menschliche Brust Nichts ew´ges besteht hinieden drum haltet den Augenblick fest genießet des flüchtigen Lebens […]

Wir sitzen so fröhlich beisammen (1926)

Wir sitzen so fröhlich beisammen und haben uns alle so lieb und wünschen im frohen Gefühle ach, wenn es nur immer so blieb Es wechseln im irdischen Leben die Tage der Freude und Lust und Tage der Sorgen und Schmerzen bewegen die menschliche Brust Nichts Ew´ges bestehet hinieden drum haltet den Augenblick fest genießet des flüchtigen […]

Es blinken drei freundliche Sterne

„Es blinken drei freundliche Sterne“ ist ein Gedicht von Theodor Körner, dass er 1809 auf die damals sehr bekannte Melodie von „Es kann ja nicht immer so bleiben“ schrieb. Es existieren mehrere Textfassungen von ihm und zahlreiche Nachdichtungen, die die Melodie und das Bild von den drei freundlichen Sternen aufgreifen.

Es kann doch schon immer so bleiben

Es kann doch schon immer so bleiben hier unter dem wechselnden Mond wenn Freundschaft und innige Liebe die zärtlichen Herzen belohnt Es haben viel redliche Menschen sich bis zu dem Grabe geliebt und schieden in seliger Hoffnung das jenseits es Liebende gibt Es scheinen die Toten zu schlafen die Schlafenden scheinen uns Tod es stärkt uns sein ewiges […]


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