Liederlexikon: Liederbuch des Handwerker-Vereins

| 1859

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Liederbuch des Handwerker-VereinsDas Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam erschien in der zweiten, vollständig umgearbeiteten und sehr vermehrten Auflage im Verlag der Horwarthschen Buchhandlung ( Eduard Döring ) zu Potsdam , 1859. Das Buch ist unterteilt in die Abschnitte Vereins- und Berufslieder , Abschieds- und Wanderlieder, Vaterlandslieder, Volkslieder, Gesellschaftslieder und Naturlieder
Es enthält folgende Widmung von Wilhelm Zuleger , Mitglied des Handwerker-Vereins zu Potsdam:
Dem frohen Sang in unsern Feierstunden
ist dieser schmucklos, schlichte Kranz geweiht
aus unseren Lieblings Blumen frisch gewunden
ist unseres Lebens Brauch er angereiht
(Ganzer Text…)


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Der Mensch hat nichts so eigen (Freundschaft)

Der Mensch hat nichts so eigen so wohl steht ihm nichts an als daß er Treu er zeigen und Freundschaft halten kann Wenn er mit seinesgleichen will treten in ein Band, verspricht sich nicht zu weichen mit Herzen, Mund und Hand Die Red´ ist uns gegeben damit wir nicht allein Für uns nur sollen leben und fern von Leuten sein

Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus

Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus, ade! Feinsliebchen das schaute zum Fenster hinaus, ade! Und wenn es denn soll geschieden sein so reich mir dein goldenes Ringelein! Ade, ade, ade! ja Scheiden und Meiden tut weh! Und der uns scheidet, das ist der Tod, ade! Er scheidet so manches Mündlein rot, ade! Er scheidet so manchen Mann vom Weib.

Rosen auf den Weg gestreut

Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kleine Spanne Zeit ward uns zugemessen Heute hüpft, im Frühlingstanz noch der frohe Knabe Morgen weht der Totenkranz schon auf seinem Grabe Wonne führt die junge Braut heute zum Altare Eh die Abendwolke taut ruht sie auf der Bahre Ungewisser, kurzer Dauer ist dies Erdenleben und zur Freude, nicht zur